For etlichen Jahren habe ich schoene Tage auf ihrem Zeltplatz verbracht. Ich denke, ich war eine Woche bei euch an der Elbe. Ich war auf der Fahrt von Decin nach Hamburg. Leider musste ich in Wittenberg die Kayak tour beenden weil ich krank wurde und bin dann ueber Munich wieder nach San Fransico geflogen. Auser Dresden konnte ich Meissen und Radebeul (Karl May) mit Bus und Bahn besuchen. Ich habe schoene Erinnerungen.
Sail-ahoi Romain Giger, USA
Gästebuch des Segelclub Dresden-Wachwitz
Romain Giger, San Jose CA-USA (27. Jun)
Felix Hempel (8. Sep)
Eintrag ins Logbuch:
Mittwoch der 8.9.2010
Das Kommentar zum Anfang: Ich bin ein Wildpferd geritten.
Und dieses Wildpferd heißt Ostsee, mein Sattel war ein standard-Laser. Der Wind: Ost, 5-7 Bft.. Fahrzeit: gute anderthalb Stunden (dann etwas entnervt von den Böen, aber dennoch glücklich rangefahren, Fotograf war leider immer noch nicht da)
So muss es sich anfühlen ein Wildpferd zu reiten, bockig ohne Ende, aber wenn es einmal läuft, dann donnert es richtig los. Amwindkurs ging nur seeehr langsam und mit Dauerkrängung, die manchmal so stark wurde, dass ich nur noch abgedriftet bin ohne vorwärts zu kommen. Halbwindkurs war ein derartiges rumgezupfe am Segel, dass es keinen Spaß gemacht hat.
Aber: Tiefer Raumwindkurs, das war ein Genuss. Keine Krängung, nur erbarmungsloser Vortrieb, der mich locker die 15 Knoten knacken ließ. Die Wellen seitlich des Rumpfes maßen einen guten dreiviertel Meter und das Boot summte vor sich hin.
Nahe dem Ufer hat das Segeln keinen rechten Spaß mehr gemacht, Winddreher von z.T. 20° und dazu noch die Böen.
Letztere gabs zu hauf. Manchmal fuhr ich so: kein Wind, zu viel Wind, kein Wind, zu viel Wind....
Es gab Böen, bei denen ich die leichte Sorge hatte, dass es mich einfach vom Boot wegkatapultiert, denn wo eben noch glattes Wasser war, gab es einen Moment später Wellen mit Schaumkämmen (welche z.T. schon 20m vom Ufer entfernt auftraten).
Ab 100m vom Ufer waren die ersten etwas größeren Wellen, die sich auf Raumwindkurs, wunderbar als Sprungschanzen eigneten.
Summa summarum lag ich heute wohl an die zehn mal auf der Seite, aber dank der wunderbaren Ausbildung meines Segelvereins, entstand daraus nie eine Situation, bei der ich mir Sorgen machen musste (obwohl es mich das erste mal schon eine Minute nach dem Start nach Luv umwarf).
Gerade rief noch die Polizei an, ein aufmerksamer Bürger hätte gesehen wie ein Segler umfiel und ans Land ging und die wollten schon die Wasserschutzpolizei arlamieren. Aber des Inselpolizist meinte gleich, das könnte wohl einer von Surf&Segel Hiddensee gewesen sein, wer sonst fährt bei so einem Wind raus.
Da kennt er noch nicht die sächsischen Segler.
;)
Mittwoch der 8.9.2010
Das Kommentar zum Anfang: Ich bin ein Wildpferd geritten.
Und dieses Wildpferd heißt Ostsee, mein Sattel war ein standard-Laser. Der Wind: Ost, 5-7 Bft.. Fahrzeit: gute anderthalb Stunden (dann etwas entnervt von den Böen, aber dennoch glücklich rangefahren, Fotograf war leider immer noch nicht da)
So muss es sich anfühlen ein Wildpferd zu reiten, bockig ohne Ende, aber wenn es einmal läuft, dann donnert es richtig los. Amwindkurs ging nur seeehr langsam und mit Dauerkrängung, die manchmal so stark wurde, dass ich nur noch abgedriftet bin ohne vorwärts zu kommen. Halbwindkurs war ein derartiges rumgezupfe am Segel, dass es keinen Spaß gemacht hat.
Aber: Tiefer Raumwindkurs, das war ein Genuss. Keine Krängung, nur erbarmungsloser Vortrieb, der mich locker die 15 Knoten knacken ließ. Die Wellen seitlich des Rumpfes maßen einen guten dreiviertel Meter und das Boot summte vor sich hin.
Nahe dem Ufer hat das Segeln keinen rechten Spaß mehr gemacht, Winddreher von z.T. 20° und dazu noch die Böen.
Letztere gabs zu hauf. Manchmal fuhr ich so: kein Wind, zu viel Wind, kein Wind, zu viel Wind....
Es gab Böen, bei denen ich die leichte Sorge hatte, dass es mich einfach vom Boot wegkatapultiert, denn wo eben noch glattes Wasser war, gab es einen Moment später Wellen mit Schaumkämmen (welche z.T. schon 20m vom Ufer entfernt auftraten).
Ab 100m vom Ufer waren die ersten etwas größeren Wellen, die sich auf Raumwindkurs, wunderbar als Sprungschanzen eigneten.
Summa summarum lag ich heute wohl an die zehn mal auf der Seite, aber dank der wunderbaren Ausbildung meines Segelvereins, entstand daraus nie eine Situation, bei der ich mir Sorgen machen musste (obwohl es mich das erste mal schon eine Minute nach dem Start nach Luv umwarf).
Gerade rief noch die Polizei an, ein aufmerksamer Bürger hätte gesehen wie ein Segler umfiel und ans Land ging und die wollten schon die Wasserschutzpolizei arlamieren. Aber des Inselpolizist meinte gleich, das könnte wohl einer von Surf&Segel Hiddensee gewesen sein, wer sonst fährt bei so einem Wind raus.
Da kennt er noch nicht die sächsischen Segler.
;)
Irmgard und Bruno Post aus Korschenbroich (29. Jul)
Hallo Christa und Hartmut Herrlich, wir trafen uns im Royal Yacht Club in Brüssel und haben einen schönen Weinabend mit Euch verbracht. _Wir hoffen, Ihr habt Euer Ziel, Paris erreicht. Wir wünschen Euch noch viele schöne Jahre auf den internationalen Gewässern. Wir sind inzwischen mit unserer BISUM wieder in Roermond, NL, angekommen.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Irmgard und Bruno
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Irmgard und Bruno
Katja und Alexander Marthaus (21. Jun)
Liebe Segelausbilder des SCW,
nach vielen Jahren Urlaub auf unserem Greif hatten wir uns schon lange vorgenommen, endlich auch "den Schein zu machen". Nachdem wir das im Urlaub nie geschafft hatten, fiel die Wahl am Ende doch darauf, es in Dresden zu versuchen.
Nachdem wir gestern den Segelteil erfolgreich gemeistert haben, möchten wir uns hier noch einmal für die nette Betreuung und die kurzfrisitige unkomplizierte Abwicklung der Formalitäten bei Euch bedanken. Macht weiter so!
Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr auf der Fahrt nach Lübeck :-)
Viele liebe Grüße und einen schönen Sommer
Katja und Alex.
nach vielen Jahren Urlaub auf unserem Greif hatten wir uns schon lange vorgenommen, endlich auch "den Schein zu machen". Nachdem wir das im Urlaub nie geschafft hatten, fiel die Wahl am Ende doch darauf, es in Dresden zu versuchen.
Nachdem wir gestern den Segelteil erfolgreich gemeistert haben, möchten wir uns hier noch einmal für die nette Betreuung und die kurzfrisitige unkomplizierte Abwicklung der Formalitäten bei Euch bedanken. Macht weiter so!
Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr auf der Fahrt nach Lübeck :-)
Viele liebe Grüße und einen schönen Sommer
Katja und Alex.
Uwe Grätz (24. Mai)
Was ist Jugendsport im Segeln ohne die Eltern? Und was ist Jugendsport im Segeln in Dresden ohne Iris und Bert? Wahrscheinlich kaum der Rede wert.
Auch wenn beide dieses Mal vom Kutter auf ihren Jollenkreuzer umgestiegen sind - die Vorbereitungen und auch das Training der Optisegler haben sie zum diesjährigen Jugendfahrtenseglertreffen in Lovosice wieder souverän und sicher mit hohem Einsatz ihrer Freizeit gemeistert. Unterstützt von den Trainern Benjamin, Max, Robert und auch Andre hat das Segeln auf dem Zschernoseky-See viel Spaß gemacht. Mancher wuchs praktisch über sich hinaus, wie Denis von WDL beim Kentertraining mit den Optis. Erfahrenere zeigten, dass sie sich durch solche Einlagen kaum noch aus der Ruhe bringen lassen, wie Jakob und Anissa.
Nach einigen Jahren der Abwesenheit war ich wieder mal mit dabei und es hat mir und meinem Sohn riesigen Spaß gemacht.
Danke allen, die sich im Vorfeld darum gekümmert haben.
Auch wenn beide dieses Mal vom Kutter auf ihren Jollenkreuzer umgestiegen sind - die Vorbereitungen und auch das Training der Optisegler haben sie zum diesjährigen Jugendfahrtenseglertreffen in Lovosice wieder souverän und sicher mit hohem Einsatz ihrer Freizeit gemeistert. Unterstützt von den Trainern Benjamin, Max, Robert und auch Andre hat das Segeln auf dem Zschernoseky-See viel Spaß gemacht. Mancher wuchs praktisch über sich hinaus, wie Denis von WDL beim Kentertraining mit den Optis. Erfahrenere zeigten, dass sie sich durch solche Einlagen kaum noch aus der Ruhe bringen lassen, wie Jakob und Anissa.
Nach einigen Jahren der Abwesenheit war ich wieder mal mit dabei und es hat mir und meinem Sohn riesigen Spaß gemacht.
Danke allen, die sich im Vorfeld darum gekümmert haben.
Olaf Risse (12. Jan)
Sieht guuuut aus, das neue Design.



