Termine: Do 11. Mär 18:30 A-Schein Theorie + Do 18. Mär 18:30 A-Schein Theorie + Fr 19. Mär 19:00 Kleiner Clubrat + Fr 19. Mär 19:30 Clubabend (1. Haupteinsätze, Stegplan, Stegdienst) + Do 25. Mär 18:30 A-Schein Theorie + Sa 27. Mär 09:00 1. Haupteinsatz – Vorbereitung der Stegröhren (Pflicht für Mitglieder ab AK14) + So 4. Apr bis Sa 10. Apr Trainingslager Bautzen der IG Juniorensegeln Oberelbe + Mi 7. Apr 19:00 Clubrat + Do 8. Apr 18:30 A-Schein Theorie +
Segelclub Dresden Wachwitz e.V.
Wimpel
Trainingslager Bautzen der IG Juniorensegeln Oberelbe
So 4. Apr bis Sa 10. Apr
Die IG Juniorensegeln Oberelbe veranstaltet auch 2010 wieder ein Ostertrainigslager auf dem Bautzner Stausee. Hier die Ausschreibung!

ABC des SCW

Ein Auszug aus dem Wörterbuch für Neugierige

11. Auflage - 2007, Autor: Iris Bönisch, Segelclub Dresden - Wachwitz e.V.

Anfänger beim SCW

Neulinge haben es im Club gar nicht leicht. Noch nach einem Jahr (soweit sie es solange aushalten) sind sie zu Clubabenden an erstaunten Gesichtern, seltsamen Ideen oder interessanten Gemütsbewegungen zu erkennen. Viele, durch Beschlüsse entstandenen Regeln im Verein erscheinen Ihnen auf den ersten Blick entsetzlich. Sie helfen aber, ins Vereinsleben etwas Ordnung zu bringen und Streitfälle (bis jetzt) ohne anwaltliche Hilfe zu klären. Für manche erscheint es in den ersten Monaten auch unverständlich, dass die Mitglieder trotz gemeinsamer Interessen so unterschiedlich sind und es wie überall Sympathien und Allergien gibt. Aber wie soll es anders sein: Immer dort, wo Menschen verschiedener Berufe, Kinderstube, Altersklasse oder Generation zusammenkommen, gibt es auch Konflikte. Das ist normal und muss kein Drama werden, sofern man alles in Ruhe angeht.
Deshalb mein Tipp für alle Anfänger: Dranbleiben, weitermachen, nicht unterkriegen lassen von den eingefahrenen Gleisanlagen des Clubs (nicht nur der Slipanlage). Gebt uns, was wir brauchen, neue Ideen und frischen Schwung. Und falls Euch mal jemand zu nahe tritt, Unsinn erzählt oder gar dumm kommt, lasst Euch beruhigen: Irgendwann seid Ihr die Alten und könnt es besser machen mit den Einsteigern. Und noch ein letzter Tipp: Lasst Euch nichts einreden von irgendjemanden, manchmal ist es besser, nachzufragen oder nachzuschauen und nicht auf das Gerede von "Irgendwem" zu hören.

Amtlicher Sportbootführerschein Binnen

An- und Absegeln

...sind meist "viel zu zeitig" angesetzte gemeinsame (Segel-)Törns, welche die eigentliche Saison vorn und hinten begrenzen. Kurz vor dem Ansegeln kommt es jährlich zum großen Streit darüber, wer denn nun sein Boot segelklar hat und ob es nicht günstiger wäre, noch einige Wochen zu warten. Es soll aber auch Unverdrossene geben, die es fertig bringen, schon vorher auf dem Wasser zu sein und auf diese Weise eine heilige Diskussion entweihen.
Das Ansegeln wird jährlich parallel zur Dampferparade am 1.Mai durchgeführt. Unzählige Boote und Schiffe sind an diesem Tag auf dem Wasser, neben den Dresdner Seglern und Seesportlern schaffen zahlreiche motorgetriebene Wellenmacher eine aufregende Atmosphäre. Der wahnsinnige Verkehr behindert dabei geradezu das Setzen der Segeln. Das Kreuzen der Fahrrinne ist deshalb meist erst möglich, wenn die Dampferparade vorbei ist. Denn gegenüber der dann noch "störenden" Motorboote hat es ein Segelboot ja auch auf der Elbe nicht schlecht - es genießt Vorfahrtsrecht.

Arbeitseinsätze

Es gibt große und kleine Arbeitseinsätze. Die großen werden Haupteinsätze genannt. Sie sind besonders wichtig, denn sie dienen hauptsächlich dem Auf- und Abbau des Bootssteges und dem immer nötigen Schaffen von Ordnung. Die Teilnahme ist Pflicht für alle Ordentlichen Mitglieder und Junioren im Alter von 15 und 68. Die Mithilfe von Freiwilligen (AO's, Familienmitglieder, ...) ist jederzeit erwünscht und sehr wirkungsvoll. Bei den Einsätzen werden die anfallenden Arbeiten je nach Qualifikation und Geschlecht ausgeführt (z.B. Instandhaltung am Bootssteg, den Gebäuden und Anlagen, Gartenarbeit). Mittagessen gibt es im Club. Neulingen sei empfohlen, während der Einsätze keinesfalls 1. ein Boot anzufassen, 2. klug daherzureden oder 3. längere Zeit rumzustehen. Vergehen dieser Art werden mit bösen Blicken, deutlichen Worten oder Schlimmeren geahndet. Nicht vergessen sollte man die Eintragung der VMI-Stunden ins VMI- Buch (Standort Nähe Theke / Clubraum). Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist die Technische Kommission [10].
Bei Verhinderung ist man verpflichtet, den Technischen Leiter [9] zu informieren (z.B. Zettel in Postkasten oder Email) und durch eine gesondert vereinbarte Aufgabe den entstehenden Imageschaden wieder gut zu machen sowie die erforderliche Zahl von VMI-Stunden zu erreichen.
Kleine Arbeitseinsätze werden im Veranstaltungsplan meist übersehen. Sie finden vor großen Clubveranstaltungen wie Elbhangfest oder Strommeisterschaft oder wegen unvorhergesehener Ereignisse wie z.B. Hochwasser statt. Man beginnt, wenn außer ganz Wenigen keiner da ist und endet meist auch nicht anders (da später auch keiner mehr kommt). Sie sind besonders wichtig für das Gelingen angenehmer Clubereignisse und die Erhaltung wichtiger Anlagen. Denn - wer soll sonst den Steg versetzen oder die Halle für den Tanz ein- und wieder aufräumen. Kein Mitglied sollte diese wichtigen Veranstaltungen zu verpassen. Vor allem bei Hochwasser sind sie lebenswichtig für den Verein.

A-Schein

... nannte man den kleinen DDR- Blauen, der zum Führen von Sportbooten auf Binnengewässern berechtigte. Seit vielen Jahren wird beim SCW ein Lehrgang zum Erwerb des Sportbootführerscheines (Binnen) angeboten. Jährlich findet die Theoretische Ausbildung von März bis April und die Praktische Ausbildung an insgesamt 7 Tagen (Mai-Juli) in Quitzdorf statt. Eine ganze Reihe freiwilliger Ausbilder kommen dabei zum Einsatz und bilden auf den Charterjollen (XY) wechselnd jeweils 2 Schüler aus. Der Ruf unserer Ausbildung ist sehr gut. Denn das Ziel dieser Ausbildung ist nicht allein das Bestehen der Prüfungen, sondern das solide Erlernen des Segelns. Der personelle und organisatorische Aufwand ist enorm, aber so mancher Segler ist auf diese Weise beim SCW gelandet. Interessenten sollten sich einfach unverbindlich beim Verantwortlichen für die Wachwitzer Segelschule [19] melden.

Bankverbindung

Bootshänger

Der Club besitzt zur Zeit vier Trailer. Der größte ist gebremst und doppelachsig (Doppelachser) und kann fast alle im Club vorhandenen Boote laden (Gewicht ca. 350 kg). Mit dem Doppelhänger kann man gleich zwei Jollen übereinander transportieren.
Der kleinste Jollenhänger (eine Spende von Anni Finsterbusch) ist nur für leichte Jollen (bis 420er) günstig. Und der neueste (Kasten-)Hänger ist ausschließlich für 4 Optimisten vorgesehen. Zwei der vier Trailer sind eigentlich nicht zugelassen, jedenfalls nicht von der Mitgliederversammlung, natürlich aber von amtlichen Stelle! Und das geht so: Für viele Probleme im Club wurden irgendwann einmal spezielle Beschlüsse gefasst. Aus Platz- und Kapazitätsgründen ist die Zahl der Bootshänger genauso wie die Größe des Bootsparkes eingeschränkt worden. Eine Erweiterung setzt also die Änderung des gefassten Beschlusses voraus. Aber die beiden Trailer sind Geschenke bzw. Spenden. Und Geschenke kann man nicht beschließen. Also sind sie da und - echt nützlich.
Will jemand einen der beiden großen Hänger nutzen, sollte er das beim Hausmeister [11] rechtzeitig anmelden und die Hängerpapiere samt Fahrtenbuch übernehmen (die beiden kleinen Trailer verwaltet der Trainerrat [3]). Die Clubhängermiete ist erschwinglich. Unter den Dokumenten und Formularen des SCW findet man einen Nutzervertrag. Er legt auch fest, dass die bei der Nutzung entstehenden Schäden sofort durch den Verursacher zu beseitigen sind. Ist ja logisch - wer sonst?! Leider passiert es immer wieder, dass entstandene Schäden nicht behoben werden oder die Hängerpapiere verschwinden. Das ist bedauerlich für die nächsten Nutzer und sollte vermieden werden. Es ist schließlich unser aller Eigentum, und das sollte man pflegen.
Die Erfahrung lehrt, dass Hänger immer dann dringend gebraucht werden, wenn sie schon an andere vergeben worden sind. Hat man dieses Pech, kann man nur noch die Privathänger- Besitzer ansprechen, von denen es ziemlich viele gibt. Erfahrungsträger wissen das genauer (z.B. Trainerrat [3], [4]).

Bootspark des SCW

Es gibt private und clubeigene Boote. Letztere (19 Stück) sind im Prinzip für alle da. Beim SCW gibt es Charterjollen, Juniorenclubboote und den Jollenkreuzer "Gräfin Cosel" und einige motorisierte Sicherungsboote. Bedingung für die Nutzung aller Vereinsboote ist der Besitz des A-Scheins. Anwärter (s.a. Mitgliedschaft) müssen aufgrund schlechter Erfahrungen außerdem bestimmte, nicht allzu belastende Zusatzbedingungen erfüllen (s.a.Schlüssel).
In Ausnahmefällen werden einige Boote auf Antrag und durch Genehmigung des Clubrates auch an Clubfremde vermietet. Eine entsprechende Ausleihordnung liegt in der Dokumentenmappe (siehe Dokumente und Formulare) vor. Nutzungsgebühren sind selbständig und sofort beim Schatzmeister [2] abzurechnen (Finanzen).
Zur Absicherung des Sportbetriebes nutzt der Verein außerdem motorisierte Sicherungsboote. Diese unterliegen besonderen Nutzungsbedingungen und sind nicht für die private Nutzung vorgesehen. Das Motorboot "Triton" zum Beispiel wird vom Trainerrat betreut und ist als Sicherungsboot beim wöchentlichen Training sowie bei der Strommeisterschaft im Einsatz. Außerdem steht es für Notsituationen (z.B. Kenterungen von Privatbooten, Hilfeleistungen in Stegnähe...) immer bereit. Dafür sind im Clubraum (Theke) Schlüssel und Papiere hinterlegt. Derartige Sicherungseinsätze erfordern jedoch Revier- und Bootskenntnisse und sollten nicht von Laien durchgeführt werden. Ein Rückruf beim Trainerrat [3],[4] oder das Ansprechen des manchmal auch Motorboot fahrenden Hausmeister [11] ist zu empfehlen. Durch die sorgsame Nutzung ist "Triton" seit Jahren zuverlässig und fahrbereit. So soll es auch bleiben, denn ohne Sicherungsboot kann der Juniorenclub kein Training und manche Regatta nicht bestreiten. Jeder Defekt (auch der kleinste) muss schnellstens beim Trainerrat [3],[4] gemeldet und möglichst sofort beseitigt werden.
Das Ruderboot "Elbgaleere" (Geschenk von Th.Lehmann) kommt vor allem bei Hochwasser zum Einsatz und hilft dem Trainerrat bei Veranstaltungen in Pratzschwitz.
Das Schlauchboot "V1" (Leihgabe eines befreundeten Vereines) wird ebenfalls nur vom Trainerrat bei Veranstaltungen auf stehenden Gewässern genutzt.

Bootsmotoren

Neben den fest installierten "Yamaha"-Motoren für Jollenkreuzer und Motorboot besitzt der SCW drei Yamaha "Malta" (3 PS). Davon steht der eine vorrangig dem Juniorenclub (für Elbgaleere) und die beiden anderen für Nutzer der Charterjollen (XY) zur Verfügung. In den letzten Jahren wurden die XY-Jahresnutzer als häufigste Nutzer auch für die Motoren verantwortlich gemacht. Die Bedienung der Motoren ist denkbar einfach. Einige böse Fehler sollte man vermeiden: Grundsätzlich darf ein solcher Motor nicht ohne (Wasser)kühlung betrieben werden. In wenigen Sekunden würde der Motor einen schweren Schaden nehmen und das sollte vermieden werden. Außerdem sollte man den Motor am Boot immer mit einer zusätzlichen Sorgleine befestigen, um nicht Elbgott Albis zu opfern. Er hat schon einige Motoren, Anker und anderes Zubehör auf dem Grund der Elbe und braucht keinen weiteren Müll. Auskünfte und Bedienungsanleitungen sind über den Trainerrat [3], [4] erhältlich. Die Nutzung kann beim Clubrat beantragt werden. Nutzungsgebühren sind selbständig und sofort beim Schatzmeister [2] abzurechnen (Finanzen).

Bootssteg

Der Bootssteg ist ein wichtiges Herzstück unseres Vereins. Im Jahr 2000 wurde er zum wiederholten Male "letztmalig" um 12 Meter verlängert. Er ist seitdem mehr als 70 m lang und wird im Wasser durch Anker und mehrere Ketten in seiner Lage fixiert (siehe Bild). Wer an- oder ablegt, sollte die Lage der Anker(ketten) und Bojen sowie die Sicherungsketten zum Ufer kennen, um Schäden am Boot zu vermeiden.
Im Winter lagert der Steg auf einer Wiese 500 m stromauf. Die Instandhaltung der Röhren und Holzbeläge, der Auf- und Abbau erfordern insgesamt drei Arbeitseinsätze im Jahr. Seit 2004 wird zum Auf- und Abbau ein Kran bestellt, der zwar richtig Geld kostet, aber eine wesentliche Erleichterung ist. Jedoch erspart das nicht den Einsatz vieler zupackender Hände.
Während der Segelsaison muss der Zulaufsteg entsprechend dem Wasserstand ständig von Hand versetzt werden. Die Beläge des Stegs verschieben sich durch Wellenschlag und gefährliches Treibholz verfängt sich oft an Zulaufsteg oder Booten. Der Stegdienst betreut die Anlage während der Saison, er wird durch alle Ordentlichen Mitglieder abgesichert. Besonders wichtig ist das Mitdenken aller Mitglieder bei den regelmäßigen Wasserstandsänderungen, vor allem aber bei Hochwasser.
Stegnutzer sind besonders verpflichtet, den Steg regelmäßig zu kontrollieren und Gefahrenquellen zu beseitigen. Beim Stegaufbau ist ihre Anwesenheit erforderlich, um die zugewiesene Stegbox richtig einzurichten. Sie sollten außerdem aufpassen, dass ihr Boot nie im Weg ist (z.B. in der falschen, eigentlich belegten Box) oder gar zum Stegabbau noch nicht aufgeslippt wurde. Daraus entstehende Folgen verkraften nur Hartgesottene. Da hat es schon Sachen gegeben... (s.a. Anfänger des SCW)!
Anträge auf Liegeplätze (Dokumente und Formulare) nimmt der Technische Leiter [9] entgegen, Gäste müssen sich beim Hausmeister [11] oder Stegwart [12] anmelden.
Der Bootssteg besitzt eine 220 V- Anlage. Zu beachten ist, dass nur elektrische Geräte mit vergossenen Gerätesteckern benutzt werden dürfen. Außerdem besitzt der Bootssteg eine Sicherung gegen Lebewesen aller Art. Man sollte sich also nicht wundern, wenn abends die Stegbeleuchtung unverhofft angeht. Das kann an den verschiedensten Dingen liegen.

Brücken

Elbbrücken bergen gewisse Gefahren für Segelboote. Neben gefährlichen Strömungen sind sie manchmal auch niedriger, als der Mast hoch ist! Aber keine Bange, erfahrene bzw. gut informierte Elbsegler kennen die Lage der Brücken und die genauen Durchfahrtshöhen und können Auskunft darüber geben. Fragt also die Erfahrungsträger ([3],[5]...) oder informiert Euch auf der Webseite!

Charterjollen

Drei Boote sind für den Verein von besonderer Bedeutung: die Jollen der Klasse XY (Ixylon), das "Max'l von Wachwitz", "Mausi" und "Gustl" ("..von Blasewitz, Freundin Friedrich Schillers"). Sie sind fürs Wasserwandern gut ausgerüstet. Bei der jährlichen Segelausbildung (A-Schein) sind die drei Jollen Ausbildungsboote. Der Pirat "Elbstromer" ist ein Regattaboot und im gegenwärtigen Zustand für die Elbe kaum geeignet (starres Ruder).
Ein Oldtimer vervollständigt die Charterjollen- Flotte. Es ist ein verkleinerter Pirat "Sprotte", das Geschenk des ehemaligen Mitglieds Jahnke (Baujahr 1963). Leider ist er seit Jahren nicht mehr aufs Wasser gekommen, sondern nur beim jährlichen Festumzug anlässlich des Elbhangfest auf der Pillnitzer Landstraße. Und dabei ist es eine handliche kleine Sperrholzjolle.
Alle Boote durch den Clubrat an Jahresnutzer übergeben, die sie dann bevorzugt nutzen und sich um die Instandhaltung kümmern. Kurzausleihen gehen auch über den Clubrat, allerdings erfolgt die Ausleihe über die Jahresnutzer. Als Interessenvertretung hat sich die IG Charterjollen gebildet, in der alle Interessenten, u.a. auch die Lehrer der A- Schein- Ausbildung.

Clubhaus

Das Clubhaus ist in seinem jetzigen Zustand das Ergebnis jahrzehntelanger Arbeit seiner Mitglieder. Seit der großen Rekonstruktion 2006 sind neben verschiedenen Funktionsräumen auch eine praktische Küche und attraktive Sanitärräume nutzbar. Außerdem befindet sich im Gebäude eine Hausmeisterwohnung. Altes und Bewahrenswertes findet man vor allem im Büro des Clubrates (alte Holzdecke) und im Clubraum (Gewölbe). Beide Räume sind besondere Schmuckstücke. Eine wundervolle Aussicht hat man vom Ausbildungsraum im Dachgeschoss.
Der Clubraum wurde 1984 fertig gestellt. Vor Jahrzehnten noch ein alter Stall bietet er heute ein besonders Flair. Die Tische, Stühle und Bänke wurden komplett von SCW- Mitgliedern unter maßgeblicher Leitung von Tischlermeister Werner Jakob gebaut, wertvolle Intarsienarbeiten im Wandschrank wurden von seinem Sohn Matthias Jakob geschaffen, die Klöppelarbeiten am Raumteiler stammen von Christa Herrlich. In den Wandschränken sind Fernseher, Diaprojektor, Musikanlage u.a. (Inventar) untergebracht, Tafel und Leinwand sind auch vorhanden. Die Nutzung für persönliche Feste ist möglich, sollte aber rechtzeitig beim Clubrat beantragt werden (Nutzerordnung siehe Dokumente und Formulare). Die Nutzungsgebühren sind selbständig und sofort beim Schatzmeister [2] abzurechnen (Finanzen).

Clubrat

...besteht ausClubvorsitzenden [1],Leiter der Technischen Kommission [9],
Schatzmeister [2],Verantwortlichen für Kultur [6],
Jugendsprecher [8],Verantwortlichen für Fahrtensport [5],
Schriftführer [7],und Trainerratsvorsitzenden [3]
Dieses jährlich neu gewählte Gremium organisiert das kulturelle und sportliche Leben des Clubs und ist gemäß seiner Funktion für einen bestimmten Aufgabenbereich verantwortlich bzw. steht einer speziellen Arbeitsgruppe vor.
Insofern haben seine Funktionäre ungeheuer viel zu tun, und sind durch meist selbst gesteckte Ziele und die Organisation der zahlreichen, zum Teil traditionell festgelegten Veranstaltungen stark beansprucht. Häufig werden die Wahlfunktionen auch falsch verstanden, denn "Clubratsmitglieder sind nicht die gewählten "Arbeitstiere" des Vereins, sondern diejenigen, die alle anderen zu Meisterleistungen motivieren sollen". Angebote und Unterstützung anderer Clubmitglieder nehmen sie deshalb gern in Anspruch. Auch "Frisches Clubrats- Blut" ist bei jeder Wahl gefragt. Denn "Neue Besen" organisieren mit frischem Wind, das kennt man doch!
Der BGB-Vorstand wird nur aller drei Jahre gewählt, um Behördengänge (Notar) und Kosten zu minimieren. Er wird durch den Vorsitzenden und zwei Stellvertreter ([1], [2], [3]) verkörpert.

Dokumente und Formulare

Auch beim SCW gibt es Regeln und Formulare. Für die Mitglieder ist es oft schwer, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun. Zur allgemeinen Erleichterung hat der Clubrat zwei Mappen eingerichtet, die meist irgendwo im Clubraum liegen, die Dokumenten- und die Formularmappe.
Die Dokumentenmappe beinhaltet Unterlagen wie z.B.:
  • SCW- Satzung incl. Anlagen (Satzung, Konzeptionen, Finanzordnung u.a.)
  • wichtige Beschlüsse und Ordnungen
  • Satzungen u. Informationen der Verbände usw.
  • Informationen über die bestehende Sportversicherung (ARAG- Versicherung)
Die Formularmappe birgt eine Sammlung wichtiger Vorlagen für die Bedürfnisse der Mitglieder. Sie beinhaltet Werbematerial des SCW und seines JC, Aufnahmeanträge, Veranstaltungspläne, Satzungen, Regattaberichte, Informationen für Gäste und vieles andere mehr. Das jeweils letzte Formular sollte immer ausschließlich als Kopiervorlage verwendet werden. Im Büro steht ein großer Kopierer.
Leider sind beide Mappen ständig unvollständig. Wer feststellt, dass wichtige Unterlagen fehlen, sollte nicht warten, bis irgend jemand, der "schließlich verantwortlich ist" sich darum kümmert. Denn es kann sein, dass es 1. dafür gar keinen Verantwortlichen gibt oder aber, dass 2. der Betreffende die Dringlichkeit gar nicht so sieht. Der Clubrat jedenfalls ist nicht für alles verantwortlich zu machen. Sonst könnte es passieren, dass er wegen Nervenzusammenbruchs oder Verfolgungswahn vollständig erneuert werden muss und das sollte verhindert werden.
Auf der Webseite des SCW gibt es im internen Bereich übrigens außerdem einen Download-Bereich! Wenn er endlich fertig gestellt ist, kann man auch dort seine Formulare abholen.

Elbe und Elbschifffahrt

Seit Millionen Jahren bahnt sich das Wasser einer Quelle, die in 1300 m Höhe im Riesengebirge sprudelt, seinen Weg durch die Erdrinde. Zahlreiche Zuflüsse vermehren diesen Quellfluss und lassen ihn zu einem mächtigen Strom heranwachsen. Kein Wunder, dass die Elbe schon im 11.Jahrhundert als Transportweg genutzt wurde. Flöße und kleine Holzboote dürften das Bild damals maßgeblich bestimmt haben. Gefährliche Strudel und Untiefen, wie die Klippen am Schreckenstein (Usti n.L.) oder die Strudel bei Königstein, Bad Schandau und Rathen ließen die Elbschifffahrt jedoch bis ins 17.Jahrhundert hinein zu einem gewagten Abenteuer werden. Erst zu dieser Zeit begann man, das Flussbett der Elbe von unzähligen Hindernissen zu befreien.
Konnten sich die Schiffe bei der Stromabfahrt vom Wasser treiben lassen, bereitete die Bergfahrt erhebliche Mühe. Stand der Wind günstig, wurden Segel genutzt. Doch bei Windstille trat die Zug- oder Treidelleine an die Stelle der Segel. Schiffer, die über keine Pferde verfügten, mussten "Bomätscher" engagieren, die per Muskelkraft die Kähne elbaufwärts treidelten. Bilder aus alten Zeiten zeigen Schlepp- und Angelkähne, die unter Segeln den Fluss befahren und die schwere Arbeit der Elbe- Treidler. Im 19.Jahrhundert begann man mit dampfgetriebenen Schiffen den Lasten- und Personenverkehr auf der Elbe zu betreiben. Am 8.Juli 1836 erteilte der sächsische König das Privileg zur Gründung einer Dampfschifffahrtsgesellschaft.
Die Elbschifffahrt hat sich seitdem in zahlreichen Etappen entwickelt. Ein wichtiger Meilenstein ist die Einführung der Kettenschifffahrt im Jahre 1866. An einer Schmiedeeisernen Kette zogen sich damals die Lastkähne mit Dampfkraft elbaufwärts. Noch heute sollen Teile davon in der Elbe liegen. Doch je besser die Stromregulierung wurde, desto leistungsfähigere Schleppdampfer konnten eingesetzt werden. Die Kette war dieser Entwicklung bald nicht mehr gewachsen, deshalb wurde sie im Jahre 1898 zwischen Niegripp und Hamburg entfernt.
Starke Seitenrad- Schleppdampfer übernahmen den Verkehr. Schleppzüge mit bis zu 15 Anhängern waren durchaus anzutreffen. Auch die Personenschifffahrt entwickelte sich relativ schnell. Schon 1837 wurde der erste Dampfer in Dienst gestellt.
Sportsegelboote gibt es schon sehr lange. Bereits 1878 gründete sich in Magdeburg der erste Elbsegelverein. Der älteste Dresdener Segelverein wird im Jahr 2010 einhundert Jahre alt (Dresdner Segelclub 1910 in Tolkewitz). Eine lange Chronik hat auch der ehemalige Segelverein Albatros Pirna (1924 - heute Fortschritt Pirna), der Dresdner Segelverein Pillnitzer Insel (1928) und der 1931 gegründete Meißner Segelverein. Wie schwer das Stromsegeln früher war, berichten die Chroniken vieler Vereine. Wenn der Wind mal nicht ausreichend blies, half rudern, paddeln oder letztlich treideln. Heute wie damals hat das Segeln auf der Elbe seinen eigenen, nicht allen Seglern erkennbaren Reiz. Ist sie doch in Dresden je nach Wasserstand nur ca. 80 bis 120 m breit und nur mit vielen Manövern zu ersegeln.

Elbhangfest

Alle Jahre wieder, nun schon seit 1990, findet jeweils am letzten Juniwochenende zwischen Wachwitz und Pillnitz das Elbhangfest statt. Neben dem traditionellen Festumzug ist auf dem Festgelände immer eine Menge los. Der SCW liegt mitten drin und öffnet an diesem Tag seine Tore für Gäste und Interessenten. Die Mitglieder bieten in jedem Jahr ein abwechslungsreiches Programm. So unter anderem Mitfahrtgelegenheiten, illuminierte Bootskorso's, Lagerfeuer, Schausegeln, Frühschoppen mit prominenten Gästen und Treidelwettbewerbe. In den Jahren 1995 bis 2000 erlebten die Gäste besondere kulturelle Höhepunkte. Besonders mehrere historische Elbszenen, Auftritte eine eigenen Shantychores eine werbende Krake und das lebensgroße SCW- Maskottchen werden so manchem noch in Erinnerung sein. Prominente Gäste, wie zum Beispiel Matz Griebel und Gondoliere aus Venedig, lockten in manchen Jahren besonders viele Neugierige auf das Vereinsgelände. Jedoch, die Attraktivität der Angebote ist immer nur so gut, wie die Kreativität und Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder. Es gehört viel Kraft und Enthusiasmus dazu. Traditionell gibt es aber in jedem Jahr ein gutes Imbissangebot, Gulaschkanone, Bierstand und viele andere kulinarische Extras (zum Beispiel Langos).
Die meisten Clubmitglieder beteiligen sich aktiv an der Ausgestaltung dieses Wochenendes. Sie steigern so den Bekanntheitsgrad des Vereins, bessern damit auch die Clubkasse auf und werben neue Mitglieder. Jede Hand und neue Ideen werden gebraucht und helfen dem Lebenserhalt des Vereins. Auch die Eltern der Juniorenclubmitglieder sind an diesem Wochenende besonders aktiv.

Fahrtenkapitän

Mitglieder, die im Verein 25 Jahre aktiv waren, können "Fahrtenkapitän des SCW" werden. Diese Ehrung ist mit einem besonderen Abzeichen (Clubabzeichen mit Eichenlaubkranz) verbunden. Es gibt bereits eine Menge Fahrtenkapitäne und - jährlich werden es mehr.

Fahrtenseglertreffen

... gibt es seit vielen Jahren auf allen Revieren. Auf der Oberelbe hat sich in den vergangenen Jahren eines besonders etabliert. Es findet seit nunmehr 12 Jahren zu Pfingsten statt und wird durch die Vereine der IG Juniorensegeln Oberelbe organisiert. Zwar wird es offiziell Jugendseglertreffen genannt, aber eigentlich treffen sich dabei in jedem Jahr viele Altersstufen (und viele Elbevereine) am Zernoseky-See in der Tschechischen Republik. Die Anreise erfolgt individuell. Die großen Boote fahren meist auf dem Wasser über die Grenze, die kleineren Jollen den schnelleren Weg über Land. Dabei gibt es in jedem Jahr die gleichen Probleme, vergessene Papiere und die berühmte Einbahnstraße in Decin, die man möglichst nicht falsch herum befahren sollte (denn die Tschechische Polizei steht in jedem Jahr an der gleichen Stelle zum Kassieren).
Der Kiessee liegt unweit der Stadt Litomerice und ist mit der Elbe direkt verbunden. Das hat den Vorteil, dass sowohl Ausflüge auf dem Wasser und Wanderungen auf dem Land recht reizvoll sind. Drei bewaldete Inseln und eine wunderschöne Landschaft machen den See zu einem tollen Segelrevier. Während Anfänger in den Optimisten trainiert werden, segeln andere Boote (meist Jollen und Kutter) tagsüber. Neue Eltern lernen dabei die Besonderheiten des Segelsports durch Beobachtung kennen und werden häufig auch zum Segeltörn eingeladen. In den Pausen und am Abend bekommen sie eine wirkungsvolle Einweisung in die täglichen Probleme der Übungsleiter, wenn es ums Boote abbauen und reinigen geht. Im Gegensatz zu anderen Vereinen müssen das nämlich die Kinder des SCW prinzipiell selbst erledigen.
Besonderer Höhepunkt ist (vor allem) für die jungen Segler die gemeinsame Rückreise, die von den Juniorenclubbooten bis zur Schleuse in Usti auf dem Wasser erfolgt. Während die Eltern mit den Autos auf der Straße neben der Elbe zurückfahren, segeln die Kinder eine Strecke von 16 km stromab und gewinnen auf diese Weise einen mächtigen Schub an Selbstbewusstsein.

Fahrtenwettbewerb

...gibt es schon seit ewigen Zeiten. Zu BDS- Zeiten (Bund Deutscher DDR-Segler) wurde er zentral organisiert. Seine Regeln findet man im Wesentlichen, leicht spezifiziert in der Ausschreibung des jetzt aktuellen Fahrtenwettbewerb wieder. Er wird seit 2006 durch drei Landesverbände (Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen) ausgeschrieben. Jedes Mitglied kann und sollte(!) daran teilnehmen. Voraussetzung ist die Eintragung in eine Meldeliste und das Führen eines Bordbuches. Die Wertungsmodalitäten erklärt der Fahrtenwart [5]. Bordbücher kann man natürlich für viel Geld kaufen. Einfache, für unser Revier sinnvolle Vorlagen gibt es aber auch beim Fahrtenwart [5], Trainerrat [3] ,[4] oder über die Webseite.
Wer nicht mühselig Punkte sammeln will, kann durch das Einreichen eines Berichtes ebenfalls zum Sieger werden, denn auch die besten Törnberichte werden ausgezeichnet. Außerdem gibt es eine Vereinwertung, bei der jedes Bordbuch zählt.

Finanzen

Für Beiträge und Nutzungsgebühren besteht Bringepflicht. Sie sind bis zur jeweiligen Fälligkeit beim Schatzmeister [2] abzurechnen bzw. unter Angabe aller wichtigen Daten auf das Clubkonto zu überweisen (Achtung: Verzugszinsen: 10% pro Monat!).
Die Bankverbindung lautet: Ostsächsische Sparkasse, Konto Nr. 312 021 9800 BLZ 850 503 00
Die Aus- und Einzahlungsmodalitäten legt die Finanzordnung (Dokumente und Formulare) fest. So muss jede Ausgabe für die einzelnen Bereiche grundsätzlich vorher mit den Verantwortlichen abgestimmt (Satzung / Finanzordnung) und die Quittungen von diesem bestätigt werden. Durch die Rekonstruktion, den Erbbaupachtvertrag und die vielen Technischen Anlagen und Vereinsboote im Verein einerseits, die moderaten Beiträge und Nutzungsgebühren andererseits ist der jährliche Finanzhaushalt im Verein immer eng gesteckt. In der jährlichen Sonderausgabe der Vereinszeitung "Maxl" (1/20xx") wird die Finanzentwicklung jedem Mitglied offengelegt.

Garderobenschrank

Einige wenige Schränke für persönliche Sachen bietet der Club in der Garderobe an. Will man einen von ihnen belegen, stellt man einfach fest, ob es die auf dem Schrank benannte Person im Club noch gibt. Ist das nicht der Fall, kann er durch Ausmisten, Zahlung einer Nutzungsgebühr sowie Anbringen von Schloss und Namen belegt werden.

Gäste und Gastliegeplätze

Die Wachwitzer Segler sind für ihre Gastfreundlichkeit bekannt und bekommen oft Besuch von den verschiedensten Wassersportlern. So kann jedes Mitglied einmal in die Verlegenheit kommen, im Verein fremden Wassersportlern zu begegnen oder sogar Auskunft geben zu müssen. Steht man einmal also unverhofft und ahnungslos vor einem Gast, der abslippen, zelten, duschen, anlegen oder irgend etwas anderes will, so kann man sich mit Hilfe einer Gästeinformation (Dokumente und Formulare) bzw. mit den Hinweisen im Schaukasten (kleine Bootshalle) alle Unklarheiten beseitigen. Oder man nutzt das im Steg-Briefkasten liegende Stegbuch. Schlüssel sowie Auskünfte über Zeltplatz o.a. gibt der Hausmeister [11], den Stegplatz bestimmt der Stegwart [12]. Die Gebühren kann natürlich auch der Schatzmeister [2] entgegennehmen.

Geschäftszeit

Eigentlich gibt es keine Geschäftszeiten beim SCW. Der Clubrat tagt jedoch mindestens 2x monatlich, nämlich ... jeden 1.Mittwoch im Monat (Clubratssitzung) und jeden 3.Freitag im Monat (vor dem Clubabend) jeweils ab 19 Uhr. Außerdem ist der Juniorenclub an jeden Freitag von 16-19 Uhr aktiv. Die Trainer haben zwar im laufenden Training kaum Zeit zur Beantwortung von Fragen und Lösung von Problemen, aber irgendwann ist die Veranstaltung ja auch zu Ende, und dann...! Kommt man jedenfalls einmal in die Verlegenheit, Geschäftszeiten nennen zu müssen, sollte man sich aus Gründen der Glaubwürdigkeit auf die beiden Clubratssitzungen beschränken oder die Nutzung von Telefon oder Mails empfehlen.

Geschichte des SCW

Der SCW wurde 1951 durch 29 Mitglieder als Sektion Segeln der BSG Sachsenwerk gegründet. Den Bootssteg weihte Neptun 1952 feierlich ein. Im gleichen Jahr nahm erstmals ein Wachwitzer Boot an einer Regatta teil (Klasse Pirat: 2.Platz). 1955 gab es in Wachwitz sieben Motor- und Segelboote und bis 1957 stieg die Zahl der Boote auf 15, die Mitgliederzahl auf 34 Sportfreunde an. Das erste Clubboot wurde 1959 gebraucht gekauft. 1960 kaufte die Stadt das Objekt "Pillnitzer Landstraße 156 a" aus Toto-Lotto-Mitteln für den Segelsport. Ein Jahr später wurde der, aus einem Stall entstandene Clubraum eingeweiht und in den 70er Jahre bauten die Mitglieder die große Bootshalle. 1973 schenkte das Mitglied Karl Senske dem Verein zwei Kinderjollen der Klasse Optimist. Weitere Boote wurden durch den Trägerbetrieb "Sachsenwerk" gekauft. Der Jollenkreuzer "Gräfin Cosel" erweiterte den Bootspark im Jahr 1988.
Die Gründung des Segelclub Dresden- Wachwitz e.V. als gemeinnütziger Verein erfolgte 1990. Im Jahre 1996 erneuerten die Vereinsmitglieder das Dach des Clubgebäudes teilweise und im Frühjahr 2000 verlängerten sie wegen steigender Mitgliedszahlen und erhöhtem Bootsbestand den Bootssteg. Im Jahr 2002 traf ein verheerendes Hochwasser auch unseren Verein. Während die Bootshalle fast komplett unter Wasser stand, stieg das Wasser im Clubraum 1,20 Meter hoch. Jedoch konnten die schweren Schäden Dank der vielen fleißigen Helfer und großzügiger Spender aus vielen Bundesländern schnell beseitigt werden.
Im Jahr 2004 begann nach Abschluss eines Erbbaupachtvertrages die Große Rekonstruktion des Vereinshauses. Ein riesiges Vorhaben mit hohem finanziellen Aufwand und Risiko. Im Frühjahr 2005 wurde das Clubhaus offiziell eingeweiht, auch wenn es noch lange nicht fertig ist. Das Geld wurde knapp, nachdem der Denkmalschutz wesentliche, unplanbare Forderungen gestellt hat. Noch immer arbeiten die Mitglieder intensiv am Umbau und schränken sich im allgemeinen Sportbetrieb finanziell etwas ein.
In einer Chronik wird die Geschichte des SCW eindrucksvoll erzählt und mit Bildern dokumentiert. Sie zeugt trotz ihrer Unvollständigkeit von zahlreichen bedeutenden Ereignissen und ist immer wieder ein attraktives Zeugnis. Leider beteiligen sich sehr wenig an der Bereitstellung von Material, so dass wichtige Details des Clublebens für immer verloren gehen. Wer Material entbehren kann, sollte es dem Archivar [16] dafür zur Verfügung stellen. Wer sich für die Geschichte interessiert, fragt am besten mal nach.

Gesundheit-, Arbeits- und Brandschutz

Jaja, auch im Sportverein gibt es solche Themen. Unfälle hat es leider schon gegeben. Vor jedem Arbeitseinsatz wird deshalb eine aktenkundige Belehrung durchgeführt. Bevor man sein Unterschrift nicht am Tresen im Clubraum abgegeben hat, darf man nicht anfangen, zu arbeiten. Speziell bei den Arbeitseinsätzen und im Umgang mit Benzin, Farben und Lösungsmitteln kann man nicht vorsichtig und weitsichtig genug sein.
Braucht man ein Pflaster oder andere Sanitätsartikel, weil man sich beim Rasen mähen den großen Zeh abgeschnitten hat oder beim Segeln blutige Schwielen holte, ist ein Sanikasten (hoffentlich) im Umkleideraum zu finden. Hoffen wir, dass derjenige, der das letzte Pflaster oder sonst etwas (z.B. die Schere) entnimmt auch die Lebensnotwendigkeit der Vollständigkeit erkennt. Weitere Ausrüstungen befinden sich in den Trainerschränken für Unfälle während des Wassertraining.
Für den Umgang mit Benzin gibt es besondere Sorgfaltspflicht. Die Lagerung ist nur im Benzinkeller (obere Bootshalle) gestattet. Vor allem durch die im Haus vorhandenen Gasthermen (Jugendpodest) ist Gefahrenpotential vorhanden. Hoffen wir, dass uns Brände erspart bleiben. Das Wasser in der Elbe ist ja nicht weit. Besser ist es aber, den Standort der Feuerlöscher zu wissen. Dank unserer sehr aktiven clubeigenen Feuerwehrmannschaft sind sie vorhanden und regelmäßig gewartet.

Hausmeister und Hausmeisterwohnung

Für die Allgemeine Ordnung auf dem Gelände ist beim SCW gibt es einen fast ehrenamtlich arbeitenden Hausmeister. Er bewohnt im Clubgebäude eine schönen Maisonettenwohnung und hat vielfältige Aufgaben. So ist er beispielsweise für die Wegefreihaltung und die Verteilung der Post, den Empfang und die Betreuung von Gästen, die Rabattenpflege und Kleinreparaturen, vor allem aber die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit im Objekt verantwortlich. Er nimmt somit die Hausherrenrechte des SCW wahr und ist berechtigt, Clubmitgliedern bzw. Gäste Auflagen zu erteilen, wenn sie gegen die Haus- und Hallenordnung des SCW verstoßen und Unbefugte vom Grundstück zu verweisen.

Heizung

Seit 1999 gibt es beim SCW statt der schwierigen Kohleheizung eine Gastherme. Thomas Eggerichs spendete sie dem Club. Die Einstellung der Temperatur erfolgt am Regler im Gang vor den Toiletten. Im Winter wird sie vor Clubveranstaltungen durch den Hausmeister auf die richtige Temperatur eingestellt werden. Falls einmal irgendein Mitglied zu einer Veranstaltung kommt und es ist kalt, sollte er also schnellstens zur Tat schreiten und diesen Zustand beseitigen. Wichtig ist allerdings auch, vor dem Ende jeder Veranstaltung ans Herunterfahren zu denken. Und da die Heizkosten stetig steigen und direkten Einfluss auf die Beiträge haben sollte jedes Mitglied die Regler im Auge behalten und die oft sinnlose Beheizung des Clubhauses unterbinden.

Hochwasser

Spricht man von Hochwasser, fällt jedem Dresdner Wassersportler sofort der Sommer 2002 ein. Auch den SCW hat es schwer getroffen, fast 70% des Geländes standen damals unter Wasser.
Leider hat es seitdem mehrere extreme Hochwasser gegeben. Meist steigt das Wasser relativ schnell. Mitgeschwemmtes Treibgut sammelte sich dann besonders schnell am Stegkopf und belastete die Hauptketten des Bootssteges. In diesen kritischen Situationen können täglich mehrere Noteinsätze nötig sein, um Steg und Boote vor Unheil zu bewahren. Die Einsatzbereitschaft und Sensibilität aller Vereinsmitglieder besonders wichtig, stündlich können Einsätze nötig sein. Neben der Hausordnung gibt es deshalb einen Hochwasserplan, der die verschiedenen Notwendigkeiten bei steigendem Pegel festlegt und ab dem Pegel 2,50 Meter gilt.
Die wichtigsten Informationen sind auch über das Internet zu erfahren. Zum Einen die Pegelstände und Hochwasserwarnungen: Für Dresden: http://www.umwelt.sachsen.de/lfug/hwz/Elbe/index.html und vorausschauend die kommenden Wassermassen von der Labe (Tschechische Elbe): http://www.pla.cz/portal/sap/de/. Aktuelle Hochwasserwarnungen bieten auch die Videotexte der Fernsehsender. Wann Einsätze stattfinden, wird sowohl auf der Webseite des SCW als auch per Email bekannt gegeben. Da es keinen kostenlosen Telefondienst beim SCW gibt, ist es sinnvoll, dass Mitglieder ohne Internet sich regelmäßig telefonisch selbst beim Technischen Leiter [9] erkundigen, wann ihr Einsatz nötig ist.

Interessengemeinschaften (IG)

Die Betätigungs- und Nutzungsmöglichkeiten sind trotz der Winzigkeit unseres Vereins sehr vielfältig. Für eine gute Koordination arbeiten die SCW-Mitglieder in so genannten, mehr oder wenig gut funktionierenden Interessengemeinschaften. Drei von ihnen seien hier erwähnt:

IG Charterjollen

Die IG hatte sich zur Organisation der Clubjollen- Nutzung (Bootspark) gebildet. Sie sollte eine sinnvolle Organisation der Instandhaltung und Ausleihe der Jollen an Clubmitglieder mit geringem Aufwand ermöglichen. Leider ist sie nicht sonderlich aktiv, hält sozusagen Dauerschlaf. Aber eine geltende Nutzerordnung für Charterjollen gibt es (Dokumente und Formulare) und die Boote werden auch intensiv von Jahresnutzern genutzt.
Bei der Planung von Ausflügen sollte man folgendes beachten: In der Zeit der Praxisausbildung zum A-Schein sind die Boote für private Zwecke nicht verfügbar. Dann nämlich, meist Himmelfahrt und an den ersten Juliwochenenden, werden sie ausgesprochen gut genutzt. Zahlreiche Segelschüler haben in den letzten Jahren auf Wachwitzer Booten das Segeln gelernt. Einige von ihnen sind inzwischen auch SCW-Mitglied.

IG Greif

Die IG Greif hat sich zur Nutzung und Instandhaltung des clubeigenen Jollenkreuzers "Gräfin Cosel" gebildet. Jedes ordentliche Mitglied des SCW kann und sollte in der IG mittun, sofern er dieses Boot nutzen will. Als Familienwanderboot ist es eine ideale Alternative zum privaten Segelboot. Sommers geht es jährlich auf Urlaubsfahrt. Die Besatzungen wechseln im vereinbarten Urlaubsrevier, Rücktransport und Instandhaltung übernehmen die jeweiligen Nutzer anteilig.
Neulingen sei empfohlen, ihr Interesse den Verantwortlichen [14] nach Studium der Nutzerordnung (Dokumente und Formulare) rechtzeitig kundzutun, um eine ausführliche Einweisung zu erhalten.
Die Greif- Reservierungen sind über den SCW-Kalender am "schwarzen Brett" im Clubraum und auch auf der Webseite des SCW möglich. Sie dienen der Koordination der Interessenten. Unklar ist, ob die beiden Listen miteinander abgeglichen werden.

IG Juniorensegeln Oberelbe

Als es in den 90er Jahren schwierig wurde, den Juniorensport auf der Elbe am Leben zu erhalten, fanden sich einige Enthusiasten zusammen und versuchten, Lösungen zu finden und durch gemeinsame Aktionen die Attraktivität der Ausbildung zu erhalten. In diesem Sinne wurde die IG am 11.10.1995 von vier Dresdener Seesport- und Segelvereinen gegründet. Wanderfahrten, Schnupperkurse und Trainingslager wurden gemeinsam durchgeführt, im Winter beteiligten sich alle Vereine an der Ausbildung mit Ausgleichssport und Theorie. Noch im März 2000 drückten Vertreter aller Vereine wiederum ihr Bedürfnis an einer Zusammenarbeit aus. Zur Zeit besteht eine enge Partnerschaft mit dem Wassersportclub Dresden- Loschwitz e.V.. Durch verschiedene Ausbildungskonzepte konkurrieren sie dabei nur wenig. Sie ergänzen sich statt dessen durch gute Zusammenarbeit und zahlreiche Ideen hervorragend und helfen sich, wo es nötig ist.

Inventar

...ist das bewegliche Gut, welches der Club sein eigen nennt. Manches wird im "ABC des SCW" genau beschrieben, manches soll nur aufgezählt werden. So z.B.:
Fernglas, Funkgeräte, VideokameraZugriff über *Clubrat [1],[2][3]...
KreissägeZugriff nach Belehrung ü. [9] [10] [13]
Lehrvideo "Segeln", diverse SegelliteraturZugriff über [3][19]
Ladegerät 12V / Luftpumpe / Fettpresse / KompressorStandort Motorboothalle
Volleyball- u. Tischtennis -ZubehörZugriff über [3] [4]
SchwimmwestenAusleihe über [3] [4] [19]
Polilux, Diaprojektor, Fernseher, Video, KopiererZugriff über *Clubrat [1],[2],[3]...;[19]
Beamer (nur für Vereinsgebrauch, keine private Ausleihe)Zugriff über *Clubrat [1],[2],[3]...;[19]
Vereinsboote, Bootssteg, Slip- und Hubwagen, ... 
Sollte jemand auf die Idee kommen, dem Verein Geräte zu schenken, so muss das beim Clubrat angemeldet werden. Zu oft ist es schon passiert, dass Dinge im Verein "entsorgt" wurden und dort dann nur Platz wegnahmen. Das soll vermieden werden, denn Platz ist im Verein knapp (Ordnung).

Jollenkreuzer

Das größte Boot aus dem Bootspark des SCW ist der Jollenkreuzer "Gräfin Cosel" mit 15 Quadratmetern Segelfläche und Schlafplätzen für eine vierköpfige Familie. Das Boot ist geräumig und birgt viel Zubehör, natürlich auch einen Spirituskocher und ausreichend Geschirr. Segeltechnisch erfordert es einiges Geschick, denn durch seine Größe und Masse ist es etwas schwerfällig und mit einer Jolle nicht zu vergleichen. Die Nutzung des Bootes setzt fast automatisch eine Beteiligung an der winterlichen Instandhaltung voraus. Auch das Auf- und Abslippen sind Sache aller Nutzer und sollten nicht verpasst werden. Denn - wer soll es sonst machen, das ist bei Privatbooten nicht anders.
Der Jollenkreuzer wird von der IG Greif betreut. Wer ein Boot für eine kurze Segelpartie ausleihen will, wendet sich an den IG-Koordinator [14] oder den Clubrat.

Juniorenclub (JC)

Ein Drittel aller SCW- Mitglieder ist jünger als 18 Jahre und im JC organisiert. Sie werden vom Trainerrat vorrangig auf den clubeigenen Juniorenbooten, Privatbooten und ausgewählten Charterjollen ausgebildet. Ziel ist es, Nachwuchs für den SCW zu gewinnen und Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Besondere Talente erfahren im Regattabereich auch besondere Förderung. Die Ausbildung erfolgt ganzjährig sowohl im Wasserwander- als auch im Regattabereich. Der Jahresbeitrag liegt zwischen 100 und 115 Euro. Neulingen wird ein kostenloser Schnupperkurs angeboten. Dann absolvieren die Junioren ein mehrstufiges Ausbildungsprogramm, dessen Stufen durch entsprechende Zertifikaten abgeschlossen werden:
AusbildungsstufeAusbildungsgruppeAlterVoraussetzungen
SeebärchenAnfänger 1. Saison8 - 12schriftliche Prüfung, Knoten
JüngstensegelscheinAnfänger 2.-3.Saison8 - 141 Schriftliche & 3 Praktische Prüfungen (u.a. Schwimmen)
OptikapitänRegattasegler (Optimist)3.-4.Saison10 - 143-4 schriftliche & 2 Praktische Prüfungen (u.a. Takeln)
Wettkampfschotte und Regattakapitänfortgeschrittene Regattasegler (420er, XY, Pirat)13-184-5 schriftliche, 3 Praktische Prüfungen u.a. Spleißen
Elbtaklingfortgeschrittene Elbsegler12 - 18Schriftliche Prüfung, Praktischer Nachweis
Amtlicher Sportbootführerschein BinnenBootsführer (Segeln / ab AK16 Motor)ab 14 (16)Schriftliche & Praktische Prüfung
Dem Juniorenclub wird durch die Satzung eine gewisse Selbstbestimmung eingeräumt, die mehr oder weniger gut genutzt wird. Ein Jugendsprecher kann die Interessen der Junioren direkt im Clubrat vertreten und soll gemeinsam mit einem Jugendvorstand das Juniorenclubleben aktiv mitgestalten. Die JC-Finanzen sind in einem gesonderten Plan zu führen (jedenfalls sagt es so die Satzung).
Durch Trainingslager, Regatten, Fahrtenseglertreffen, Fasching, Weihnachtsfeier und die allgemeinen Veranstaltungen ist der Terminkalender der Junioren übrigens ganzjährig prall gefüllt. Zusätzlich sind die Jugendlichen und Kinder bei Arbeitseinsätzen und Clubveranstaltungen aktiv und so eine wichtige Stütze des Vereins. Manchmal kommen aus dem Kreis uneingeweihter Erwachsener Beschwerden, dass die Junioren sich an den wichtigen Vereinsveranstaltungen zu wenig beteiligen. Darüber kann man streiten (und tut es leider auch), denn schaut man genau hin, ist der Durchschnitt beteiligter Junioren meist höher als der Anteil aktiver erwachsener Segler.

Juniorenclubboote

11 Segeljollen des SCW (acht Optimisten und drei 420ern) sind für den Juniorenclub reserviert. Sie werden vorrangig als Trainings- und Regattaboote gepflegt und genutzt. Im Frühjahr werden die Boote auf Antrag für ein Jahr an feste Mannschaften vergeben. Die Regeln für die Vergabe der Boote sind in der Jugendordnung (Satzung) klar festgelegt. Nutzt einer das zugesprochene Boot schlecht, können andere Interessenten Einspruch erheben. Gerangel gibt es immer, mal im Opti- und mal im Jugendbereich. Die 14 Bootsplätze sind in der Regel jeweils doppelt besetzt, jedoch gibt es eine zunehmende Entspannung durch Privatbootnutzer. Das älteste Juniorenboot ist übrigens der Optimist "Karli". Er wurde dem Club 1972 gespendet und wird noch heute von Kindern gesegelt.
Die Nutzung dieser Boote durch Erwachsene ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Das führte in der Vergangenheit immer mal wieder zu Streit bei den 18jährigen, denn speziell der 420er wird in Sachsen auch von Erwachsenen gesegelt. Bitter ist es immer wieder für die Jungerwachsenen, wenn sie gerade dann absteigen müssen, wenn sie anfangen, erfolgreich gegen die viele Erwachsenen zu segeln. Aber das Leben im Juniorenclub geht immer weiter, Neue drängen nach, sie wollen auch... Um den nachfolgenden Jüngeren das Segeln auf den Booten zu ermöglichen, bleiben die Juniorenboote ausschließlich den 8-17jährigen vorbehalten.

Kreuzerclub im SCW

Der Kreuzerclub, auch Blauwasserclub genannt, wurde 2000 ins Leben gerufen, lebt aber nicht wirklich. In ihm sollen jene Mitglieder eine Heimat finden, deren Interessen vorrangig auf das Segeln auf Küsten- & Hochseerevieren ausgerichtet sind. Segler, die dem Segelsport ohne ständige Präsenz auf der Elbe nachgehen wollen und deshalb kein Interesse an einer ordentlichen Mitgliedschaft im SCW haben, die aber die Bindung zum organisierten Segelsport halten wollen.
Und auf den Meeren segeln zunehmend mehr Mitglieder des SCW. Der wohl erste große gemeinsame Törn fand im März 2000 um die Kanarischen Inseln statt. Ein großes Ereignis war auch der Jubiläumstörn im Jahr 2001, bei dem 26 Mitglieder "Rund Rügen" segelten.
Seitdem sind in jedem Jahr Mitglieder auf den Weltmeeren unterwegs gewesen und segeln auch bei Regatten, ganz ohne den Kreuzerclub.

Liegeplätze

Es gibt Sommer- und Winterliegeplätze. Im Sommer liegen die großen Boote natürlich am Bootssteg. Dabei ist folgendes zu beachten: Durch Wellenschlag von Dampfern oder ignoranter Motorbootfahrer kommt es ab und an zum Bruch der Stegbalken. Deshalb sollte jedes Boot durch eine zusätzliche Sorgleine mit den Stegröhren verbunden werden. Auch eine Diebstahlsicherung ist sinnvoll. Jedoch sollte der Zugriff zum Schlüssel bei längerer Abwesenheit gewährleistet werden. Liegt das Boot für längere Zeit nicht am Steg (z.B. Urlaub), ist eine Information an den Stegwart [11] sinnvoll, um für Gastlieger Platz zu schaffen.
Trockenliegeplätze werden gern von Jollenseglern beantragt. Die Hausordnung legt fest, dass die Nutzung der zugewiesenen Trockenliegeplätzen nur auf fahrbaren Slipwagen möglich ist. Trailer sind aus Platzgründen grundsätzlich auf der Fläche hinter dem Vereinsgebäude abzustellen.
Anträge auf einen Hallenliegeplatz werden ausschließlich im Winter genehmigt. Die Winterlagerung der Boote erfolgt in 4 Hallen sowie auf dem Außenlager hinter dem Clubhaus:
Jollenkreuzer / große Motorboote:große Bootshalle
leichte Jollen (nur Juniorenclub):Boden im Seitengebäude
große Jollen / kleine Motorboote:obere Bootshalle, kleine Halle, Außenfläche und zwischen Großbooten in großer Halle
Liegeplätze werden aller halben Jahre vergeben. Die entsprechenden Formulare nimmt der Technische Leiter [9] entgegen (Dokumente und Formulare). Die Vergabe erfolgt gemäß der Satzung nach strengen Regeln. Im Zweifelsfall entscheidet nicht das Eintrittsjahr, sondern Aktivität. Sollte man als Neuling das Bedürfnis haben, sein Boot unterzubringen, gilt es, dies auch schriftlich zu formulieren und sich nicht vergraulen zu lassen (allerdings nur, wenn man einige der typischen Anfänger- Fettnäpfe umgangen hat, z.B. Arbeitseinsätze, Stegdienst, ...).

Max'l von Wachwitz

Unser Club besitzt ein Maskottchen, das "Max´l von Wachwitz". Nach ihm wurden auch das Vereinsblätt'l benannt. Auch auf einem Club-Shirt ist er verewigt. Ab und an wird er als Moderator auch zum Leben erweckt.

Mitgliedsausweis

Fast jedes Clubmitglied könnten einen Mitgliedsausweis besitzen. Dieser wird bei Abgabe von 2,50 Euro und Passbild von [7] ausgestellt und weist die Mitglieder des SCW in fremden Revieren als solches aus. Tritt man aus dem Verein aus, ist das Dokument mit dem Clubschlüssel abzugeben.

Mitgliedschaften

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, am Clubleben des SCW teilzunehmen. Das Beste ist natürlich, "gewöhnliches" Mitglied (oM) zu werden. Dann darf man fast alles im Club. So z.B. an allen Veranstaltungen teilnehmen, zu keinem Arbeitseinsatz fehlen, alle Anlagen und fast jedes Clubboot nutzen und sogar verantwortungsvolle Funktionen übernehmen.
Ist man dadurch zu sehr belastet, will das Inventar des Clubs nicht nutzen oder ist einfach nicht so an Club und Leute gebunden, dass man Arbeit und Aufwand in Kauf nehmen will, kann man auch Außerordentliches Clubmitglied (aoM) werden.
Das kostet weniger Beitrag und keine Arbeitsstunden (VMI). Zu (be)stimmen hat man dann im Club nichts, kann keine Anlagen und kaum Boote nutzen, ist aber dennoch Mitglied, mit Ausweis und aktuellem Terminplan.
Vor allem steht allerdings eine 9monatige Probezeit. Sie ist als Test "Verein - Neuer" eingeführt worden und korrigiert durchs unverbindliche Kennenlernen manchmal einige Illusionen bzw. manchen falschen Eindruck.
Anwärter haben fast alle Rechte und Pflichten eines Clubmitgliedes (außer Stimmrecht), müssen aber auf Grund schlechter Erfahrungen bei Nutzung von Clubeigentum die Aufnahmegebühr als Kaution hinterlegen. Nach maximal einem Jahr Anwärterschaft erlischt diese Mitgliedsform automatisch, der fällige Aufnahmeantrag sollte also nicht vergessen werden.
Für materielle oder finanzielle Unterstützung des Clubs verleiht der Clubrat den Status des fördernden Mitgliedes (FM). Man kann dann am Clubleben teilnehmen, ist aber ebenfalls nicht stimmberechtigt. Ehrenmitglied (EM) wird man bei besonders langjährigen Verdiensten um die Entwicklung des Clubs. Dieser Status hat Seltenheitswert. Von Arbeitsaufgaben zum Wohle des Clubs und Beitragszahlungen wird man dann befreit.
Im Juniorenclub gibt es nur gewöhnliche Juniorenclubmitglieder (JCM). Wenn ein Junior aber wegen schulischer Belastungen, Krankheit, längere Abwesenheit oder Schwangerschaft am Trainingsbetrieb nicht teilnimmt bzw. außergewöhnlich jung ist, kann die Ausbildungspauschale für begrenzte Zeit erlassen werden.

Optimist

Die Optimisten sind die kleinste (3,3 m2 Segelfläche), aber mit zur Zeit mehr als 10 Booten auch größte Bootsklasse im Verein. Kinder bis zur Altersklasse 14 lernen darauf die Grundbegriffe des Segelns und messen sich bei der Ostsachsenliga und in der Sächsischen B-Rangliste mit anderen. In keiner Klasse kann ein Kind zur Zeit besser segeln lernen, als in dieser. Für Transporte ist das Boot praktisch aufs Autodach zu laden, sofern kein Platz auf dem Optihänger (Bootshänger) mehr frei ist. Zum Rumpokal im November steigen übrigens in jedem Jahr auch Senioren auf diese Bootsklasse.

Ordnung

Das Wort "Ordnung" ist ein von den SCW- Mitgliedern besonders oft benutztes Wort. Ordnungen gibt es ja auch eine Unmasse im Verein. So die Bootshaus-, Gebühren-, Hochwasser-, Juniorenclub-, Geschäfts-, Archiv-, Greifnutzungs-, Charterjollennutzungs-, Finanz-, Stegdienst- und nicht zuletzt die Ehrenordnung. Daneben gibt es noch eine "Entwicklungskonzeption des SCW" und eine für den Juniorenclub. Sehr interessante, von den Mitgliedern beschlossene Schriftstücke, die in der Dokumentenmappe (Dokumente und Formulare) einzusehen sind.
Glaubt man Insidern, fehlt nur eine, die allgemeine Ordnung. Immer wieder wird in Clubversammlungen die Einführung einer solchen vorgeschlagen bzw. gefordert. Bleibt zu hoffen, dass die regelmäßigen Diskussionen und Beschlüsse innerhalb der nächsten 20 Jahre zum gewünschten Erfolg führen und die wichtigste aller Ordnungen eingeführt wird.
Wichtig ist zu wissen, dass der mangelnde Platz auf dem Clubgelände zur äußersten (Platz-) Sparsamkeit zwingen. Das Abstellen bzw. Ablegen von Zubehör ist deshalb auf ein Minimum zu begrenzen und sollte nur das notwendigste Segelzubehör betreffen. Privates Zeug ist außerdem mit dem Namen des Besitzers zu versehen.

Piraten

Piraten gibt es nicht nur zum Piratenfest der Junioren. Die Piratensegler gehören zu den regattaaktivsten und zahlenmäßig größten Bootsklassen im Verein. Den ersten Erfolg bei einer Regatta in der Geschichte des SCW erzielte 1952 eine Piratenmannschaft. Auch heute nehmen Wachwitzer Mannschaften an den jährlichen Regatten um den sächsischen Piratenpokal teil und kämpfen um Ranglistenpunkte. Seit 2004 gibt es auch wieder jugendliche Piratenmannschaften beim SCW.
Die Strommeisterschaft steht deshalb auch stark im Zeichen dieser Klasse, dabei wagen sich übrigens auch sächsische Seesegler auf die Elbe.

Postkasten

Jedes Mitglied hat vor dem Clubraum einen persönlichen Clubbriefkasten, in dem er alle wichtigen Informationen findet, die im Club verteilt werden. So z.B. Veranstaltungspläne, Hilferufe, Einladungen o.a.! Neulinge sollten sich schnellstens selbständig ein eigenes Fach einrichten!
Informationen findet man auch am Schaukasten (kleine Bootshalle) bzw. "schwarzen Brett" (Clubraum). Schaut man regelmäßig im Club nach Neuigkeiten, kann es beinahe nie passieren, dass man etwas nicht weiß (jedenfalls theoretisch !).
Viele Info's werden neuerdings auch per Email verbreitet. Auch die Webseite gibt viele Informationen zeitnah an die Mitglieder weiter. Auf diesem Weg erreicht man mit wenig Aufwand viele Mitglieder gleichzeitig, das spart Geld und Zeit.

Pratzschwitz/Birkwitz

Seit den 80er Jahren findet mindestens 1x jährlich auf einem kleinen See nahe Pirna ein Training mit anschließender Regatta statt. Anfangs nutzten die Dresdner und Pirnaer Segler das Copitzer Bad, später zog man an den Pratzschwitzer Kiessee um. Auch heute noch wird diese Tradition durch die Vereine der IG Juniorensegeln Oberelbe weitergeführt. Vor allem im Frühjahr ist der Pratzschwitz Segelfrühling von großer Bedeutung. Für die Segler des Juniorenclub ist es nach einem langen Winter mit Theorie und Arbeit an den Booten häufig der erste Kontakt mit dem Wasser. Dafür bietet der Kiessee günstigere Bedingungen als die Elbe mit Schifffahrt und Strömung.
Immer wieder kommt es im Verein auch zu Diskussionen darüber, ob man nicht einen ganzjährigen Trainingsstützpunkt in Birkwitz- Pratzschwitz einrichtet. Viele Gründe sprechen jedoch dagegen. Nicht zuletzt die Überzeugung der Wachwitzer Trainer, dass Nachwuchs für die Wachwitzer Elbsegler nur an der Elbe groß werden kann. Und das ist das wichtigste Ziel bei der Jugendarbeit.

Regatta

siehe auch Yard-Stick-Regatta
Es gibt solche und solche Segler. Manche wollen es mehr um die Wette. Da gibt es viele Möglichkeiten. Regatten des SCW werden auf der Elbe bzw. in Pratzschwitz/Birkwitz ausgetragen. Die Veranstaltungen der Umgebung sind zum Teil im Veranstaltungsplan erwähnt oder in diversen ausliegenden Seglerzeitungen und im Internet zu finden. Regelmäßig hängen aktuelle Ausschreibungen am schwarzen Brett in einer Mappe "Ausschreibungen".
Ist man Neuling auf dem Gebiet des Regattasports, sollte man sich bei den alten Hasen (z.B. mit Hilfe des Trainerrat) oder im Buch erst einmal über die Regeln informieren. Dazu gibt es ein mächtiges Gesetzeswerk, die "Wettfahrtsregeln", etwas kompliziert und umfangreich, aber interessant. Jährlich führt der Trainerrat dazu auch Winterausbildungen durch, an der Erwachsene teilnehmen können. Ein wunderbares Werk ist auch die Software von Ulli Finckh, die man im Internet unter http://www.finckh.org/ einmal anschauen kann.
Elbewettkämpfe sind ungewöhnlich, aber nicht unsportlich. Bei Westwind sind sie gar nicht so schwer, aber wenn man erst mal bei Ostwind hinter der Startlinie zu bleiben hat, kann man schon das Paddeln lernen (Obwohl das ja bei Regatten verboten ist). Übrigens gibt es vor jedem Wettkampf eine Segelanweisung und eine Steuermannsbesprechung, in der man letzte Unklarheiten beseitigen kann.
Um Wettkampferfolge für die Nachwelt zu erhalten, sollte in jedem Falle ein Regattabericht (Dokumente und Formulare) ausgefüllt und dem Trainerrat in den Postkasten gesteckt werden.

Reinigungsplan

Achtung, dieser Plan kann gefährlich werden, denn er legt Verantwortliche und Termine für die Clubhausreinigung fest. Vergesslichkeit wird hier mit 15 Euro bestraft, also Unterschrift nach getaner Arbeit nicht vergessen. Folgende Objekte sind zu reinigen und aufzuräumen:
Clubraum/ Küche:Tische, Kühlschrank, Fensterbretter, Schränke, Tür
Toiletten/ Duschen:Becken, Fensterbrett, Besenecke
Umkleideraum:Tische, Schränke, Heizung,
Ausbildungsraum:Tische, Schränke, Heizung,
Toiletten in Halle:Becken (auch Waschbecken)
Des weiteren sollen alle Fußböden gereinigt und Handtücher+ Tischdecken umgetauscht und gewaschen werden. Verantwortlich für die Aufstellung des Planes ist der Schriftführer [7].

Rumpokal

Der letzte Segelwettkampf ist in jedem Jahr der Rumpokal. Er wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen und findet jeweils im November für die Klassen Optimist und Dingi statt. Besonderheit ist dabei, dass die Segler mindestens 18, seit 2006 sogar 21 Jahre alt sein. Bis 2005 gab es neben einer gesondert gewerteten Langstreckenwettfahrt zwischen Wachwitz und Loschwitz eine in Gewichtsklassen gestartete Regatta im Loschwitzer Hafen. Der schwerste Starter wurde dabei übrigens mit 115 kg registriert. Leider ist diese Hafenregatta seit 2006 aus Platzmangel im Hafen nicht mehr möglich.
Der Rumpokal lockt seit Jahren auch Segler von weither nach Dresden. Starter aus Thüringen und Sachsen-Anhalt, aber auch von den Seen Sachsens nutzen die Möglichkeit, auf der Elbe zu starten.

Satzung des SCW

Ist ein wichtiges Dokument des Clubs und sollte samt sämtlicher Anlagen (Ordnung) von jedem noch vor dem Aufnahmeantrag gelesen worden sein. Sie beinhaltet Grundsätzliches über den Club, erklärt seine Ziele und erläutert seinen Aufbau. Dieses Dokument ist Grundlage für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins und ein wahres Gesetzeswerk. Manche Unstimmigkeit unter Mitgliedern konnte mit seiner Hilfe schon behoben werden. Die Jahreshauptversammlung hat diese Satzung beschlossen und kann auch nur von ihr geändert werden.

Schlüssel

Gegen Zahlung einer Kaution kann man als Mitglied beim Schatzmeister einen Schlüssel für die Clubräume und den Steg erhalten. Anwärter erhalten einen Schlüssel erst nach Hinterlegung der Eintrittsgebühr als Kaution bzw. nach Zahlung derselben. Den Zugang zum Clubbüro samt Telefon, Fax, Kopierer, Drucker und PC haben nur die Clubratsmitglieder.
Leider ist auch der Zugang zur rechten Clubhaustür (Umkleideräume, Toiletten, Duschen...) noch nicht mit dem Clubschlüssel möglich. Ein entsprechender Schlüssel hängt im Schlüsselkasten hinter dem Postkasten, der auch weitere wichtige Schlüssel beinhaltet, sofern sie ordnungsgemäß wieder darin Platz gefunden haben, nachdem sie benutzt wurden. Schlüssel sind mit besonderer Sorgfalt aufzubewahren und- sofern sie in den Schlüsselkasten gehören, dort auch sofort nach Nutzung wieder aufzuhängen.

Slipwagen und Winden

Unser Slipwagen war einmal hydraulisch und sehr vielseitig. Leider sind die, welche ihn gebaut haben und bedienen konnten, nicht mehr da. So fährt er wie seit ewigen Zeiten immer nur die Slipbahn `rauf und runter. Die Bedienung der zugehörigen Winden bedarf der Einweisung durch ein Mitglied der Technischen Kommission [9] ... [13]. Zu beachten ist:
  • die Slipanlage muss frei von Kleinkindern, Säugetieren u.a. Lebewesen sein
  • man sollte immer wissen, wo sich die Bremsen beider Geräte befinden
  • das Seil muss sehr ordentlich aufgewickelt werden
Eine Verbesserung brachte im Hochwasserjahr 2002 die Anschaffung von zwei Hubwagen, die eine Querfahrt des Slipwagens ermöglichen.

Sponsoren und Spender

Stander

Wimpel Stander
Das Führen des Clubstanders ist für die Boote des SCW eine gewisse Pflicht. Durch ihn zeigt man sich als dem SCW zugehörig. Es gibt verschiedene Standervarianten (gelb / schwarz). Zwei Formen (rechts die vereinfachte Form) seien hier dargestellt. Es ist übrigens ein gewisses Erlebnis, wenn man z.B. in Spanien (oder so) am Ufer ein Boot sieht, welches den gleichen Stander führt, man fühlt sich dann gleich wie zu Hause.
Übrigens werden Bootseigner mit fehlendem oder andersfarbigem Stander bei Clubabenden oft zur Freibier- Runde aufgefordert. Das geht auf den Beschluss einer einfachen Clubversammlung zurück, ist aber nicht Bestandteil der Satzung.

Stegdienst

Seit 2006 ist jedes ordentliche Mitglied zu einer Woche Sicherung des Bootssteges verpflichtet. Der Stegdienst hat die Aufgabe, im Zusammenwirken mit dem Stegwart [12] den laufenden Betrieb des Steges zu sichern. Zur Einweisung und Erklärung der notwendigen Arbeiten gibt es die "Ordnung für den Stegdienst des SCW". Sie liegt im Clubraum aus (Dokumente und Formulare). Weitere Fragen beantworten der Technische Leiter [9] oder der Stegwart [12].
Grundsätzlich sind folgende Aufgaben zu erledigen: laufend Steg rücken nach Wasserstand und Entfernung des Treibgutes, 1x Kontrolle der Sicherungs- und Befestigungsmittel des Bootssteges. Die Erledigung der Aufgaben ist in einem Stegdienstbuch zu quittieren. Bei Hochwasser tritt ein gesonderter Hochwasserplan in Kraft, denn dann werden alle Kräfte gebraucht.

Strommeisterschaft

Eine der wenigen Regatten auf der Elbe ist neben dem Rumpokal die Strommeisterschaft. Sie findet meist im Mai statt und führt in 3 Etappen von Pirna nach Dresden. Vor allem drei Bootsklassen sind seit Jahren immer wieder am Start. Die Piraten, die Ixylon (XY) und die 15er- Jollenkreuzer. Aber auch andere Bootsklassen können starten, sind es weniger als drei pro Klasse, werden diese in einer offenen Klasse als Yard-Stick-Regatta gewertet.
Die Strommeisterschaft ist in jedem Jahr eine besondere Herausforderung für die Verantwortlichen, wird sie doch auch von zahlreichen Gästen anderer Reviere besucht. Da müssen Sicherungsboote besetzt werden, Wettkampfleiter und Schiedsrichter gefunden und viele andere Vorgänge gemanagt werden. In den letzten Jahren war auch die Organisation und Finanzierung eines Schleppbootes für die meist motorenlosen Jollensegler nicht leicht. Bleibt zu wünschen, dass sich in jedem Jahr ausreichend Enthusiasten finden, die sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen und ausreichend Mitstreiter finden.
Immer einmal wieder ist die Strommeisterschaft ein besonderes Ereignis und über viele Jahre Gesprächsthema. So wie die der Jahre 1985 und 2006, bei denen Sturmböen zahlreiche Jollen und auch schon einen Jollenkreuzer zum Kentern brachte. Zum Glück hielten sich bis jetzt die Schäden in Grenzen und so sollte es bleiben.

Stützpunkt der Kreuzerabteilung

Die Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes versteht sich als Interessenvertretung der Fahrtensegler und hat im Laufe der letzten Jahrzehnte ein Stützpunktnetz eingerichtet, das ständig erweitert wird. In diesen Stützpunkten werden Fahrtensegler, die kurzfristig als Gäste die Häfen anlaufen, betreut. Soweit irgend möglich, wird ihnen ein Gastliegeplatz zugewiesen. Sie erhalten Hinweise über Versorgungs- und Reparaturmöglichkeiten und Hilfe bei besonderen Anliegen durch den Stützpunktleiter oder dessen Vertreter. Seit 2003 ist der SCW offizieller Stützpunkt der Kreuzerabteilung und stellt einen ständigen Stegliegeplatz für Kurzzeit- Gäste bereit (Liegeplätze).

Termine

Man sollte meinen, dass Freizeit weniger mit Termindruck einhergeht. Allerdings gibt es auch beim SCW einige wichtige Tage im Jahr, die man nicht verpassen sollte. Relativ regelmäßig (nämlich jeweils am 3.Freitag im Monat) finden die Clubabende statt, an denen die Mitglieder wichtige Informationen erhalten. Der Clubrat tagt außerdem auch am 1.Mittwoch im Monat jeweils ab 19 Uhr. Training der Junioren ist gar jeden Freitag ab 16 Uhr. Es gibt allerdings auch Termine, die nicht so häufig sind. Einige von ihnen sollen hier erwähnt werden:
15. FebruarZahlung Mitgliedsbeiträge / Schranknutzungsgebühr
28. FebruarAnträge Sommerliegeplatz
2 Wochenenden Ende März / Anfang AprilHaupteinsätze
1. MaiAnsegeln
HimmelfahrtSegellehrgang Praxis
PfingstenFahrtenseglertreffen
31.MaiZahlung Sommerliegegebühr
letztes Wochenende im JuniElbhangfest
31.AugustAnträge Winterliegeplatz
30.OktoberZahlung Winterliegegebühr
1 Wochenende Ende Oktober oder Anfang NovemberHaupteinsatz
1.NovemberAbgabeschluss Bordbücher (Fahrtenwettbewerb)
3.Samstag im NovemberJahreshauptversammlung

Trainerrat

Der Trainerrat ist für den Trainings- und Wettkampfbetrieb des Juniorenclubs sowie für viele andere Dinge verantwortlich. Seine Mitglieder sind die lizenzierten Trainer und Übungsleiter des SCW und solche, die es werden wollen oder sollen. Besonders häufig müssen sie für Fehler der Junioren geradestehen, z.B. falsch aufgestellte Boote, nicht erfüllte Pflichten oder andere Dinge. Dafür wird ihre Arbeit im Club besonders beachtet und anerkannt. Bis zum Redaktionsschluss standen dem SCW 7 lizenzierte Übungsleiter und Trainer zur Verfügung.
Mitglied im Trainerrat kann jeder fleißige Segler werden. Bei dieser Entscheidung sollte man aber vorher alle Konsequenzen bedenken. Denn wie gesagt: alles, was Junioren, Regattasport und Clubbooten zu tun hat, ist irgendwo auch Aufgabe des Trainerrats. Der Trainerratsvorsitzende [3] ist Mitglied des Clubrates.

Veranstaltungsplan

...wird zur Jahreshauptversammlung vom Clubrat im Entwurf vorgestellt und von den Mitgliedern beschlossen. Er beinhaltet alle clubinternen Veranstaltungen und bekannte Termine der benachbarten Clubs. Alle Jahre wieder findet man Veranstaltungen wie die Pratzschwitzer Segeltage, die Strommeisterschaft, das Elbhangfest, die Arbeitseinsätze, Sommerlochausfahrten, Fahrtenseglertreffen, Rumpokal sowie natürlich Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier.
Meist beherbergt der Plan auch interessante Verfehlungen wie z.B. Arbeitseinsätze am Ostersamstag oder die Weihnachtsfeier freitags. Man sollte also mit einer gewissen Toleranz herangehen und logische Schlussfolgerungen ziehen. Clubabende sind z.B. meist am 3.Freitag im Monat (gut zu merken). Noch ein Tipp: Man sollte sich nie nach einer Clubveranstaltung wie z.B. Arbeitseinsatz oder Clubabend noch allzu viel vornehmen, denn meist geht's länger, als man denkt.

Verbände

Der Segelclub ist nicht, wie man denkt, ganz auf sich allein gestellt. Er ist Mitglied in einer ganzen Reihe von Verbänden. Dort zahlt er teilweise Beiträge, ist versichert oder/und stellt Unterstützungsanträge oder aber er arbeitet aktiv mit.Als Mitglied im Deutschen Seglerverband erhalten wir zum Beispiel Material zu Rechtsfragen, preiswerte Unterrichtsmittel für die Theorieausbildung und vieles mehr. Des weiteren sind wir Mitglied des Landessportbundes und des Seglerverbandes Sachsen. Direkten Kontakt (und gute Unterstützung) gibt es zum Kreissportbund Dresden. Aktiv wird auch im Revierausschuss "Oberelbe" und der IG "Juniorensegeln Oberelbe" und im Arbeitskreis "Wassersport auf der Oberelbe" mitgearbeitet. Bei der Bildung dieser Gremien waren Mitglieder unseres Clubs sozusagen Geburtshelfer. Durch viele Initiativen helfen sie auch heute, diese Interessengruppen am Leben zu erhalten.

VMI-Stunden

...sind "Arbeitsstunden zum Wohle des Clubs". Die Abkürzung kommt noch aus der Zeit der "Volks- Massen- Initiativen" Heute gibt es zwar neue Interpretationen für VMI (z.B. Vereins- Mitglieder- Initiative), die Arbeit hat sich aber nicht verändert.
Man diskutiert immer mal wieder, was alles im VMI- Buch (s.a. Arbeitseinsätze) eingetragen werden kann. Eine VMI-Richtlinie legt die Arbeiten fest, die als gemeinnützig zählen. Eins steht auf jeden Fall felsenfest: die Anreise zum Arbeitseinsatz und manch andere nette Beschäftigung können nicht abgerechnet werden. Da kann man ja Dinger erleben, oje oje! Auch die interessante Ansicht mancher Mitglieder, dass mit Erreichen der Mindest- Stunden- Zahl alle Arbeiten im Club erledigt sind, stimmt nicht.
Die Gebührenordnung sieht seit 2007 für Ordentliche Mitglieder eine Mindestzahl von 30 VMI-Stunden (Ehepaare 40; JC-Mitglieder (ab AK14) 25 Stunden) vor. Erreicht man die Stundenzahl nicht, zahlt man am Jahresende je Stunde nach folgendem Modus:
bis 25 Stunden 13Euro / Std. und ab 25 Stunden 6 Euro / Std. (JC-Mitglieder 1€/Stunde)
Diese Stundenabgeltung wird allerdings nur im Ausnahmefall geduldet. Nun kann man meinen, dass das nicht in Ordnung ist. Aber es ist nun mal so. Warum sollen manche zu viel und manche zu wenig machen, wo doch alle eigentlich nur den einen Wunsch haben, in aller Ruhe und Gemütlichkeit Sport zu treiben. Auf Antrag kann bei unvorhergesehenen Zwischenfällen (Krankheit o.a.) die Abgeltung der VMI-Stunden erlassen werden. Ab 68. Lebensjahr sind die Arbeitsstunden keine Pflicht mehr.

Wasserwandern

Wer seine natürliche Faulheit nicht gerade beim Wettsegeln überwinden will, wasserwandert. Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann bei fast keinem Wind langsam die Elbe `runtertreiben, aber auch einfach die Luft mit dem Außenborder verpesten. Oder man kreuzt zur Verwunderung zahlreicher Schaulustiger (warum fahren die nur so kreuz und quer?) bei schönem Westwind die Elbe runter.
An manchem Wochenende treffen sich die Segler an den bekannten Elbstränden (wie z.B. an der Wesenitzmündung), an einer Steganlage (Postelwitz, Wehlen, Pieschen, Meißen...) oder in einem Elbhafen (z.B. Pirna, Prossen, Lovosice) und verbringen den Abend gemeinsam. Man kennt sich, grüßt sich, hilft sich. So ist das unter Wassersportlern. Höhepunkt für alle Segler ist meistens der Sommerurlaub. Trotz leistungsfähiger Autos ziehen viele die Fahrt auf dem Wasser zum Urlaubsziel vor. Die Elbufer sind reizvoll und für fast jeden interessant. Und man kann von Dresden aus auch viele Ziele ansteuern (die Elbe ist schließlich ca.1180 km lang und schneidet viele Kanäle). Wanderkarten für die Elbe gibt es eine ganze Menge.

Webseite

Der SCW hat eine Homepage unter http://www.segeln-dresden.de. Sie wird vom WEB- Master [18] betreut und ist immer einen virtuellen Besuch wert. Allgemeine Informationen über den Club, Berichte über Clubereignisse, Veranstaltungstermine, jede Menge Links zu anderen interessanten Segelseiten - es ist für jeden Besucher immer wieder was Neues dabei. Die Seite wird pro Woche vielfach angeklickt, von Besuchern aus Polen und Neuseeland, von Nord- und Ostsee und natürlich immer mal wieder auch aus unseren eigenen Reihen. Die neueste Errungenschaft ist eine interne Informationsseite, die nur für Clubmitglieder zugänglich ist und auf der die weniger öffentlichen Info's schnell die Mitglieder erreichen. Biete/Suche, interessante Törnberichte und formularmäßige Anträge (z.B. Liegeplätze) sind dort zu finden. Der Webmaster freut sich immer wieder über Anregungen, Hinweise und Beiträge - wenn möglich mit Fotos - und ist auch auf solche Mithilfe angewiesen, damit die Homepage interessant bleibt. Besonders dynamisch entwickelt sich die Seite, seitdem jedes Clubmitglied seine Berichte selbst ins Netz stellen kann. Eine tolle Sache.
Auch andere Sächsische Wassersportclubs stellen sich im Internet dar, man findet Ausschreibungen von Regatten, Ergebnisse, Berichte und viele interessante Neuigkeiten. Der Sächsische Seglerverband (www.segeln-sachsen.de) bietet außerdem eine Menge allgemeiner Links (Verweise). Wichtiger Wassersportinformationen findet man auch unter www.elwis.de.
Übrigens werden aktuelle Informationen, Hilferufe, Angebote usw. immer häufiger per Internet versendet. Etwa 3/4 aller Mitglieder sind auf diesem Weg zu erreichen. Im Clubrat und Trainerrat können alle Mitglieder Informationen und Dateien gesendet bekommen. Auch im Juniorenclub wird dieser schnelle Weg genutzt. Alle Junioren erhalten regelmäßig Informationen per Email. Die Einrichtung einer Mailbox ist jedoch noch nicht in den Aufnahmebedingungen für Anwärter enthalten, es geht also immer noch auch "ohne".

Werbung

Mit der Werbung ist das so eine Sache. Die Mitgliederwerbung ist kein Problem. Durch Elbhangfest, Segellehrgang und Auftritte bei Vereinsmessen oder anderen Veranstaltungen der SCW ist der Verein ziemlich bekannt. Sponsoren für neue Boote, Segel usw. allerdings sind schwerer zu gewinnen.
Ein wichtiger Grund ist sicher, dass sich kein Mitglied dieser Aufgabe voll und ganz widmet. Leider! Dabei gibt es ein wirklich gutes Werbematerial. Ursprünglich entstand es als Protestpapier gegen den Beschluss des Stadtrates, ab 2006 keine Segelboote mehr zu fördern. Es muss gut sein, denn im Oktober 2006 erhielt der Verein einen Förderbescheid über 25% des Kaufpreises für einen 420er. Weitere 50% des Bootes wurden dann mit Hilfe des ersten Sponsorvertrages finanziert.
Auch Spenden helfen dem Verein, wichtige Erneuerungen vor allem im Jugendbereich zu tätigen. Mehrere kleine Optimisten konnten so schon ersetzt werden.

XY (Ixylon)

Zur Zeit hat der SCW drei Ixylon, das "Max'l von Wachwitz", "Mausi" und "Gustl" ("...von Blasewitz, Freundin Friedrich Schillers"). Besonderheit dieser Jollen sind die beiden Kimmschwerter, die sie zu idealen Trainingsbooten machen. Durch ihre Größe und Geräumigkeit sind die Ixylon auch ideale Wanderboote! Deshalb haben alle drei auch eine Halterung für einen Bootsmotor.
Besonders intensiv werden diese Jollen bei der Segelausbildung (A-Schein) genutzt. Segellehrer können auf diesen Booten besonders gut hin und her springen, dem Schüler in die Pinne greifen, wenn es mal gar zu gefährlich wird und sich auch mal gemütlich neben den Mast setzen, wenn es auf dem Boot ruhig zugeht. Aus dem Erlös der Vermietung bei der Segelausbildung (A-Schein) werden die Boote regelmäßig auch erneuert. Deshalb hat sie Priorität vor privater Nutzung.
Den Rest des Jahres werden die Jollen von Jahresnutzern intensiv als Fahrtenboote genutzt. Beim Segeln werden übrigens ganz schöne Bizeps gebraucht. Die große Segelfläche verlangt schon einiges und vor allem bei Regatten sollte man ein gehöriges Maß an Kraft und Ausdauer vorweisen können.
Auch beim wöchentlichen Training des Juniorenclubs, vor allem bei der Ausbildung von Schnupperkindern sind die Boote optimal. Denn bevor ein Kind des Juniorenclub selbständig auf der Elbe segeln kann, muss es ein Mindestmaß an Kenntnissen vorweisen können.

Yard-Stick-Regatten

Yard-Stick-Regatten sind besonders beliebt, denn bei den vielen verschiedenen Bootsklassen ist es gar nicht schlecht, unter Anwendung Bootstyp- spezifischer Faktoren alle Teilnehmer gegeneinander fahren zu lassen. Man startet in einem bestimmten Zeitfenster (z.B. 30 Minuten). Die Wettkampfleitung nimmt die Zeit zwischen Start und Ziel. Diese Zeit wird dann in einer komplizierten Formel an die anderen Bootsklassen angepasst.
Besonders ehrgeizige Segler allerdings sollten an solchen Tagen zu Hause bleiben, denn durch viele Kriterien kommt es immer wieder zu Überraschungen und interessanten Ergebnissen.

Zum Schluss der Anhang (Stand 2010)

[1]Clubvorsitzender* (BGB-Vorstand)Thomas Eggerichs
[2]Schatzmeister* (BGB-Vorstand/ Stellv.)Thomas Weihermüller
[3]Vors.Trainerrat* (BGB-Vorstand/ Stellv.)Iris Bönisch
[4]Mitglieder TrainerratSteffen Böhme
Thomas Landgraf
Jakob Glück
Linda Liebscher
Carsten Böhme
André Loebe
[5]Fahrtenwart* (u.a. Strommeisterschaft)Johannes Weihermüller
[6]Kulturwart* (u.a. Elbhangfest)-
[7]Schriftführer*Helmut Loebe
[8]Jugendsprecher* (Vors.Jugendvorstand)Felix Lentz
[9]Technischer Leiter * Andreas Voigt (Vors.)
[10]Techn. Kommission:[11] Tobias Mosemann (Hausmeister)
[12] Hardy Mittag (Stegwart)
[13] Gerald Schiffner, Jakob Glück (Gerätewart)
 SchiedskommissionSteffen Böhme (Vors.)
Thomas Gröger
Wolfgang Beier
[14]IG "Greif" (Koordinator)Thomas Landgraf
[15]Verantwortliche KücheChrista Herrlich
[16]Verantw. Öffentlichkeitsarbeit / ArchivIris Bönisch
[17]Redaktion "Max'l v.Wachwitz"Iris Bönisch
[18]WEB-MasterJohannes Weihermüller
[19]Wachwitzer Segelschule (A-Schein)Hartmut Herrlich
Für Kritiken, Ergänzungen & Nachträge bin ich jederzeit sehr dankbar !
Segelclub Dresden-Wachwitz e.V.
Dresden, 01326
Pillnitzer Landstraße 156a
1. Vorsitzender: Thomas Eggerichs
2. Vorsitzende: Iris Bönisch
Schatzmeister: Thomas Weihermüller
Geschäftszeiten (Clubrat):
1. Mittwoch und 3. Freitag im Monat
jeweils 19 bis 20 Uhr

Eingetragen im Vereinsregister beim Kreisgericht Dresden: I/17
DSV: SC 013, SVS: 009, LSBS: 26046, KSB: 046
 
Ostsächsische Sparkasse Dresden
BLZ 850 503 00
Kontonummer: 312 021 98 00

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Info-Telefon: 0351 268 88 19, info,
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