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Sportbootführerschein

Am 31.01.2019 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

Funklehrgänge

Lehrgang zur Prüfungsvorbereitung zum Short Range Certificate (SRC) sowie zum UKW Binnenfunkzeugnis (UBI) im SCW

Termine, Preise und weitere Informationen gibt es hier.

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In der großen Bootshalle werden noch Abend für Abend die großen Boote bearbeitet und für die Saison vorbereitet. Während dessen ist der Juniorenclub schon auf dem Wasser. Eine ganze Woche sind Junioren und Trainer auf dem Buatzner Stausee und bereiten sich auf die Saison vor.

Hier schreiben sie Tagebuch:

In diesem Jahr gab es eine besondere Herausforderung für die 9 Trainer und Begleiter – eine Gruppe von 8 Optiseglern hatte sich im Winter mit viel Spaß unter der Leitung von 2 jungen Trainerinnen auf den Einstieg in die Bootsklasse vorbereitet und reiste nun hochmotiviert im Trainingslager an. Die Kapazitäten des Hauses der Gastgeber waren somit mehr als erschöpft – leider musste aus diesem Grund auch Interessenten abgesagt werden.

Tagesbericht 2.April

Der Anreisetag des diesjährigen Trainingslagers verlief durchgehend positiv. Die 420er und die fortgeschrittenen Optis reisten schon am Vormittag in Bautzen an. Das Abladen der Boote erfolgte in dem typischen Gewühle. Im Anschluss gab es ein wunderbares Mittagessen von unseren beiden Küchenfeen Ute und Christa. Nach einer kräftigenden Mittagspause ging es endlich aufs Wasser. Hauptsächlich haben sich die 420er und Optis eingesegelt und Manöver geübt. Während dieser Zeit sind unsere vielen Optisegler angereist und konnten sich so entspannt auf das Trainingslager einstellen. Bei den Booten auf dem Wasser lief das Training eine ganze Weile gut bis der Wind gegen 17 Uhr abflaute und nur noch die Sonne die Gesichter unserer Mitsegler erwärmte.

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Der Tag fand mit dem Abendessen und anschließenden Auswerteeinheiten schließlich einen Ausklang.

Dienstag, der zweite Tag (NS)

Nachdem wir pünktlich um 7:30 Uhr geweckt wurden, quälten wir uns zum Frühsport. Anschließend begaben wir uns erschöpft wieder in den Sportraum zurück.
Nachdem Frühstück mussten wir bereits die Boote aufbauen. Damit begann erst die Hölle. Der Weg zum Kurs war sehr angenehm. Es herrschten nicht mehr als zwei Windstärken. Allerdings fing der Wind an aufzufrischen und es wurde ungemütlicher. Mit der schweren Lilienstein gab es kaum Probleme bei den mittlerweile 3-4 Windstärken. Aber kurz darauf begann das Desaster. Als erstes krachten die beiden erfahrensten Segler in das Wasser. Es dauerte aber nicht sehr lange bis die nächsten beiden Segler von Fluten empfangen wurden. Auch ihnen folgten die nächsten Beiden. Bei einem heldenhaften Versuch sie zu retten kippten die letzten beiden um. Danach fuhren wir meistens nur unter Fock wieder in den Hafen.
Kurz danach gab es um 12:00 Uhr eine Auswertung und eine halbe Stunde später Mittagessen. Nachmittags flaute der Wind immer weiter ab. Nach vier mehr oder weniger erfolgreichen Wettfahrten ging es langsam in Richtung Hafen. Nachdem wir die Boote abgedeckt hatten, ging der Großteil unter die Dusche. Dann gab es das letzte perfekte Essen des Tages von Ute und Christa. Nach einer letzten Auswertung um 20:00 Uhr ging es langsam, ganz langsam in Richtung Bett.

Dienstag
Dienstag Dienstag

Mittwoch, das Bergfest (OL)

Als wir heute rausfuhren war guter Wind. Man konnte sich sogr ins Trapez hängen. Aber am Nachmittag war kein Wind mehr. Ich bin mit Nils auf dem 420er Lilienstein gesegelt – mit ihm komme ich gut zurecht. Beim Training haben wir Rollwenden, Kringeln und viel Spinnakermanöver geübt, außerdem 3 Wettfahrten gesegelt.

Donnerstag (LK)

Heute war starker Wind (Wind Stufe 6 aber nur in Böen). Heute hat mir sehr gut gefallen dass es so windig war und wir sehr schnell segeln konnten. Nicht so schön fand ich, dass ich beim Anlegen zu früh aus dem Boot ausgestiegen und ausgerutscht bin. Natürlich war ich überall nass. An sich fand ich den Tag schön und nass.

(JS)

Der Frühsport war wie an allen Tagen sehr anstrengend. Da der Wind stark war konnten wir Anfänger nur paddeln. Die fortgeschrittenen Optis und 420er konnten rausfahren. Trotzdem sind einige gekentert. Mittags bekamen wir aus der Küche ein wunderbares Mittagessen. Am Nachmittag sollten die Anfänger eigentlich raussegeln. Da aber der Wind zu stark war mussten wir nach kurzer Segelrunde vom Trainerboot abgeschleppt werden!

Der Abschlussbericht der Trainer

Das Ostertrainingslager ist nach 6 ereignisreichen Tagen zu Ende. 26 junge Segler trainierten in den Osterferien auf dem Stausee Bautzen! Sie wurden von 9 Trainern betreut und ausgebildet. Mit dabei waren 15 Wachwitz Segler.
Vor allem die vielen sehr jungen Anfänger waren in diesem Jahr die besondere Herausforderung. Immerhin 8 Optis bildeten die Gruppe und hatten mit den schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen. Auch in der 420er-Klasse waren viele Anfänger, jedoch hatten sie alle bereits Erfahrungen im Opti gesammelt und konnten trotz mancher Kenterung jeden Tag gut trainieren. Während die jüngsten Optis von Zeit zu Zeit mit Theorie, Spielen und Paddelrunden die Starkwindstunden überbrückten, segelten die anderen Teilnehmer bei teilweise starkem Wind und Böen häufig und intensiv und lernten dabei sichere Manöver. An Land wurde getrimmt und viel an den Booten gebaut und verändert. Ziel der Ausbilder war es unter anderem, den Seglern den Umgang mit dem Boot und das selbstständige Aufbauen und Trimmen nahezubringen. An mehreren Tagen wurden Wertungsregatten gefahren. Zum Glück, denn wie so oft war zur Abschlussregatta so starker Wind, dass die Anfängeroptis nicht starten konnten.
Wie immer gab es bei der Siegerehrung nicht nur Urkunden und Preise für alle Teilnehmer. Auch 2 Jüngstensegelscheine und ein Zertifikat "Optikapitän" wurden übergeben. Sie sind das Ergebnis einiger in dieser Woche absolvierten Prüfungen.
Die Stimmung der Trainer war durchgehend positiv. Während bei den Fortgeschrittenen eine ruhige Zusammenarbeit zur Zufriedenheit beigetragen hat, überwog bei den Anfängertrainern der Stolz auf ein gelungenes Anfängertraining bei schweren Bedingungen. Die beiden verantwortlichen jungen Trainer meisterten ihre Sache mit Bravour und schafften es, die im Winter gebildete Gruppe aus Wachwitzer und Loschwitzer Kindern gut an die praktischen Segelerfahrungen heranzuführen. Dabei ist der Zusammenhalt der Gruppe eine Besonderheit und bildet eine gute Chance, in diesem Jahr eine starke Mannschaft der IG Juniorensegeln Oberelbe bei der wiederbelebten Ostsachsenliga antreten zu lassen.