Berichte 2005
Rumpokal (IB)
12. November
Wie in jedem Jahr fand auch im November 2005 der traditionelle Rumpokal statt. Zugegeben, nicht unbedingt mit Rekordbeteiligung, aber 23 Segler waren es schon. Die Teilnehmer kamen aus 10 Elbe-Vereinen - das spricht für die Bekanntheit der Veranstaltung. Und dabei war der DSC 1910 leider nicht einmal dabei. Dafür fanden Segler aus Köthen und Magedeburg den Weg nach Dresden.
Die Junioren der beiden Vereine meisterten ihre Sache wie immer mit Bravour, auch wenn die Wettkampfleitung mit der Disqualifikation eines Wachwitzer Sieganwärters vielleicht etwas über das Ziel hinaus schoss! Nun ja, das ist das Besondere am Rumpokal. Zwar starten bei der Regatta Erwachsene auf den winzig kleinen Kinderbooten, aber der sportliche Anspruch ist trotz alledem da. Taktikkämpfe sind an der Tagesordnung und so manch einer stellte fest, dass die Veranstaltung nicht nur Klamauk ist. Hier gibts
die Ergebnisse.
Im nächsten Jahr könnte es zu einer Veränderung der Veranstaltung kommen, da das ohnehin schwierig zu besegelnde Hafenbecken eventuell nicht mehr zur Verfügung steht und somit nur die Langstreckenregatta bleibt. Da entsteht die Frage, ob diese Situation Anlass sein sollte, neue Ideen anzugehen und den 12.Rumpokal ganz anders zu gestalten! Vorschläge sind gefragt!
Rund Ostsee 2005 (JW)
1. November
Auf neun Metern um die Ostsee. Unser Vorsitzender Lothar Blüher ist seit dem 17. September zusammen mit Uwe Behrens auf dem Langkieler Kassiopeia 2 unterwegs,
hier der Bericht mit SMS-Logbuch.
Saisonende 2005 (TW)
8. Oktober
Den zahlreichen Besuchern des allsonnabendlichen Trödelmarktes an der Dresdner Albertbrücke bot sich am 08. Oktober ein besonderes Schauspiel: Insgesamt 18 Boote unter Segeln kamen bei achterlichem Wind zwischen 4 und 5 Beaufort den Elbstrom herab und machten dann - einige Boote hatten noch eine Schleife bis zum Terrassenufer gezogen - zwischen dem Fährgarten Johannstadt und der Albertbrücke Station. Der SCW hat mit dieser Geschwaderfahrt, bei der vor allem die Jollensegler noch einmal voll auf ihre Kosten kamen, einen seglerisch furiosen Schlußpunkt hinter eine erfolgreiche Saison 2005 gesetzt. Angefangen hatte sie mit der Übergabe des "neuen" Clubhauses, es folgten Höhepunkte wie die Strommeisterschaft und das Elbhangfest - und bei der abendlichen Absegelfeier wurde über viele seglerische Erlebnissen der Vereinsmitglieder auf der Elbe, auf anderen Binnengewässern Deutschlands und auf See "geklönt". Daran, daß der Vereinsvorsitzende telefonisch Grüße aus Tallinn vom "Rund-Ostsee-Törn" sendete und am Sonntag schon wieder die Jugendboote auf der Kiesgrube Pratzschwitz um Siegpunkte kämpften, kann aber unschwer erkannt werden, daß das offizielle Absegeln noch nicht das Ende aller seglerischen Aktivitäten bedeutet ...
Sommerlochausfahrt (TW)
21. August
Wegen einer unsicheren Wetterprognose waren in diesem Jahr nur vier Boote des SCW am Nachmittag des 20. August zur traditionellen Sommerlochausfahrt aufgebrochen. Bei einer schwachen Brise aus West, die in Böen auch schon einmal mäßig auffrischte, und bei einem Elbpegel von um die zwei Meter waren die Bedingungen für eine Kreuz elbabwärts geradezu ideal, auch wenn zwei Boote an den innerstädtischen Elbbrücken vorsichtshalber den Mast legen oder zumindest "anklappen" mußten.
Als wir gegen 18:00 Uhr am Ziel eintrafen, wurden wir von den Segelkameraden des SSV Planeta Radebeul bereits am Steg erwartet. Nach einem ausgiebigen Plausch stand dann ein Rundgang um den wunderschön restaurierten Altkötzschenbrodaer Dorfanger auf dem Programm. Die folgenden, doch recht heftigen Gewittergüsse konnten die Laune nicht trüben, sondern wurden unter einem großen Schirm vor der "Weiberwirtschaft" abgewettert. Bis spät in den Abend wurden dort bei flinker Bedienung, gutem Essen und dem einen oder anderen guten Tropfen Urlaubstörns ausgewertet und Pläne für zukünftige Segelreisen geschmiedet.
Am nächsten Morgen war die Gewitterfront abgezogen und die Sonne schien immer wärmer. Leider hatte auch der Westwind abgenommen und drehte im Laufe des Tages sogar recht bis auf Nordost, so daß die Motoren die Hauptarbeit gegen den Strom und - in der Innenstadt - quer durch das Getümmel des Dresdner Stadtfestes leisten mußten.
Törnbericht - Von Dresden in die Boddengewässer (LB)
16. August
Mit dem 15er Jollenkreuzer über die Boddengewässer zwischen der Odermündung und Ribnitz-Damgarten - der
Törnbericht von Lothar Blüher
116. Travemünder Woche (BG)
22. Juli
Am Freitag, dem 22.7.05, begann die Fahrt Richtung Travemünde. Nachdem Max und mein Vater abgeholt wurden, starteten wir pünktlich um 12 Uhr, um noch vor der Schließung des Regattabüros eingecheckt zu haben. Dank der wenigen Baustellen und der zügigen Fahrt schafften wir die 500km an die Lübecker Bucht innerhalb von 6,5 Stunden. Etwas überwältigt von der Größe des Hafens, machten wir uns auf die Suche nach dem Race-Office. 20 Minuten später befanden wir uns auf der anderen Seite der Trave, im Büro, und wurden mit allem wichtigen Schreiben versorgt. Wieder zurück auf den Priwall sollte sich die Frage des Stellplatzes als schwieriger gestalten. Nachdem wir vergebens eine dreiviertel Stunde auf den Platzwart warteten, beschäftigten uns lieber mit dem Aufbau des Boote und mussten uns ständig mit der Frage herumschlagen: "Wo kann man in Dresden eigentlich segeln?". Nachdem auch nun schon der Hunger gegen 20 Uhr gestillt war, trudelte endlich der Platzwart ein. Als die Zelte endlich aufgebaut waren, widmeten Max und ich uns dem Studium der Segelanweisung. Die einzige Unklarheit blieb trotzdem bestehen- woher wissen welchen von den 8 Kursen wir absegeln müssen?
Wie es weitergeht?
Hier der Bericht
Stadtfestregatta Pirna (JG)
18. Juni
Zur diesjährigen Stadtfestregatta in Pirna sind zwei 20er Jollenkreuzer aus dem austragenden Verein (SV Fortschritt Pirna), vier 15er Jollenkreuzer und ein Pirat vom SCW angetreten. Wir Wachwitzer sind (fast) die gesamte Strecke bis zum Start gesegelt, bei einer 3-4 aus West. Gestartet wurde gegen 14.00 Uhr ab Pirna bis nach Zeichen, dort gab es ein Wendesignal und es wurde wieder zurückgekreutzt. Iris Buhle und Bert Bönisch gewannen die Regatta. Der Abend wurde noch sehr gemütlich.
Pieschener Hafenfest (ME)
5. Juni
Das diesjährige Pieschener Hafenfest begann für die zwei Jugendmannschaften des SCW (Johannes Weihermüller / Judith Glück / Tamrit und Benjamin Krull / Max Eggerichs / Gustel) am Freitag mit einem gemütlichen Vorwindkurs, der sie schnell an ihr Ziel- und Übernachtungsort, den Pieschener Hafen, brachte.
Dort wurden sie, wie vergangenes Jahr, freundlich von dem dortigen Hafenmeister empfangen und abends in das am nächsten Tag startende Showprogramm integriert.
Bei Windstärken von 4-5 ging es am Sonntag vor der Showbühne unterhalb des Hafens die Elbe hoch und runter. Auch der Kutter Ruckswilli des WDL mit Fred Kala als Bootsführer (Besatzung: Paul, Agnes Sarah) präsentierte sich mit einigen Spinackermanövern vor der Menge.
Gegen 22.00 Uhr begann die geplante Lichterfahrt mit Fackelschwimmen.Der Abend klang mit einem Feuerwerk aus, welches die 4 wachwitzer Segler vom Wasser aus beobachten konnten.
Nach einer letzten Segeleinlage vor dem Publikum brachen alle am Sonntag gemeinsam auf und die 2 Ixylons legten die 11 km Heimweg Vorwind bei 4-5 zurück.
Insgesamt hatten wir alle viel Spaß an diesem Wochenende und wir würden uns freuen, wenn die Anzahl teilnehmender Mannschaften nächstes Jahr etwas höher ausfallen würde.
Segeln und arbeiten (LB)
4. Juni
Zwischen Strommeisterschaft und Elbhangfest, parallel zum Aktionssegeln beim Pieschener Hafenfest und Regatta in Bautzen waren 15 (!) fleißge Helferinnen und Helfer am Sonnabend den 04.06.05 zum Arbeitseinsatz erschienen. So konnte der Seitenhof (Ostseite) aufgefüllt und gepflastert werden. Im Hof vor dem Clubhaus verschwand die Wasserleitung im Erdreich und die hier zwischengelagerten Erdmassen konnten wesentlich dezimiert werden.
Nach einem schmackhaften Mittagessen wurde die Interimsküche ausgeräumt und es konnten somit die Voraussetzungen für die neue Kücheneinrichtung gerade noch vor dem Elbhangfest geschaffen werden.
Näheres ist im clubinternen Teil zu lesen.
Gewonnen haben alle - Strommeisterschaft 2005 (TW)
29. Mai
Am letzten Mai-Wochenden fand die traditionelle Strommeisterschaft auf der sächsischen Elbe in drei Etappen zwischen Pirna und Dresden statt, veranstaltet vom Segelclub Dresden- Wachwitz (SCW).
Zwei Etappen am Sonnabend als Hitzeschlacht bei Temperaturen bis 32 Grad (wohlgemerkt: im Schatten !!) - und zur Versöhnung am Sonntag Wind für eine "richtige" Wettfahrt mit Kreuz elbabwärts - und zurück zum Steg vorm Wind gegen den Strom, wer hatte, unter Spinnacker. - So lautet die wettermäßige Bilanz der Strommeisterschaft in diesem Jahr.
Natürlich gibt es weitere "Bilanzen". Zunächst natürlich die sportliche: Heiß umkämpfte Plätze in den Bootsklassen der "Piraten" und der 15er Jollenkreuzer. In der Klasse 15er waren die beiden ersten Boote nach allen drei Wettfahrten punktgleich - nur mit dem knappen Sieg in der letzten Wettfahrt sicherten sich die "Altmeister" Claudia und Lothar Blüher den Gewinn gegen die Titelverteidiger, die Mannschaft Lutz Steudel/ Johannes Weihermüller - alle vom veranstaltenden SCW.
Ein klaren "Drei-Satz-Sieg" ersegelten die Teams Benjamin Krull / Max Eggerichs (SCW) bei den Ixylons und Wolfgang und Anne Scheffler vom Lausitzer SC bei den Piraten.
In der offenen Klasse, die nach Yardstick gewertet wurde, ging der erste Preis an den Vorsitzenden des Thüringer (!) Seglerverbandes Uwe Scholz und Sohn Alexander von der SC Turbine Bleiloch. Dies ist nicht nur ein Zeichen für das seglerische Können, sondern auch für das Interesse an "unserer" Regatta über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus.
Und schließlich die dritte "Bilanz": Durch eine leicht veränderte Streckenführung, eine geschlossene Geschwaderfahrt um die Pillnitzer Insel und am Sonntag durch ein nachträgliches "Schau-Segeln" unter Spi an den Elbschlössern vorbei zurück zum Steg des SCW wurde den Dresdnern und Ihren Gästen vorgeführt, was als Motto auch schon wieder für die Strommeisterschaft 2006 gelten könnte: Die Elbe gehört zu Dresden. Und Segeln gehört zur Elbe.
Einsatz Stegruder (JW)
21. Mai
Es war lange geplant, jetzt ist es fertig, wir haben ein erstes Stegruder. Unterstützt wurde die Initiative unseres Technischen Leiters von Boote und Bau R.Colditz. Erste Erfolge waren schnell zu erkennen, der Abstand zwischen Steg und Uferbefestigung wurde größer und nun hoffen wir auch die uferseitigen Stegplätze besser nutzen zu können.
10. Jugendseglertreffen in Lovosiče (IB)
16. Mai
10. Jugendseglertreffen in Lovosiče erfolgreich beendet
Mit einer Rekordbeteiligung fand auch in diesem Jahr das traditionelle Jugendseglertreffen der IG Juniorensegeln Oberelbe am Zernoseky- See bei Lovosiče statt. Die Anreise erfolgte wie immer individuell. 8 Boote nutzten den Wasserweg. Sie begaben sich bereits Donnerstag auf die Reise. Bittere Nachtkälte und ein undurchdringlicher Morgennebel stellte alle vor eine große Herausforderung. Trotzdem waren die ca. 100 km stromauf wie immer ein Erlebnis. Die meisten Jollen reisten am Freitag über Land an. So entstand auf dem altbekannten Platz beim Dorf Pistany schnell eine große Zeltstadt. Knapp 30 deutsche Boote nutzen den See vorrangig zum Segeln. Sieben Optimisten, die meisten von ihnen waren Anfänger, trafen sich jeden Tag zum Training.
Besonders ereignisreich war der Sonntag. Während 5 Wachwitzer Jugendjollen bereits am Vormittag zur zweitägigen Heimreise ablegten, bereitete eine Frauenmannschaft den Kutter "Westward Ho" für einen Segeltörn vor. Trotz aller Vorurteile segelten die Frauen unter dem wechselnden Kommando von Simone und Iris völlig problemlos ihre Runden und legten danach souverän unter Rudern an.
Der traditionelle Törn der Optimisten zur Eisdiele in Lovosiče fand am Sonntag Nachmittag statt, leider war auch diese Fahrt verregnet. Unter der Beobachtung von Trainern und Eltern auf Kutter und Schlauchboot ging es für die Kinder zum ersten Mal auf die Elbe hinaus. Nach einem anstrengenden und nassen Schlepp stromauf und einer kurzen Pause an der Eisdiele segelten die meisten Kinder zum ersten Mal auf dem Fluss. Entsprechend schwierig war vor allem der erste Kilometer. Starker, böiger und drehender Wind machte allen zu schaffen. Die Jugendjollen segelten nach Deutschland, ihr Ziel war Postelwitz. Leider traf am Abend eine unerwartete kurze Böe (gemessene Windstärke 8 !!) ein noch aufgetakeltes Segel so hart, dass der Mast verbog.
Am Montag packten auch die letzten am Zernoseky- See ihre Zelte ein und machten sich auf die Heimreise, Fast alle Boote nahmen den Wasserweg. Die 15 Kilometer bis zur Schleuse waren für die 6 Optis noch einmal eine Bewährungsprobe. Trainerin Iris hatte ordentlich zu tun, die Boote zusammen zu halten. Alle Kinder meisterten aber die Strecke mit Bravour und ohne Pause. In Usti wurden die kleinen Boote auf den Trailer geladen und den 5 Anfänger-Kindern die Seebärchenurkunde überreicht. Während die Landtransporte in kurzer Zeit in Dresden ankamen, benötigten die Boote auf dem Wasserweg 2 Tage und trafen erst am Dienstag in Dresden ein. Die beiden Wachwitzer Jollenkreuzer segelten auch am letzten Tag konsequent weiter, die Kutter machten auf Grund des kalten Wetters und gewisser zeitlicher Zwänge nur "Strecke".
Mehr als 75 Teilnehmer fast aller Altersklassen nahmen in diesem Jahr am Jugendseglertreffen teil, fünf Vereine der Oberelbe trafen sich auf dem See. Wie in jedem Jahr waren auch viele Verwandte, Freunde und Bekannte der Segler mit von der Partie. Viele Neugierige nutzten auch die Angebote der Seesportler, einmal auf einem Kutter mitzusegeln. Die Eltern betreuten ihre teilnehmenden Optikinder an Land selbst und lernten die Höhen und Tiefen des Seglerlebens kennen. Bleibt zu wünschen, dass auch das 11. Jugendseglertreffen am Zernoseky- See bei Lovosiče ein Erfolg wird. Vielleicht sind bis dahin auch die Kontakte zu den tschechischen Seglern aufgefrischt und damit die Möglichkeit gegeben, dass es zu einem gemeinsamen, internationalen Event kommt.
Der SCW wieder auf dem Wasser (TW)
1. Mai
Nach einer rundum gelungenen Dankeschönveranstaltung und anschließendem "Tanz in den Mai" hat der dann folgende Tag gleich noch einen Höhepunkt gesetzt:
Bei sommerlichem Wetter starteten Boote des Clubs und seiner Mitglieder traditionell parallel zur Parade der Sächsischen Dampfschiffahrt zum "Ansegeln".
Bis zum Mittag ließen die müde in der Sonne baumelnden Vereinswimpel allerdings zunächst keine seglerischen Höhepunkte erwarten. Nach der Mittagspause vor Anker an der Mündung der Wesenitz in die Elbe frischte der Wind dann jedoch - wie auf Bestellung - auf. Bei gutem Wasserstand der Elbe und einer ordentlichen Brise machte die Kreuz elbabwärts bis zum Steg in Wachwitz dann schon Appetit auf die neue Saison 2005 - auf "unserer" Elbe, auf den Binnenseen Deutschlands und auf See, wohin es die Segelfreunde unseres Clubs in diesem Jahr auch immer ziehen wird.
Die Segelsaison beginnt – die Reko unseres Clubhauses ist vorläufig abgeschlossen (LB)
30. April
Nach 9-monatiger Bauzeit konnten wir am Sonnabend, den 30.04.05 nach einigen Kraftanstrengungen unserer Mitglieder den vorläufigen Abschluß unserer großen Baumaßnahme feiern. Dazu hatten wir Vertreter uns unterstützender Institutionen und Behörden, sowie die bei uns tätig gewesenen 12 Baubetriebe eingeladen.
Das Vorbereitungskomitee hatte alles im Griff: Die Segelboote waren fertig und zu Wasser gebracht, die große Bootshalle beräumt, gesäubert und geschmückt, ein leckeres kaltes Büffet vorbereitet, reichlich Getränke, Musik und eine kleine Bildershow – ja selbst der Wettergott spielte mit. So konnten bereits ab 15:00 Interessierte eine kleine Segeltour unternehmen.
Nachdem dann bis 18:00 sich so langsam der Saal (Bootshalle) mit Gästen und Mitgliedern gefüllt hatte, wurde vom Clubvorsitzenden in einer kleinen Rede die Leistungen der Beteiligten gewürdigt:
- Das ehrenamtliche Bauteam des SCW (J. Tusche, R. Morgenstern, Th. Eggerichs, H. Loebe und L. Blüher)
- Ingenieurbüro Stein (Statik)
- Regierungspräsidium Dresden (ca. 25% Förderung)
- Landeshauptstadt Dresden (ca. 25% Förderung)
- Ostsächsische Sparkasse (Kreditgeber)
- Kreissportbund Dresden und Landessportbund Sachsen (Beratende Unterstützung)
- Fa. Schornsteinbau Forker (Rohbau)
- Fa. Holzbau Heber (Dachstuhl und Holzdecken)
- Fa. Richter (Dachdecker)
- Fa. Schmidlin (Innen- und Außenputz)
- Fa. Hörner und Fa. Gabriel (Trockenbau)
- Fa. Kirschner (Holzschutz am historischen Fachwerk)
- Fa. Seifert (Traditioneller Lehmputz)
- Fa. Th. Krause (Fenster, Türen und Holztreppen)
- Fa. Boote und Bau R.Colditz (Holzdielenfußböden)
- Fa. Schleinitz (Fliesenleger)
- Fa. Altenberger Heizungs- Sanitär- Brandschutz GmbH (Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation)
- Fa. S-M-P Kommunikation (Elt- und Fernmeldeinstallation)
- ...und selbstverständlich auch alle unendgeldlich mithelfenden Sportfreunde
Infolge des erhöhten Aufwandes für die Erhaltung und Ertüchtigung wesentlicher Teile der historischen Bausubstanz (die Schäden waren nach der Freilegung größer als angenommen) sind die Finanzen erst mal erschöpft und wir warten auf eine beantragte Unterstützung um dann auch die restlichen Ausbauten fertig stellen zu können.
Das Wesentliche ist aber geschafft:
Unser Haus steht wieder
- stabil,
- für unsere Bedürfnisse optimal gestaltet
- und auch noch schön in seinem historisch angepassten Stil !!!
Darauf wurde dann auch unter dem Beifall aller angestoßen.
Bereichert wurde der feierliche Akt durch eine unerwartete Ehrung des Bauteams mit selbstgebastelten Bau-Erinnerungs-Medaillen und Glückwünsche von Fa. Forker und Bert Böhnisch (Vorsitzender des Wasserportclub Dresden-Loschwitz).
Der Abend war geprägt von gemütlichen Gesprächen, erstaunlich vielen tanzenden Paaren (Dank an den „Animateur“ Kuno Tauscher) und weiteren Gästen.
Wie geht’s weiter?
Zuerst wollen wir natürlich die Segelsaison optimal nutzen.
Nach Entscheidung über die Finanzen (hoffentlich in den nächsten Tagen), wird der restliche Ausbau nach einem Konzept des Bauteams erfolgen: Vergabe an Betriebe oder Eigenleistung oder beides gemischt.
27. Pratzschwitzer Seglerfrühling (JW)
24. April
Der diesjährige Seglerfrühling war von wenig Wind geprägt. Für die meisten war es der erste Kontakt mit Boot, Wind und Wasser nach einer viel zu langen Winterpause. Desshalb wurde der Samstag zum eingewöhnen genutzt, aber auch einzelne individuelle Trainings durchgeführt.
Am Sonntag standen dann die Kreisjugendspiele Segeln und Seesport auf dem Plan und bei einzelnen Regentropfen und nachlassendem Wind wurden zwei Wettfahrten durchgeführt.
Neuer Optihänger (JW)
22. April
Am Freitag hat der Juniorenclub einen neuen Hänger für Optimisten geschenkt bekommen. Der Hänger ist eine Gemeinschaftsproduktion von Ulrich Anlagentechnik (www.ulrich-anlagentechnik.de), der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Schotbruch e.V.. Vielen Dank dafür, den ersten Test hat der Hänger bereits an diesem Wochende erfolgreich bestanden.
2. Haupteinsatz (JW)
9. April
Pünklich zu den ersten warmen Wochenenden ist seit heute unser Steg wieder im Wasser.
Ein Kran erleichterte, wie schon beim Aufslippen des Steges im Herbst, die Arbeit am Steglager, während vor dem Verein kräftig gewirbelt wurde um Balken und Beläge zu sortieren. Bereits nach weniger als anderthalb Stunden war der Steg an seinem Liegeplatz vorläufig vertäut und zum Mittag lagen die ersten Belagteile auf dem Steg.
Nach einem hervorragenden Essen waren alle Kräfte gerade gesammelt um den schwersten Teil, den Zulaufsteg, einzuhängen, als mit dem Komando zum Anheben auch ein heftiger Graupelschauer einsetzte, sodass noch trockene Wathosen nun von oben mit reichlich Wasser gefüllt wurden.
Parallel zum Einsatz wurde auch am Gebäude einiges gebaut, so wurde der Abwasserkanal im Hof verlegt und die Jugend hat ihren neuen Podestraum eingeräumt.
Hochwassereinsatz (JW)
20. März
Nachdem die Elbe den gesammten Samstag weiter gestiegen war, wurde am Abend ein weiterer Einsatz für Sonntag 9.30 einberufen.
Heute zeigte sich, das der Verein in der Lage ist auch innerhalb nur eines halben Tages eine ganz ordentliche Anzahl Mitglieder zu mobilisieren. So waren etwa 15 Mitglieder gekommen, um die beiden unteren Rasenflächen zu beräumen. Eine wichtige Entscheidungshilfe war hierbei der Hochwasserplan, der nach dem Hochwasser 2002 aufgestellt wurde.(im Mitgliederbereich unter Download->Hausordnung)
Aktuelle Prognosen liegen bei 620 cm in der Nacht von Montag zu Dienstag.
1. Haupteinsatz (JW)
19. März
Nachdem es seit Mittwoch nach Frühling aussah, schneite es am Samstagvormittag wieder, beim reinigen der Stegröhren ist aber doch allen warm geworden. Angetrieben vom immer weiter steigenden Wasser gingen die Arbeiten zügig voran, lediglich die untere Röhre konnte nicht mehr rechtzeitig gestrichen werden.
Parallel dazu wurde der Stegbelag in Ordnung gebracht und das Werkstattlager einer längst fälligen Aufräumaktion unterzogen.
Gekrönt wurde der Einsatz von einer hervorragenden Erbsensuppe, vielen Dank an die Küche.
Nach dem Mittag ging es dann an unser Clubgebäude, das neue Fachwerk wurde gereinigt und gestrichen, genauso wie die Decke im neuen Juniorenclubraum. Und ein weiteres mal war zu erkennen, welche Leistung auch unser Bauteam in den letzten Wochen und Monaten vollbracht hat.
Gegen Ende wurde dann auch das Wetter wieder schön und einige testeten den in Gedanken schon fertigen Balkon auf unserem Vordach und genossen die warmen Sonnenstrahlen.
Auswertung Fahrtenwettbewerb (JW)
1. Februar
Am 01.02.05 haben sich die Fahrtenverantwortlichen der Elbsegelvereine getroffen um den Fahrtenwettbewerb 2004 auszuwerten.
Wir haben es geschafft, wir sind in der Vereinswertung mal wieder ganz vorn, vor dem Dresdner SC, Meißner SV, SV Fortschritt Pirna und SSV Planeta Radebeul. Bester Fahrtensegler und Binnensegler ist Lothar Blüher(wer hätte es gedacht). Bester Jugendlicher ist Max Eggerichs.
Sicher auch sehr interessant ist die Tatsache, dass unter den Top 10 Sachsens drei Wachwitzer Jugendliche sind.
Winterwanderung (UG)
16. Januar
Wer macht eigentlich die Termine für den Jahressportplan? Die Auswahl für den Tag der Winterwanderung war ein Volltreffer. Bei wunderschönem Wetter mit strahlend blauem Himmel machten sich fast 30 Wanderer von SCW und WDL auf den Weg. Nach dem Aufstieg von der Tal- zur Bergstation der Schwebebahn war allen warm. Die Fernsicht war nicht ganz so gut wie am vergangenen Wochenende, aber der Blick auf die Elbe, das Blaue Wunder und Teile der Stadt waren ungetrübt. Dass kein Wind wehte, störte keineswegs, sollte doch das Revier diesmal von Land und aus der Höhe erkundet werden. Durch Loschwitz führte der Weg weiter bis zum Schloss Wachwitz, das noch auf den Prinzen wartet, der es zu neuem Leben erweckt. Eine kurze Rast auf der Terrasse erlaubte wieder einen schönen Blick über die Stadt. Die nächste Rast wurde oberhalb des Weinberges eingelegt. Während des Picknicks überreichte Iris den beiden mitwandernden Bauteam-Mitgliedern Lothar und Thomas die ersten Segel-Kalender 2005 für die unermüdliche Arbeit bei der Rekonstruktion unseres Clubhauses. Nach dem Weg durch den Wachwitzgrund und Teile von Wachwitz gab es zum Abschluss Gelegenheit, die Fortschritte beim Bau zu besichtigen. (UG)