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Am 01.Dezember 2007 trafen sich in Potsdam, bei Temperaturen um die 6°C und leichtem Regen, 90 mutige Segler, mit ihren 45 Piraten, um die traditionelle „Nikolausregatta“ als letzte Rangliste des Jahres 2007 zu segeln.

Hier ein Bericht unseres Vorschoten Viktor Waldleben

Schon im Herbst fragte mich André, ob ich nicht Lust hätte, mich mal auf dem Piraten auszuprobieren und eine Winterregatta mitzufahren. Na klar !!!!!!!!!!!!
Sogar meine Eltern habe ich überzeugen können!!!!!!!!!!!!

Am Freitag den 01.12. ging´s los. André und sein Vater holten mich mit dem Piraten auf dem Hänger ab. Wir fuhren über die Autobahn nach Potsdam zum Potsdamer Seglerclub „Wiking“.
Der Klub liegt auf einer kleinen Insel, weshalb man noch nicht einmal mit dem Autoanhänger hinkommt. Deshalb sind wir mit dem Slipwagen unter dem Boot komplett im Paket übergesetzt.

Am Freitag war noch keine Regatta und so haben wir den Piraten aufgebaut und unser Quartier – wegen der Kälte war es eine kleine Ferienwohnung- bezogen.

Am Samstag fanden die 4 Wettfahrten statt. Das Teilnehmerfeld bestand aus 45 Booten, ein paar Teilnehmer kamen sogar aus Dänemark und Neuseeland!
Der Positionskampf war entsprechend schwer, aber wir haben uns ganz gut geschlagen, obwohl wir noch nie gemeinsam in einem Boot – Piraten - gesessen haben.

Der Wind lag an diesem Tag bei 4 in Boen bis 6.
In der ersten Wettfahrt lagen wir im Mittelfeld (Platz 32) , in der 2 Wettfahrt (Platz 39) immer noch im hinteren Mittelfeld.

Die 3. Wettfahrt lief am Anfang am besten, am Start waren wir sogar auf Platz 10!.
Doch dann riss an der vorletzten Tonne das Traveler-Dreieck und nun ging nichts mehr und wir mussten aufgeben. Eine Reparatur war uns auf dem Wasser leider nicht möglich, so das wir auch die 4. Wettfahrt nicht mehr fahren konnten......

Insgesamt wurden wir noch 40. und waren als jüngstes Team gar nicht unzufrieden.
Obwohl es kalt war hat es mir viel Spaß gemacht!

Viktor Waldleben

 
Nachdem im Oktober der Steg aus dem Wasser genommen wurde stand nun noch das letzte große Segelereignis des Jahres an, der Rumpokal.
Trotz unsicherer Bedingungen, so sprach der Wetterbericht am Donnerstag noch von Böen bis 80 km/h, meisterte die neue Organisationsmannschaft um Linda, Jakob und Benjamin bei idealem Rumpokalwetter (Schneeregen bei 2 bis 6 Grad) alle Hürden und startete 10.15 Uhr die 1. Wettfahrt von Wachwitz nach Loschwitz. Wegen starken Windes überquerten die Boote bereits nach nur einer halben Stunde die Ziellinie. Die Bilanz: eine Kenterung und ein vollgelaufenes Boot, was dank der reichlichen Sicherungskräfte aber kein Problem darstellte. Bei Glühwein und einer hervorragenden heißen Suppe beschloss die Wettfahrtleitung die zweite Etappe nach Johannstadt zu streichen, da die Kälte den Seglern sichtbar zusetzte.
Die Ergebnisse:
1. Thomas Landgraf - SCW
2. Denny Gramms - SCTB
3. Linda Liebscher - SCW
weiter Platzierungen und Bilder unter rumpokal.segeln-dresden.de
Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, bleibt zu Wünschen, dass die Teilnehmerzahlen im nächsten Jahr wieder steigen.
 
Vom 02. bis 07. Oktober haben wir in Plau am See an den Internationalen Deutschen Meisterschaften im 420er teilgenommen. Bei wenig Wind konnten nur sechs von zwölf ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt werden.
Unser Ziel war es in die erste hälfte des Feldes zu kommen. Insgesamt erreichten wir den 27. Platz bei 92 Meldungen und 87 angetretenen Booten. Vertreten waren die Jugend-EM-Gewinner sowie der dieses Jahr auf den 420er umgestiegene Optiweltmeister. Alles in allem hat uns diese Veranstaltung einen Haufen Spaß gemacht (Mal davon abgesehen, dass uns die Windbedingungen nicht gerade entgegen kamen.) und ich hoffe das es bald weiteren Mannschaften aus unserem Club gelingt an solchen Regatten teilzunehmen.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von der Redaktion.
Zum Saisonausklang in diesem Jahr fand das traditionelle Absegeln auf der Elbe statt. Punkt 10.00 Uhr wurde die Veranstaltung von unserem Fahrtenwart Johannes eröffnet. Am Start waren immerhin 14 Segelboote (7 Jollenkreuzer, 4 Ixylon und 3 Piraten). Bei mäßigen Westwind wurde stromab gekreuzt. Kurz vor der Albertbrücke sammelten sich noch einmal alle Boote. In einem geschlossenen Feld wurde unter zahlreichen Zuschauern das Terrassenufer passiert. Vor unserer herrlichen Altstadtkulisse wurde somit noch einmal einem breiten Publikum von allen Bootsbesatzungen Flagge (Segel) gezeigt und die Augustusbrücke passiert. In Höhe des Landtages wurde noch einmal gesammelt. Der Wind lies dann leider nach. So wurden die Segel eingeholt und mit Motor stromauf gefahren. Gegen 14.30 Uhr legten die letzten Boot in Wachwitz wieder an. Eine rundum gelungene Sportveranstaltung. Die Boote wurde aufgeräumt und beim Klönen am Steg oder in der Halle wurde noch einmal u.a. die Manöver beim Passieren der engen Brückendurchfahrten ausgewertet. Zufrieden traten die alle Beteiligten (einige auch etwas durchfröstelt) die Heimreise an.
Drei SCW-Optimisten und ein Trainer nahmen Ende September an einem Trainingslager des Sächsischen Seesportverbandes teil. Für Jakob Glück war die Veranstaltung quasi eine Feuerprobe, denn er hatte die Verantwortung für die Vorbereitung der Wachwitzer Boote und Transporte und sollte in Bautzen die Jüngstensegelscheinprüfungen abnehmen. Mit Energie und der Erfahrung vergangener Trainingslager nahm er sich der Sache an und meisterte seine Aufgaben mit Bravour. "Typisch Wachwitz" wird wohl auch der Frühsport gewesen sein, den Jakob jeden Morgen zum Wachwerden organisierte.
Die drei Optisegler kamen mit neuen Erfahrungen wieder. Für sie als die Jüngsten war das Wochenende sehr erlebnis- und lehrreich. 7 Jüngstensegelschein wurden am Ende vergeben, auch Annissa hat alle Prüfungen erfolgreich bestanden.
Sicherlich wird eine derartige Veranstaltung auch im nächsten Jahr stattfinden, die Bautzener haben ihr Interesse bereits angemeldet!
Am Wochenende nutzen einige Jollenkreuzer das schöne Wetter zum Segeln zwischen Königstein und Wachwitz. Gräfin Cosel und Äolus konnten am Sonntagmittag in Rathen die Hochseilshow der Geschwister Traber über der Elbe live miterleben. Während andere Vereine bereits absegelten waren auch Valy und Sonnenschein unterwegs. Bei angenehmen Temperaturen und schönem Ostwind trieb der Wind die Jollenkreuzer wieder gen Heimat. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr im September mal wieder eine gemeinsame Veranstaltung auf der Elbe.
Derweil waren in Kriebstein zwei Wachwitzer Piraten (Jolly Roger und e´Traum ) zur Herbstregatta. Der Wachwtzer Pirat e´Traum holte den Sieg an die Elbe.
Der September-Clubabend fand auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Untergang der Viermastbark "Pamir" statt. Thomas Landgraf erinnerte mit einer eindrucksvollen Präsentation an dieses Segelschiff aus der Serie der berühmten Flying-P-Liner. Der Vortrag war sehr interessant und fesselte die anwesenden Clubmitglieder.
Am letzten Sonntag war es endlich soweit, die Prüfung zum amtlicher Sportbootführerschein Binnen stand an. Ein Bericht dazu von Dr. Hartmut Herrlich, der inzwischen seit 25 Jahren diese Ausbildung im Segelclub Dresden-Wachwitz organisiert und selbst mit durchführt:

35 Teilnehmer am diesjährigen Lehrgang erhielten am 22.7. aus der Hand von Herrn Kühne, DSV- Prüfungskommission Leipzig, ihren Befähigungsnachweis. Damit wurde den glücklichen und zufriedenen A-Schein-Inhabern bestätigt, dass sie ein Segel- bzw. Motorboot auf den Bundeswasserstraßen Deutschlands sicher führen können.
Und auch wir, die Ausbilder können zufrieden einschätzen, dass unsere Kursteilnehmer viel gelernt haben und Manöver und Kurse recht gut beherrschen. Natürlich - kein Meister ist vom Himmel gefallen und „nobody is perfect“.
Dieser Jahrgang war schon etwas Besonderes: noch niemals haben wir so viele Kursteilnehmer ausgebildet und bis zur Prüfung geführt. Neben der traditionell qualifizierten Theorieausbildung wurden an 9 Ausbildungstagen mit 6 Booten rund 500 Segelstunden realisiert. Fast alle Teilnehmer segelten weit mehr als das von uns geforderte Minimum von 12 Stunden.
Es bleibt mir als dem Verantwortlichen übrig, allen Beteiligten herzlich für die Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Qualität der Arbeit zu danken. Beteiligt waren in diesem Jahr:
Lothar Blüher
Steffen Böhme
Jana Böhme
Thomas Gröger
Johannes Weihermüller
Jakob Glück
Max Eggerichs
Benjamin Gröger
Benjamin Krull
Judith Glück
Bert Bönisch

und in der Organisation und Technik/Logistik:
Christa Herrlich
Thomas Eggerichs
Dank auch an die wiederum gastfreundlichen Kollmer, voran Peter Popp.

Auf ein Neues im Jahre 2008, der Theorie- Lehrgang beginnt am 21.Februar. Meldungen werden ab sofort entgegengenommen.

H. Herrlich
Die letzte Großveranstaltung vor der Sommerpause ist vorbei, das Elbhangfest ist traditionell einer der wichtigsten Termine im Kalender des Segelclubs. Vieles konnte man in Wachwitz erleben, Höhepunkte waren mit Sicherheit die illuminierte Lichterfahrt am Samstagabend und der Treidelwettbewerb am Sonntag. Aber auch der Shantyabend am Lagerfeuer zur Einstimmung am Freitag, die Neptuntaufe und das Frühschoppen weckten das Interesse der vorbeikommenden Besucher. Auch der Biergarten vor der Bootshalle war immer gut besucht und wurde nur wegen eines Regenschauers kurzzeitig in die trockene Boothalle verlegt. Besonders beliebt war in diesem Jahr das Angebot an Kaffee und Kuchen, sowie die Mahlzeiten aus der Gulaschkanone. Wie in jedem Jahr konnte auch wieder mitgesegelt werden, hier hielt sich das Interesse aufgrund der unsicheren Wetterlage leider in Grenzen.
Wer in diesem Jahr die wichtigsten Termine in Wachwitz verpasst hat, sei schon jetzt herzlich für das nächste Jahr eingeladen.
Auch wenn die ersten Boote bereits kurz nach Ende der Aufräumarbeiten den Steg in Richtung Urlaub verlassen haben, gibt es noch einen wichtigen Einsatz vor der eigentlichen Urlaubssaison. In den nächsten Wochen wird, soweit der Wasserstand es zulässt, unsere Slipanlage repariert. Gäste bitten wir, sich rechtzeitig bei unserem Hafenmeister zu informieren.
Das 12. Jugendseglertreffen fand auch in diesem Jahr in den Pfingstferien statt. Teilnehmer aus 3 Segel- und 3 Seesportvereinen trafen sich dazu am Zernosekysee. Erstmals dabei waren Seesportler aus Bautzen Oehna, sie reisten mit 2 Ixylon und dem Kutter Meerkatze an.

Die Anreise erfolgte wie immer auf verschiedene Weise. Die großen Boote nutzten dazu den Wasserweg, viele andere kamen auf Trailern über die Grenze! Zur Eröffnung am Samstagvormittag waren Zeltplatz und Strand prall gefüllt, die Teilnehmerzahl hat einen Höchststand erreicht. Es wurde deutlich, dass im nächsten Jahr fast ein Platzwart nötig ist, um das Chaos der Zelte, Wohnwagen, Autos und Boote etwas zu ordnen.

Die Organisatoren der Veranstaltung hatten sich bei der Vorbereitung geeinigt, dass einige gemeinsame Höhepunkte vorbereitet und durchgeführt werden. So erhöhrte sich zwar der Aufwand für die verantwortlichen Übungsleiter beträchtlich, sollte aber auch die Attraktivität der Veranstaltung erhöht werden.

Die Zeiten für die gemeinsamen Events wurden bei der Eröffnung am Samstagvormittag bekannt gegeben. Danach ging es bei schönem Segelwind aufs Wasser. Die Jugendjollen des SCW und SSSCD trainierten in mehreren Gruppen, vor allem das Kentertraining machte den Teilnehmern viel Spaß. Für den frühen Abend hatte sich Neptun angekündigt. Trotz dunkler Gewitterwolken wurde er mit seinen Nixen und Häschern durch die Damenrudermannschaft des SSSCD zum Ufer gebracht. Leider verdarb aufkommender Sturm und die dadurch nötigen Sicherungsmaßnahmen für die Boote den vollständigen. Relativ schnell wurden die 20 geplanten Taufen durchgeführt, ehe Sturm und Hagel alle in die Zelte und Wohnwagen trieben! 45 Minuten lang wütete das Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen über Wasser, Strand und Zeltplatz. Zurück blieben Kälte, Hagelkörner, voll gelaufene Boote und nasse Schlafsäcke.

Am Sonntag war ein Mehrdisziplinen- Wettkampf geplant, außerdem fand ein Frauen-Rudertraining statt. Vier Vereine betreuten die Stationen: Schwimmen (Bautzener Seesportler), Wurfleine (WDL), Knoten (SSSCD) und Segelwettkampf (SCW). 36 Kinder und Jugendliche kämpften dabei gegeneinander. Bei der Regatta am Nachmittag starteten auch die erwachsenen Jollensegler. So kam es, dass auf dem See ein beeindruckendes Feld von 9 Optimisten, 8 Ixylon und jeweils 2 420er und Piraten um die Wette segelte. Schade dabei war nur, dass der Wind nicht mitspielte. Auch die dann folgende praktische Prüfung zum Jüngstensegelschein war durch die Flaute beschwerlich für alle Beteiligten.

Nach einer ziemlich komplizierten Auswertung wurde am Abend eine Siegerehrung durchgeführt, bei der jeder Teilnehmer zwischen 4 und 18 eine Teilnehmerurkunde und ein kleines Los erhielt. Gleich darauf konnten diese Lose bei Iris eingelöst werden. Die Wachwitzer und Loschwitzer hatten in den Tagen zuvor für einige lustige Preise gesorgt und Bonbon-Männ'l gebastelt. Nicht jeder war zufrieden mit seinem Preis, aber das sind die Übungsleiter inzwischen ja leider gewöhnt. Die Spannung jedenfalls war gewaltig und so mancher hatte auch seinen Spaß. Später am Abend saßen die Sportler noch lange zusammen. Gitarren spielten auf und kleine Feuer brachten romantische Stimmung, die leider durch Blitz und Donner gestört wurde.

Am Montagmorgen wurde es zeitiger unruhig zwischen den Zelten und Booten, Aufbruchsstimmung machte sich breit. 10 Uhr war die Abfahrt der Boote geplant und tatsächlich legte der Pulk gegen 10.15 Uhr fast geschlossen ab. Wie immer war der Anblick beeindruckend, vor allem die enge Kanaldurchfahrt mit Wind von achtern schaffte wunderschöne Fotomotive. Begleitet von einigen Trainerbooten segelten 15 Jugendjollen, darunter 9 Optis bis zur Schleuse in Usti. Wie immer waren einige Neulinge dabei, erstmals segelten auch zwei Optimisten des SSSCD mit stromab. Die schöne Landschaft und bestes Wetter waren dabei sicher ein guter Ausgleich für die schwierigen Windverhältnisse (drehende und schwache Winde). In Usti wurden die leichten Jollen auf Trailer verladen, während die motorisierten Segelboote weiterfuhren. Ein Teil von ihnen übernachtete in Prossen oder Postelwitz, die anderen gerieten zwischen Pirna und Dresden noch einmal in ein kräftiges Unwetter. Am Dienstag ging auch für die letzten Boote die Fahrt nach trübem und regnerischen Wetter zu Ende, sie machten am Nachmittag in Wachwitz und Loschwitz fest!

Insgesamt war die Veranstaltung eine gewaltige Sache. Viele Teilnehmer kommen seit Jahren immer wieder, andere beeindruckte das Miteinander zum ersten Mal. Und trotzdem gibt es auch immer wieder auch Probleme zwischen den Wachwitzer Übungsleitern und Jugendlichen, die auch in diesem Jahr für Missstimmung sorgten. Mit Sicherheit wird das Thema beim nächsten Training oder spätestens zur nächsten Trainerratsitzung eine Rolle spielen! Schon heute möchte ich (Iris) dazu alle Unzufriedenen herzlich einladen!