(Jugend-) Fahrtenseglertreffen 2019

Vom 6. bis zum 11. Juni treffen wir uns zum (Jugend-) Fahrtenseglertreffen. Hier gibt es die Ausschreibung.

Sportbootführerschein

Am 06.02.2020 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

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Es gibt manchmal Entscheidungen, die fallen einem nicht leicht. Und dennoch gibt es gute Gründe, so eine Entscheidung trotzdem zu treffen. So eine Entscheidung war sicherlich auch die Absage der Strommeisterschaft. Aber bei einem Pegel von 1m ist die Elbe auf der geplanten Regattastrecke (Pirna bis Wachwitz) einfach zu schmal und zu flach um in einem ordentlichen und fairem Wettkampf gegeneinander zu fahren. Nichts desto trotz kam das Segeln und der Spaß am Wochenende nicht zu kurz. Aus einem Wettkampf gegeneinander wurde kurzerhand eine gemeinsame Ausfahrt bis nach Pillnitz. So bestand die Möglichkeit, uns gegenseitig auszuweichen, hintereinander zu bleiben und nicht auf Krampf um den letzten Meter zu kämpfen. Um elf eröffnete Fahrtenobfrau Conny Tusche bei schönstem Sonnenschein das diesjährige Frühlingsfest. Kurz darauf legten 8 Boote Richtung Pillnitz ab. Sehr gefreut haben wir uns, dass sich auch Sportfreunde vom DSC unserer Ausfahrt angeschlossen haben. Hinter Pillnitz (oder auch am „Äquator“) zogen wir dann die Segel. In entspannter Atmosphäre ging es gemeinsam stromab, der mäßige Ostwind reichte sogar aus, um vor dem Steg noch einmal stromauf zu Segeln. Die Sonne spiegelte sich im Wasser, ein leichter Wind umspielte die Haut… so kam glatt Urlaubsfeeling auf. Für alle, die es lieber sportlicher mögen, ging es am Nachmittag noch einmal aufs Wasser, diesmal mit einem SUP- Brett unter den Beinen. Die perfekte Alternative bei Niedrigwasser in der Elbe. Auch einige Neulinge trauten sich, ein (unfreiwilliges) Bad in der Elbe blieb dabei dann auch nicht aus. Am Abend trafen sich nochmal alle in der Bootshalle, angelockt von frischen Duft nach Bratwürsten. Schon traditionell findet bei der Strommeisterschaft auch immer eine Abendveranstaltung statt-mit Essen, Trinken und guter Musik. Auch wenn es dieses Jahr keine Strommeisterschaft ist, die Abendveranstaltung lassen wir uns davon nicht verderben. Für Essen und Trinken war gesorgt und eine junge talentierte Band aus Birkwitz steuerte die musikalische Unterhaltung bei. Schon nach den ersten Liedern kam Stimmung in der Bootshalle auf und je später der Abend wurde, desto mehr Leute begannen zu tanzen. Es war eine gelungene Mischung aus flotter Tanzmusik und ruhigeren Liedern zum Träumen. Spätestens beim „Halleluja“ war der Stress der Arbeitswoche vergessen. Auch wenn es am Anfang eine traurige Entscheidung war, die Strommeisterschaft abzusagen, dass „Ersatzprogramm“ war definitiv gleichwertig. Und die Band drückte es am Ende mit den Worten von Campino (die Toten Hosen) völlig richtig aus: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit. An Tagen wie diesen haben wir noch ewig Zeit. In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht, erleben wir das Beste, keine Ende ist in Sicht“.

Es lässt sich nicht leugnen, dass der Frühling schon seit einiger Zeit in Dresden und damit auch bei uns im Verein Einzug hält. Überall blühen Blumen und Bäume, die Vögel wecken einen mittlerweile eher und die ersten warmen Tage erfreuen alle. Im Segelclub wurde währenddessen noch fleißig gearbeitet. In den letzten Wochen war in der Bootshalle größeres Gedränge als sonst und das Brummen der Poliermaschine vermischte sich mit dem der Bohrmaschine. Überall wurde noch fleißig geschraubt, geschliffen, lackiert, poliert und mit den letzten Handgriffen das Boot für die Saison vorbereitet. Letztendlich ging ein Boot nach dem anderen aus der Halle ins Wasser oder auf den Trockenliegeplatz und wartete samt Besatzung sehnsüchtig auf den Saisonstart.

Am 1. Mai war es dann endlich soweit. Mittlerweile schon traditionell fand an diesem Tag unser Ansegeln gemeinsam mit der Dampferparade statt. Auch wenn einige bereits zwischen Ab- und Ansegeln auf dem Wasser waren – zum Beispiel auf der Ostsee oder in Kroatien, bei der ersten Regatta oder im Trainingslager in Bautzen- für die meisten war es der erste Törn in diesem Jahr.
Dieser begann zunächst mit einer zünftigen Bootstaufe mehrerer neuer Vereinsboote sowie 2 neuer Boote von Vereinsmitgliedern. Allen Eignern, Steuermännern und Vorschotern auch an dieser Stelle nochmal Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Pünktlich um 11 kamen die ersten Dampfer am Steg vom SSCD in Sicht und die Flottille aus 12 Segelbooten und 2 Motorbooten startete. Zumindest zahlenmäßig waren wir damit der Weißen Flotte überlegen. Petrus war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht so wohlgesonnen, immer wieder schauerte es. Wohl ein Grund, dass die Dampferparade anders als sonst dieses Jahr nicht von so vielen privaten Boote begleitet wurde. Der guten Laune an Bord tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Schlepp wurden zwischen den Booten Kekse und Schokolade ausgetauscht, später kamen Brötchen mit Würstchen und Senf hinzu. Sehr zur Erheiterung aller landeten dabei leider auch einige Kekse im Wasser (mit Gegenwind auf ein Boot zu treffen ist manchmal schwieriger als gedacht) und Conny stellte völlig richtig fest; „Großer Mist, wenn Senf auf dem Segel ist“.
Satt und zufrieden erreichten alle die Wesenitzmündung, von wo aus es segelnder Weise Richtung Wachwitz zurückging. Petrus und auch Rasmus waren scheinbar mittlerweile gut gelaunt (oder haben sich von unseren „Opfergaben“ milde stimmen lassen), denn der Regen hatte sich verzogen, die Sonne schien und der Wind wehte angenehm kräftig. So ging es in raschem Tempo elbabwärts und zurück zum Wachwitzer Steg. 3 Dampfer und auffrischender Wind machten das Anlegen zwar noch einmal spannend, letztendlich erreichten aber alle ohne Schäden, erholt und mit einem breiten Grinsen das Ufer. Schnell waren die Boote wieder abgebaut und warten nun auf ihren nächsten Einsatz, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Mit einem dreifachen „Good Wind- Ahoi“ aus Wachwitz in die Segelsaison 2019- möge sie für alle Segler und Motorbootfahrer viele schöne Augenblicke auf dem Wasser, ausreichend Wind und Sonne bereithalten.

2019Ansegeln

Mit 8 angemeldeten 420ern und 12 angemeldeten Optis aus 5 Vereinen hatte das Trainingslager Ostern 2019 durchaus Potential, als Trainingslager mit Rekordbeteiligung in die über 20 Jahre dauernde Traditionsgeschichte einzugehen! 3 krankheitsbedingte Absagen reduzierten die Teilnehmerzahl zwar am Ende, aber trotzdem war die Veranstaltung ein Erfolg. 6 Tage lang segelten die Aktiven unter der Betreuung von 9 Trainern und Helfern auf dem Bautzener Stausee. Der stürmische Wind bereitete dabei in den ersten Tagen einige Probleme. Für die Jüngsten zwischen 7 und 10 war der stürmische Start in die neue Saison eine besondere Herausforderung. Das noch aprilkalte Wasser auch für die 420er nicht unbedingt angenehme bei den nicht ausbleibenden Kenterungen! Trotzdem wurden die Tage gut genutzt. In den ersten Tagen standen dabei die Manöver im Vordergrund. Ab Wochenmitte spielten dann auch segeltaktische Übungen und der Trimm eine größere Rolle. Jeder Trainer brachte dabei seine besonderen Erfahrungen ein. Die erfahrenen Langzeittrainer und die jungen, bootsklassenerfahrenen Jungtrainer ergänzten sich hervorragend, ihnen standen 6 Sicherungsboote zur Verfügung. Die beiden Damen in der Küche verwöhnten die Kinder bei den Mahlzeiten mit frischem und reichhaltigen, sehr leckerem Essen.
Die Zeit wurde gut genutzt, manchmal ging die Auswertung am Abend fast bis zur Nachtruhe. Spiel und Spaß kamen trotzdem nicht zu kurz und auch der vereinsübergreifende Austausch der Segler und Trainer miteinander war sehr wirkungsvoll! Die täglichen Wertungsregatten wurden am Ende zu einer Gesamtwertung mit 2 Streichern zusammengefasst. Bei der Siegerehrung am Samstag wurden im Beisein der Eltern die Besten geehrt und für jeden Teilnehmer eine Urkunde und Preis übergeben! Eine kleine persönliche Motivation jedes Einzelnen beendete die Ausbildung. Das Abladen in den Heimatvereinen ging dann zügig und problemlos voran.
Für das nächste Jahr wurde bereits die Unterkunft beim Seesportclub Bautzen Oehna reserviert, so dass auch im nächsten Jahr - sofern Schnee und Eis er nicht verhindern - dem nächsten saisonvorbereitenden Trainingslager nichts im Wege steht!

Hier gibt es die Tagesberichte der Aktiven.

Unter dem Motto, man lernt nie aus und vor allem immer etwas dazu, machten sich Susanne, Stephanie, Thomas E., Steffen, Marek und Holger für eine Woche auf nach Vrsar zum Skippertraining. Los ging es am ersten Tag gleich mit Übungen zum An- und Ablegen. Für viele war es das erste Mal, dass sie im engen Hafenbecken eine Yacht steuerten und so übernahmen alle nacheinander mit Respekt und Konzentration das Steuerrad. Das sollte sich die gesamte Woche dann so wiederholen. Sowohl beim Segeln, als auch bei den Hafen-, Anker- und Mann-über-Bord-Manövern wurde nach kurzer Zeit gewechselt, so dass jeder sämtliche Positionen ausprobieren konnte.

Das Regattatraining kam natürlich auch nicht zu kurz. Unser Skipper Jochen gab uns viele Tipps für den richtigen Segeltrimm, den Umgang mit dem Blister und plauderte hier und da aus seinem reichhaltig gefüllten Nähkästchen. Bei den Übungen zur Navigation und dem Umgang mit dem Funkgerät konnten die Kenntnisse aus den absolvierten Lehrgängen getestet und in der Praxis erprobt werden. Abgerundet wurde die Woche mit einem Ausflug nach Rovinj mit einem wunderschönen abendlichen Stadtrundgang.

Die Woche hat uns gezeigt, dass es für uns nun nicht mehr unmöglich aber immer noch ganz schön knifflig ist, eine 14 Meter Yacht in eine Box zu bekommen. Da hilft nur wiederkommen und üben, üben, üben... Danke an alle für die schöne und lehrreiche Woche und an Thomas E. für die Idee und die perfekte Organisation.

Bericht Montag (LN)

Der erste Tag vom Ostertrainingslager. Zeitig Aufstehen, um dann um 8 Uhr im Verein zu sein, dass ist nicht so meins. Aber die Vorfreude auf das vielversprechende Wetter war dann doch größer. Im Verein ging es dann zum Glück alles ziemlich schnell, da schon alles vorbereitet war. Selbst die typischen Probleme, fehlende Hängerpapiere oder nicht funktionierendes Licht, wurden sehr schnell behoben. Am Stausee angekommen haben wir natürlich zuerst die Boote aufgebaut und dabei konnten wir den Wind und das Wetter beobachten. Und ja die Aufregung stieg, da man Schaumkronen und viel Wind erkennen konnte.

Doch vor dem Rausfahren gab es noch Mittag, was  wie immer sehr lecker war. Als wir uns anschließend umziehen gehen wollten, wurden wir von einer Schwalbe im Sportraum überrascht. Die konnten wir zum Glück, ohne dass sie was hinterlassen hat, aus dem Fenster verscheuchen. So konnten wir endlich Segeln, aber leider nur mit Fock da der Wind doch zu stark war, um noch mit Großsegel zu fahren. Trotzdem war es witzig und auch eine interessante Erfahrung nur mit der Fock bei Windstärke 5-6 zu segeln. Aber natürlich hatte der viele Wind am Schluss Kenterungen zu verantworten.

Endbilanz: Drei Optikenterungen und eine 420er-Kenterungen. Doch nach warme Dusche danach und natürlich das leckere Essen  kam die übliche Auswertung. Und jetzt sitzen wir gemütlich im Sportraum, ich schreibe den Bericht und wir quatschen und spielen noch UNO bevor wir ins Bett müssen. Mit allem Drum und Dran ein schöner Tag und toll wieder mit allen zu sitzen.

Tagesbericht 23.04. (GH)

Um 7.30 Uhr Aufstehen und 7.45 Frühsport. Dann fuhren wir gegen 9.30 Uhr los. Wir sind erst ein bisschen zwischen ein paar Bojen hin und her gefahren. Gegen Mittag sind wir wieder rein und es gab leckeres Essen. So dass wir keine ewig lange Mittagspause hatten. Wieder in den nassen Neopren zu steigen fanden wir alle nicht so gut. Am Nachmittag sind wir Opti's erst im Dreieck und später dann ein paar mal weit raus gefahren. Mitten beim Segeln ist mein Spritbaumspanner kaputt gegangen. Beim letzten mal raus auf den See fahren ist unser Trainer Lukas dann auch gesegelt. Danach sind wir reingefahren.

Dienstag

Mein Tagesbericht (SP)

Ich bin früh am Morgen aufgestanden, danach gab es Frühstück. Als ich auf dem Wasser waren es 1-2 Windstärken. Nach dem Mittagessen (was sehr lecker war!) bin ich wieder rausgefahren. Dann gab es Wertungsregatten. Später gabs Abendbrot, danach bin ich schlafen gegangen.

Tagesbericht (JS)

Nach dem Aufstehen um halb acht ging es als erstes nach draußen zum Frühsport. Direkt danach haben wir gefrühstückt. Nachdem wir uns umgezogen hatten sind wir zum Sattelplatz gegangen (eine Wiese auf dem die Boote klar gemacht werden) gegangen. Nach dem wir unsere Segel aufgebaut und in die Boote gestellt hatten, sind wir aufs Wasser gefahren. Wir haben als erstes eine Reporterregatta gemacht, das ist eine Wettfahrt in der die erfahrenen Segler den Anfängern helfen und Tipps geben. Leider war auf dem See nur ein bis zwei Windstärken, also fast gar kein wind. Gegen Mittag sind wir dann weiter auf dem See gefahren und haben dort Übungen wie „Pumpen“, rückwärts- und ohne Ruder fahren ausprobiert. Kurz vor dem Mittagessen sind wir wieder ans Ufer gefahren.

Nachdem wir alle Boote abgebaut hatten, sind wir Mittag essen gegangen!

Das Mittagessen wird natürlich, wie jeden Tag, selbst gekocht. Nach dem Essen hatten wir erst eine kurze Pause und sind danach wieder los gesegelt. Als wir wieder auf dem Wasser waren, haben wir die Tageswettfahrt gemacht, danach gab es Abendessen. Dann sind wir ins Bett gegangen.

Der Segelsommer 2018 war sensationell: Sonne satt und blauer Himmel an den deutschen Küsten. Entsprechend viele Crews folgten dem Motto „Erzähl doch mal…“ und reichten ihren Törn beim Fahrtenwettbewerb der DSV Kreuzer-Abteilung ein. 79 Crews wurden ausgezeichnet…

Die zehnköpfige Jury hat nach intensiven Beratungen  27 mal Gold vergeben, 35 mal die Kategorie Silber und 17 mal Bronze. Naturgemäß wurden die meisten Fahrten in der Kategorie See eingereicht, darunter 2018 viele Küstenfahrten, wohingegen es nur drei Nennungen im Bereich Hochsee gab. (Auszug aus der DSV-Pressemitteilung).

2 Mannschaften vom SCW haben mit ihrem Runde-Ostsee- Törn und damit in der Kategorie Silber teilgenommen.

Tusche Mosemann

Auf dem Foto von links nach rechts: Clemens Fackeldey (DSV- Vize), Jens und Conny Tusche sowie Mandy und Tobias Mosemann und  Gabriela Thiele (Jury-Chefin)

photocredit: Marina Könitzer

Knapp 20 Mitglieder und Gäste fanden sich am Sonntag Mitte März zum diesjährigen Frühjahrstreffen des Blauwasserclubs im SCW zusammen. Für die Organisatoren gab es erst einmal einen großen Schreck, der Hauptreferent Tibor hatte kurzfristig abgesagt. Schnell suchten sie nach Alternativen und mit dem Ergebnis waren alle zufrieden. Ein Film über Inselhüpfen in den Nordsee ersetzte den Tidenvortrag und der Bericht vom AMS-Cup in Kroation rundete die Veranstaltung gut ab. Ausserdem gab es einen Austausch über die Törns 2019 und erste Verabredungen zum Treffen auf dem Wasser. Auch erste Ideen für den Jubiläumstörn 2021 wurden geboren. Dank an die Cheforganisatorin Fahrtenobfrau Conny.

Unser diesjähriger Lehrgang zum Erwerb des amtlichen Sportbootführerscheins ist erfolgreich am 31.01.2019 gestartet. Ein gut gefüllter Clubraum und sprichwörtlich bis zum letzten Platz ausgebucht stand dem pünktlichen Start um 18.00 Uhr nichts im Wege.

1. Stunde

Wir dürfen hier bei uns in Wachwitz insgesamt 33 Lehrgangsteilnehmer begrüßen. Davon absolvieren 30 Teilnehmer den A-Schein, 18 Motor und 12 den darauffolgenden Aufbaulehrgang zum Erwerb des Seescheines. Unsere SCW Jugend ist darunter mit 3 Teilnehmern sowie ein WDL Jugendlicher reichlich vertreten.

Knapp 20 erwachsene Optimisten aus acht sächsischen Vereinen starteten zum diesjährigen Rumpokal. Die Stimmung war gut, kannten sich doch die meisten Teilnehmer aus den Vorjahren, Wind und Wetter versprachen 2 spannende Wettfahrten.

Beim Start erlebten die Zuschauer ein seltenes Bild, die Optis segelten dank des guten Ostwindes mit anfangs 4 BF gegen Strom und Wind stromauf. Dann ging es platt vor dem Wind gen Loschwitzer Hafen. Mehrmals wurden wegen der Windabdeckungen die Platzierungen hin und her gewürfelt. Freisegeln geht bei achterlichem Wind und der wegen Niedrigwasser schmalen Elbe nur begrenzt. Den Loschwitzer Hafen erreichte als Erste Sigrun Sende (1. SC Partwitz) vor Robert Guderitz (Wassersportclub Dresden- Loschwitz) und Iris Bönisch (SC Dresden-Wachwitz).

Nach einer kleinen Stärkung und dem Rest Rum führte dann die 2. Wettfahrt vorbei an den drei Dresdner Elbschlössern zum Johannstädter Ufer. Ein Fanclub spornte die Segler aus luftiger Höhe von der Waldschlösschenbrücke aus an. Der Wind drehte durch die Elbbiegung von achterlichem leicht auf Raum- bis Kreuzwind. Und wieder wurde das Feld gut durcheinander gewürfelt. Das Ziel, stromabwärts der Johannstädter Fähre gelegen, kreuzten als Erste Thomas Baumgart (Seesportclub Zittau) vor Iris Bönisch und Jens Tusche (beide SCW).

Jetzt musste die jugendliche Wettfahrtleitung mit Unterstützung von Trainerin Bea Ulbrich genau rechnen. Drum nahm dies auch seine Zeit in Anspruch. Es siegte Iris Bönisch (SCW) vor Sigrun Sende (1. SCP) und Robert Guderitz (WDL), der zugleich den Holzbootpokal gewann. Ein Dankeschön an die jugendliche Wettfahrtleitung vom SCW sowie die Organisatoren im Hintergrund von WDL und SCW, aber auch an die Teilnehmer von Werdau bis Zittau. Der nächste Rumpokal findet am 3.11.19. statt.

Es war am Sonntag bereits das 14. Treffen dieser Art und im 7. Jahr des Blauwasserclubs stoßen wir im Clubgebäude so langsam an unsere Grenzen...

Angelockt von frischem Kaffeeduft und der Aussicht auf interessante Vorträge strömen am Sonntagmorgen viele Menschen in den kleinen Clubraum. Es gleicht am Anfang ein bisschen der Geschichte vom süßen Brei, immer wieder geht die Tür auf, neue Leute kommen herein und bringen einen Schwall kühler Novemberluft mit. Schon längst sind es nicht mehr nur Blauwassersegler, die sich zweimal im Jahr im Verein versammeln. Ebenfalls bei Binnenseglern hat sich diese Veranstaltung herumgesprochen und auch bei immer mehr Familien stehen die 2 Termine pro Jahr fest im Kalender.

Eng zusammen gerutscht finden alle einen Platz im gemütlichen Clubraum und nach einem leckeren Frühstück lauscht jeder gespannt den 2 Vorträgen.

Zunächst erzählt Tibor anschaulich von seiner Reise zum Fastnet Rock durch die Irische See 2017. Dabei schildert er nicht nur eindrücklich (seine) Faszination am Tidensegeln, sondern auch von den Gefahren, die dieses Gebiet so spannend machen (siehe z.B. Fastnet Race 1979). Wunderschöne Bilder und Tipps für eigene Törnplanungen runden den Vortrag ab.

Danach geht es thematisch etwas östlicher, genauer gesagt mit zwei SCW-Wimpeln auf die Ostsee. Anfang Juni starteten 2 Paare aus unserem Verein zu einem 2-/ 3-monatigen Törn auf die Ostsee (Bericht dazu ebenfalls auf unserer Internetseite zu finden).

Mit Bildern, Anekdoten und kleinen Videosequenzen nehmen Sie uns an diesem grauen Novembertag mit auf eine Reise zurück in den traumhaften, warmen Sommer 2018. Wir lernen mehr über betrunkene polnische Polizisten im Wald, das Ein- und Ausklarieren nach Russland (das doch nicht so schwierig ist, wenn man den Beamten höflich begegnet), die russische Gastfreundschaft und über die Stille in den schwedischen Schären. Die Gesichter auf den Bildern sehen von Bild zu Bild entspannter und rot-bräunlicher aus und wir verstehen nun endgültig, warum alle 4 so entspannt und glücklich aus ihrem Urlaub wiedergekommen sind.

Im Anschluss an die beiden Vorträge bleibt die Möglichkeit, eigene Erfahrungen in Gesprächen auszutauschen. Die ersten Gäste verlassen den Clubraum wieder, hinaus in die Kälte des Novembers. Dass es an diesem Tag gar nicht so richtig hell wurde, stört wenig, alle sind in Gedanken noch im vergangenen Sommer und den Bildern von Sonnenuntergängen auf der Ostsee.
Im März wird es uns wieder zusammentreiben, da steht das nächste Frühjahrstreffen an. Wenn sich der Blauwasserclub weiterhin wachsender Zustimmung erfreut, werden wir wohl ein kleines Platzproblem bekommen, aber auch dafür wird sich dann eine Lösung finden lassen.

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