Sportbootführerschein

Lehrgang für 2022 ausgebucht.
Nächster Lehrgang Beginn am 26.01.2023

Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.

-> Hier gibt es weitere Informationen.

Das Vereinsleben findet unter Beachtung der jeweils gültigen aktuellen Coronaverodnung des Landes Sachsen statt.

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Über 100 Teilnehmer nahmen traditionell am Jugendseglertreffen in Tschechien teil. Segler aus 7 sächsischen Vereinen waren mit zahlreichen Booten der verschiedensten Klassen angereist. Jugendliches Alter war dabei nicht Bedingung. Viele der Teilnehmer kommen schon seit Jahren, manche waren zum ersten Mal dabei. Neben Segelkindern, Trainern und Eltern ist das Wochenende auch vielen anderen Wassersportlern und Freunden seit Jahren im Kalender reserviert, viele erwachsene Segler und ihre Freunde lockt das Fluidum der Veranstaltung.
Die Vorbereitung der Veranstaltung gestaltete sich in diesem Jahr schwierig. Durch den Besitzerwechsel auf dem Zeltplatz war bis kurz vor der Veranstaltung vieles unklar, aber es kam besser als vermutet - neue Sanitärräume waren zwar im Bau, aber nutzbar. Die schlechten Wetterprognosen luden auch nicht zum Freudentanz ein. Außerdem wurde die Anreise von einem Unfall des Optihängers überschattet.
Die ersten Wachwitzer Boote starteten übrigens bereits am Mittwoch, am Donnerstag machten sich dann weitere Boote auf den Weg, am Freitag starteten die Landtransporte in Richtung Tschechien. Wolfgang Beier stellte zum Glück seinen Transporter für die 4 verunglückten Optis zur Verfügung, so dass am Ende 10 Wachwitzer Optis am Zernosekysee eintrafen. Die beiden folgenden Tage waren zum Segeltraining auf dem See vorgesehen. Unter der Flagge des SCW segelten immerhin 18 Boote, insgesamt waren 19 Optis, 12 andere Jollen, 3 Kutter und 6 Dresdner Jollenkreuzer auf dem See. Das Wetter war nicht besonders, Kälte und Regen wurden nur selten von Sonnenstrahlen unterbrochen! Und trotzdem war die Stimmung ausgezeichnet.
22 Wachwitzer Jugendliche und Kinder nutzten die guten Revierbedingungen und die Trainingsangebote, die für die ca. 50 Junioren angeboten wurden. Besonderheit in diesem Jahr war die Arbeitsteilung unter den vielen angereisten Trainern der verschiedenen Vereine. Die Jollen trainierten erstmalig in Leistungsgruppen und nicht „getrennt nach Verein“. Dadurch war die Ausbildung sehr effektiv. Leider gestaltete sich der Wind für die Anfänger etwas schwierig. Die Neulinge Beatrice und Elin waren trotzdem bei jedem Training unermütlich. Auch die Jugendjollen hatten es nicht leicht - sie wurden durch die große Anzahl von Kindern (ca. 25, darunter viele Anfänger) ein wenig in den Hintergrund gedrängt.
Bereits am Sonntagvormittag brachen 7 Boote zur Rückfahrt auf, in Postelwitz machten sie Station und trafen bereits Montag in Dresden ein. Die Wachwitzer Eltern wurden nach dem Mittag von Kutterführer Bert zum gemeinsamen Bootsausflug in die Eisdiele in Lovosice eingeladen. Danach gab es bei der Zeltplatzwirtin "auf Bestellung" Gulasch mit Knödeln ... sehr lecker.
An den Abenden konnte man sich in den verschiedenen Gesprächsrunden austauschen. Am Lagerfeuer wurde gesungen oder geklönt, Erzählungen über vergangene Treffen waren dabei genauso interessant wie die Absprache der Vereinstrainer und Eltern über neue Vorhaben. Erstaunliche Geschichten kamen zur Sprache, so auch über vergangene Ausbildungswanderfahrten, verschiedene Regattaerlebnisse, die ersten Erfahrungen von Eltern und Trainern. Auch die Planung kommender Veranstaltungen und die Diskussion über zukünftige Mannschaften sowie Diskussionen über die prinzipiellen Ziele der Jugendarbeit beim SCW waren Dauerthema.
Am Montag begann für die meisten Boote die Rückreise. Insgesamt 15 Optimisten segelten auf der Elbe stromab, davon 9 vom SCW. Betreut wurden sie von 4 großen Segelbooten und dem neuen SCW-Schlauchboot. Der Wind war böig und stark. Umso größer ist die Leistung von Beatrice und Elin, sie kämpften sich gegen den starken Wind bis zur Schleuse. Auch Jonas beeindruckte die Trainer und seine Eltern durch sein erstaunliches Können und großen Kampfgeist. In Usti wurden die Optis verladen. Dann fuhren die großen Boote in Richtung Deutschland weiter, 5 Optisegler aus Wachwitz waren dabei. Zuerst musste die Schleuse überwunden werden. Später ging es weiter stromab bis Postelwitz. Dort übernachteten die Gräfin Cosel (mit Jonas und Josef) und der Kutter Ruckswilli (mit Jakob, Anissa & Till). Am nächsten Tag fuhren auch diese Nachzüglerboote zurück in die Heimathäfen.
Die Veranstaltung war trotz mäßigem Wetter ein großer Erfolg, insbesondere auch durch das Engagement vieler Eltern und Übungsleiter, die sich im Interesse des Gesamtgelingen über die Grenzen des eigenen Vereins hinaus eingesetzt haben. Ein besonderer Dank geht an Linda und Lutz für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Betreuung der Optis und an Wolfgang Beiewr für seine unkomplizierte Bereitstellung eines Ersatzfahrzeuges nach dem Unfall des Optitransportes.
Das nächste Jugendseglertreffen findet übrigens vom 20.-25.Mai 2010 statt.
26 Segler und Seesportler aus sechs Vereinen nahmen an den 9. Dresdner Kreis-Kinder und Jugendspielen Segeln auf dem Kiessee in Pratzschwitz bei Pirna teil. Betreut wurden die Aktiven von insgesamt 11 Übungsleitern und Trainern sowie Wettfahrtleiter und Schiedsrichter. Weiterhin waren Mannschaftsleiter der Tolkewitzer und Geierswalder Seglern vor Ort. Zahlreiche Kinder nutzten auch die Angebote zum Schnuppersegeln, viele Neugierige schauten sich das ungewöhnliche Spektakel auf dem Badesee einfach nur von Weitem an oder informierten sich an den Werbetafeln über die Angebote der Vereine.
Die vielen aktiven Übungsleiter ließen ein sehr effektives Training zu. Die Ausbildungseinheiten für die Regattasegler knüpften natürlich an die Erfahrungen des Ostertrainingslagers an. Am Samstagvormittag standen also Segeltechnik und Manövertraining auf dem Programm. Am Nachmittag wurde vor allem Regattataktik trainiert. Die Neulinge hatten bei teilweise gutem Segelwind ganz schön zu kämpfen. Leider stand nicht für jedes Kind ein Boot zur Verfügung, so dass diese Gruppe wechselnd ausgebildet wurde. Zum Glück übernahmen die 3 teilnehmenden Jugendboote den einen oder anderen Neugierigen, so dass nur selten jemand am Ufer warten musste. Besonders günstig für die Jüngstenausbildung waren übrigens die beiden Holzoptis, die Wolfgang Beier zur Verfügung stellte.
Am Sonntag fanden bei leichtem bis mittlerem Wind mehrere Wettkämpfe statt. Die erfahrenen Segler starteten in drei Wettfahrten zum 1. Lauf zur Opti-Ostsachsenliga. An dieser Regatta nahmen 14 Boote der Kinderbootsklasse Optimist teil. Sieger wurde Philipp Roitsch vom 1.WSVLS. Paul Simundt und Viktor Waldleben (beide SCW) belegten Platz 2 und 3.
Die neun Anfänger wurden in einer gesonderten Seebärchenwertung erfasst, für sie wurde eine Schleifenkurs ausgelegt. Diesen Wettkampf gewann Sophie Dorn vom Dresdener Segelclub 1910.
Dank der Unterstützung des Kreisportbundes konnten den Platzierten Medaillen und attraktive Preise überreicht werden. Weitere Ergebnisse sind unter www.wdl-dresden.de/0905ksspS.htm zu finden.
Besonderen Dank gilt auch allen Übungsleitern und Betreuern, der Wettfahrtleitung und dem Schiedsgericht, die seit Freitag nonstop für die Segler da waren.
Am Vorabend des 1.Mai trafen sich viele Clubmitglieder und Gäste (darunter eine Mannschaft aus Schwerin) zum Tanz in den Mai. Kuno gestaltete die Musik perfekt und animierte Jung und Alt zum Tanzen.
Das Ansegeln parallel zur Dampferparade am 1.Mai hat eine lange Tradition. Kein Wunder also, dass fast kein Boot mehr in Wachwitz lag, als der letzte Dampfer an der Steganlage vorbeifuhr! Wie immer brodelte die Elbe, denn unzählige motorisierte Boote und Schiffe waren bei schönstem Wetter unterwegs. Neben den Seglern und Seesportlern aus Dresden beteiligten sich Lehmanns aus Schwerin mit ihrem schönen 20er Jollenkreuzer an der Ausfahrt. Stromauf waren die Boote beflaggt.Aber ab Pillnitz lockte der schöne Westwind viele, das Großfall von den Flaggen zu befreien und die Segel hochzuziehen. Weiter ging es bis zur Wesenitzmündung. Nach einer Pause wurde Signal für die Rückfahrt gegeben. Zum Glück hatte der Motorbootsverkehr etwas nachgelassen, so dass die gemeinsame Kreuz stromab das pure Vergnügen war!

Nachruf

Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass Hilde Senske, Ehrenmitglied des Segelclubs Dresden- Wachwitz verstorben ist.
Hilde Senske war viele Jahrzehnte unserem Segelclub und dem Segelsport eng verbunden. Gemeinsam mit ihrem Gatten Karl hat sie viel getan, damit der Segelsport in Wachwitz gedeihen konnte. Die Familie Senske spendete dem Verein 1972 die ersten beiden GFK- Optimisten Fröschlein und Karli, sie bildeten die Grundlage für die Jüngstenausbildung in Wachwitz. Manche unserer heutigen Mitglieder haben auf diesen beiden Booten ihre ersten Segelerfahrungen gesammelt. Eines der beiden Boote „Karli“ wurde als Traditionsboot des SCW erhalten.
Hilde blieb auch nach dem Tod ihres Mannes Karl dem Club verbunden, wenn auch nicht mehr als aktives Mitglied. Solange sie dazu gesundheitlich in der Lage war, besuchte sie Veranstaltungen im Club und förderte ihn auch in den letzten Jahren mit Spenden entsprechend ihren Möglichkeiten.
Wir alle, die wir Hilde kannten, liebten Hilde wegen ihrer Herzlichkeit und Freundlichkeit, wir haben uns über Ihre Anteilnahme gefreut und werden ihr im kollektiven Gedächtnis des Segelclubs Dresden-Wachwitz einen geachteten Platz an der Seite ihres Gatten Karl bewahren.

Langsam füllt sich der Steg. Während Flying P und Phantom bereits seit 19.April im Wasser liegen, kamen am Samstag Knurrhahn, Gräfin Cosel, Evolvente und Äolus an den Steg. Pit II slippte am Sonntag ab. Da waren bereits die beiden Jollenkreuzer Flying P und Äolus bei stark böigem Ostwind stromauf unterwegs. Auch das Motorboot Phantom nutzte den sonnigen Tag für eine kleine Spritztour.
Ehrenmitglied Peter Schroth (Sektionsleiter von 1953 bis 1965) nutzte die Gelegenheit das neue Stegteil (Ersatz für die Röhren von 1980) zu begutachten.
Die ersten 6 Röhren die seit Frühjahr 1952 in Wachwitz als Steganlage dienen sind vorerst weiter Bestandteil der Steganlage.
Die Segelsaison begannen die Vereine der IG Juniorensegeln Oberelbe mit dem Ostertrainingslager am Bautzener Stausee. Obwohl die Veranstaltung seit 1998 fast jährlich stattfindet, war sie in diesem Jahr etwas Besonderes. Zum Einen konnte das Wetter nicht besser sein, Sonne und ausreichend Wind ließen ein optimales Training zu (Wassertemperatur am letzten Tag 17°C).
Eine parallel stattfindende Übungsleiterausbildung des SVS brachte zusätzliche Ausbilderkapazitäten, so dass die Trainingsgruppen sehr effektiv trainieren konnten. Die 27 Teilnehmer kamen aus 8 Segel- bzw. Seesportvereinen. Es trainierten insgesamt 14 Optimisten und (leider nur) 2 Jugendboote in bis zu 4 Ausbildungsgruppen. Schwerpunkt der Ausbildung war die Vorbereitung der Optisegler auf eine erfolgreiche Regattasaison, (leider nur) 6 Segler der Sächsischen B-Rangliste 2008 nutzten das Angebot der IG Juniorensegeln Oberelbe.
Die Ausbildungseinheiten waren straff geplant. Jeder Tag begann mit Frühsport. Vormittags wurde vorrangig an der Segeltechnik gearbeitet. Eine lange Mittagspause schaffte die nötige Erholung, um am Nachmittag für das Training von Regattaelementen fit zu sein. Die Segeltage wurden mit einer Tageswettfahrt beendet. Nach jeder Trainingseinheit fand eine Auswertung statt, am Abend gab es außerdem Theorieausbildung. Es konnten verschiedene Zertifikate erworben werden, die entsprechenden Prüfungen wurden ebenfalls am Abend geschrieben. Viel Zeit für andere Dinge blieb nicht, aber alle Teilnehmer hatten trotzdem viel Spaß.
Alle Übungsleiter brachten ihre eigenen Kenntnisse in die Ausbildung ein, André und Carsten gaben ihre Erfahrungen als Regattasegler weiter, Bert reparierte (ständig) und brachte den Kindern Knoten und Takeln bei, Eike bildete vor allem die Jüngsten aus, Robert nutzte seine Erfahrungen als Wettfahrtleiter und musste sich ab und zu als Schiedsgericht durchsetzen. Iris und Jana sorgten für einen reibungsfreien Ablauf, schließlich mussten Übungsleiterausbildung und das straffe Trainingsprogramm koordiniert werden. Christa und Brigitte sorgten für das leibliche Wohl aller.
Wenn spätabends die Ausbildungen abgeschlossen waren und Ruhe in den Zimmern einkehrte, werteten die Trainer den Tag aus und nutzten intensiv die Zeit, sich auszutauschen.
Höhepunkte der Trainingswoche waren sicher neben der Bergfestregatta mit anschließendem Videoabend (Film "Wind"), der Donnerstagnachmittag mit Wind und einigen Kenterungen sowie die Abschlussregatta am Samstag mit drei Wettfahrten. Bei der Auswertung am Ende konnten 5 Jüngstensegelscheine und 3 Optikapitäne verliehen werden. Trainer Robert bastelte außerdem einen Fairness-Pokal, den Paul für besonders faires und kameradschaftliches Verhalten auf dem Wasser überreicht bekam.
In der Gesamtwertung der 8 Wettfahrten (2 Streicher) gewann Viktor Waldleben vor Paul Simundt und Anissa Renner. Die folgenden Tagesberichte entstanden wie immer auf Grund des Kleingedruckten im Meldeformular der Bergfestregatta
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Sonntag, den 12.4.2009 (Segler F.S.)
Nach der Anreise und dem Mittagessen trafen wir uns zum ersten Wassertraining. Wir machten Kreissegeln (Bojenkreis; IB) und sahen, was wir noch können. Gegen Abend fuhren wir dann noch ein Stück in Richtung Staumauer. Es war gut, dass wir erst langsam angefangen haben, weil man sich nach der Winterpause erst einmal wieder daran gewöhnen musste. Die Fahrt zur Staumauer war eine gute Abwechslung.

Montag, 13.4.2009 (Segler S.S.)
Am Montag durften wir 7.30 Uhr aufstehen um zum Frühsport zu gehen. Wir liefen durch den Ort und bildeten dann einen Kreis. Jeder sollte eine Übung vormachen. Dabei stellte sich raus, dass wir unbedingt unser Gleichgewicht trainieren müssen. Nachdem die Runde rum war, gingen alle ins Haus und warteten, bis die Frühstücksglocke klingelt. Alle aßen, soviel sie wollten, denn es gab ausreichend unterschiedliches Essen. Dann machten sich alle segelfertig, um in zwei Gruppen zu trainieren. Die besseren Segler wurden zu Iris und Eike eingeteilt und trainierten Starts. Die weniger guten Segler wurden zu Robert, André, Carsten und Jana eingeteilt. Das fand ich sehr gut, da sich die Trainer so besser auf die weniger guten Segler konzentrieren konnten. Die Filiusmannschaft, die aus Tobias und mir besteht, war am Anfang noch sehr unsicher. Doch durch gute Tipps der Trainer bekamen wir unsere Wenden und Halsen immer besser hin. Zu Mittag fuhren alle an Land, bauten ihre Segel ab und gingen zum Essen. Es gab Kassler, Sauerkraut und Klöße. Natürlich schmeckte es sehr gut. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, um auszuruhen oder etwas zu spielen. Sie war mehr als ausreichend, um wieder fit zu sein. Am Nachmittag wurden die Gruppenaufgaben getauscht, so dass alle Manöver und Starts trainieren konnten. Am Abend fuhren alle bei einer Regatta mit. Ich hatte das Gefühl, dass sie niemanden überfordert hat. Alles in Allem war der Tag sehr entspannend, was zwar auch damit zu tun hatte, dass nicht sehr viel Wind war, aber auch damit, dass die Trainer sehr verständnisvoll waren. Der Tag klang mit einem guten Abendbrot aus.

Dienstag 14.4.2009 (Segler 3)
Wie jeden Morgen begann der Tag mit Frühsport, den eigentlich keiner so recht mochte. Max vom Seesportclub kam wie immer fast zu spät. Wenn wir auf den See sahen, sahen wir keinen Wind. 8:30 Uhr gab es Frühstück, was wieder gut schmeckte. Weil kaum Wind war, übten wir das Schleppen in einem Schleppzug. Die eine Gruppe hing am Schlauchboot und übte das Schleppen immer wieder. Die andere Gruppe am Motorboot übte das Schleppen nur einmal und segelte dann einen Kurs um die Tonnen.
Zum Mittag gab es Quark, Leberwurst und Kartoffeln. Nach der Mittagsruhe ging es wieder aufs Wasser. Zum Schluss des Tages gab es eine Tageswettfahrt. Danach fuhren alle Boote noch eine Runde in Richtung Staumauer (Windbänselsegeln; IB). Am Abend war Theorie angesagt. Fast alle Optisegler schrieben eine Prüfung.

Mittwoch 15.4.2009 (Segler P.Z.):
Am Mittwoch haben wir wie immer Frühsport gemacht und dabei gemerkt, dass nicht besonders viel Wind ist. Nach dem Frühstück haben wir die Boote aufgetakelt. Dabei hat der Wind etwas zugenommen. Wir sind dann trotzdem rausgefahren und haben Wenden, Halsen, in einer Reihe fahren und nach Windbänseln segeln geübt. Zum Mittag gab es etwas ganz Leckeres, nämlich Spagetti mit Tomatensoße, Wurst und Käse.
Am Nachmittag hatten wir die Bergfestregatta. Sie bestand aus drei Wettfahrten und war sehr lustig. Die erste Wettfahrt war langweilig. In der 2.Wettfahrt nahm der Wind auf Stärke 4 zu und es gab leider eine Kenterung. In der 3.Wettfahrt war es ganz anders als langweilig, denn der Wind hatte plötzlich Windstärke 4-5! Aber alle haben durchgehalten. Wir sind dann müde und geschafft ins Bett geblumst!

Donnerstag 16.4.2009
Segler 5 Viel zu früh wurden wir aus den Betten geholt. Eine Viertelstunde später ging es zum Frühsport. Nach 15 Minuten langer Qual gab es ein leckeres Frühstück. Innerhalb einer halben Stunde mussten wir unsere Boote aufbauen (das war die Aufgabe, ja..., aber ... naja; IB). Dann ging es auf den See. Wir trainierten Bojen runden. Manche Segler sind dabei fast gekentert. Wir hatten Windstärke 3-4. Dann gab es Mittagessen - Kartoffelsuppe und Würstchen. Nach der Mittagspause durften nicht alle raussegeln, weil der Wind stärker geworden war (Richtigstellung: Alle Optisegler, die es sich zutrauten, durften.... IB).
Segler J.D.: Donnerstag war Sturmtag. Nachmittags war eine 5 in Böen 6! Aber die Sonne schien die ganze Zeit, ohne Wolken. Es sind nur 8 Optis rausgefahren. Viktor, Nicolas, Till, Jakob, Aline, Anissa, Fabian und ich (Jakob). Ziemlich große Wellen. Drei Leute sind gekentert, aber Paul hat ganz toll standgehalten und ist nur dreimal fast gekentert. Aber alle fanden es toll und hatten viel Spaß.
Segler 7: Es war zwar früh schon viel Wind, aber nachmittags war er noch heftiger. Bei den ersten Trainingswettfahrten kenterten Till und Nicolas vor dem Wind. Paul kenterte 3x fast, doch er segelte immer weiter. Nachdem die erste Wettfahrt wegen der Kenterungen abgebrochen wurde, fanden noch zwei Wettfahrten statt. Bei der ersten siegte Jakob, der jedoch wegen eines gerissenen Bändsels nicht weitersegeln konnte. Als wir dann alle nass waren, segelten wir in den Hafen. Viktor zeigte allen anderen noch, wie man ein Boot nach der Kenterung aufrichtet. Alle sahen sich das von Land aus an und klatschten. Auch Aline richtete Viktors Boot danach noch einmal ganz allein auf.
Seglerin A.L.: Es war die Windstärke 4-5. Wir haben 3 Wettfahrten gemacht, zumindest ein paar Kinder. In der ersten Wettfahrt bin ich nicht durchs Ziel gekommen. Aber in der 2. und 3. Wettfahrt bin ich 4. und 2. geworden. Danach kam das Beste - ich habe mir nämlich vorgenommen zu kentern. Das habe ich fast geschafft. Ich bin dann als Vorletzter reingefahren und durfte dann kentern. Durch Carsten - Danke!
Segler 9: Der Donnerstag war ein sehr starker und sturmreicher Tag. Zwei Boote sind gekentert. Ich finde, für mein Gewicht habe ich meine Sache gut gemacht. Die Wettfahrten waren gut, aber in der ersten Wettfahrt hätte ich besser starten müssen.

Freitag 17.4.2009 (Iris)
Spätestens am Freitag merkte man Seglern und Trainern eine gewisse Routine an. Der Aufbau der Boote funktionierte "relativ schnell" und die Trainingseinheiten auf dem Wasser waren sehr effektiv. Wie immer wurde vormittags an den Manöver gefeilt. Am Nachmittag lag der Schwerpunkt eher beim Training von Regattaelementen (Starts und Taktikübungen). Aufgelockert wurde das Ganze durch Geschicklichkeitsaufgaben und Spiele (Boot abwerfen und Ü-Eier sammeln). Am Abend verabschiedeten sich dann die Übungsleiter der Lizenzausbildung, nicht ohne vorher eine scheinbar schwierige Prüfung zu schreiben, bei der sie sichtbar ins Schwitzen kamen. Die Optisegler absolvierten (wie immer bis kurz vor die Nachtruhe) ihre noch offenen Prüfungen. Bert hatte alle Hände voll zu tun, nach dem Takeln am Vortag nun auch noch die Knotenprüfung abzunehmen. Zum Glück half ihm Phillipp. Ich (Iris) bereitete inzwischen die Zertifikate und Urkunden vor. Auch das entstandene Büro musste langsam abgebaut werden.

Die beiden SCW-Neueinsteiger schreiben (Seglerinnen J+L):
Wir nahmen an einem Segellehrgang an der autzener Talsperre teil. Da wir noch nichts über den Opti wussten, hatten wir immer Einzelunterricht. Unser Trainer war beim Segeln Eike, Bert bei den Knoten und manchmal auch Jana. Unsere Prüferin für den Jüngstensegelschein war Iris. Das Segeln war SUPER TOLL! Wir fanden die Woche viel zu kurz! Lia und Julia

Samstag 18.4.2009 (Iris)
Wie immer gab es am letzten Tag keinen Frühsport. Alle Teilnehmer nutzten die Zeit, die Zimmer zu räumen und ihre Sachen im großen Sportraum zu parken. Beeindruckend war, wie selbständig die 10-13jährigen ihre Sachen in Griff bekamen. Nach dem Frühsport ging es zur Abschlussregatta aufs Wasser. Schade, dass die Wettfahrtleitung den falschen Flaggensatz an Bord hatte, denn 60% der Boote waren nicht zur angekündigten Startzeit auf dem Wasser. Man hätte fast ein Exempel statuieren können - aber.... so verliefen die drei Wettfahrten ohne zusätzlichen Erziehungsfrust. An Land schafften sich inzwischen die ersten Eltern, fleißig wurde gereinigt und verladen. Allen Helfern sagen die Teilnehmer und Trainer hiermit noch einmal Danke für die weitsichtige und fleißige Unterstützung, die Kuchen, die uns gebacken wurden, die Transporte, die unkompliziert gezogen wurden, und die vielen Kleinigkeiten, die uns den ersten und letzten Tag erleichtert haben.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen aller Teilnehmer, Trainer und Familien wurden die Kräfte noch einmal gestärkt. Danach fand die offizielle Siegerehrung statt. Dabei gab es leider nicht nur glückliche Gesichter. So musste ich im Anschluss noch einige kleine Trainer- Segler- Gespräche durchführen, beruhigen, motivieren, kritisieren, aufklären und versprechen.
Offiziell beendet wurde das Trainingslager mit dem gemeinsamen Abladen in Dresden. Die Nachwirkungen sind aber noch lange nicht verebbt, denn die Erinnerungen an sieben schöne gemeinsame Tage werden noch lange Zeit im Gedächtnis der Teilnehmer bleiben. Sie sind sicherlich auch Grundlage für selbstbewusste und starke Segler, eine erfolgreiche Regattasaison und zufriedene Trainer.

Eine Mutti schrieb jedenfalls am Dienstag nach dem Trainingslager: Gestern hat mir mein Sohn berichtet, welche Gymnastik er am Abend zuvor gemacht hat. Ich konnte es gar nicht fassen, erstens den Aufbau der Übungen, zweitens freiwillig und dann waren da noch 10 Liegestütze dabei. Völlig entgeistert (aber vorsichtig) habe ich mich erkundigt, wieso er denn plötzlich so viele Liegestütze kann. Und dann kam der Bericht, wann und wie oft und bei welchen Gelegenheiten man so im Segellager Liegestütze machen musste..., sehr interessant!! Und offensichtlich erfolgreich und klaglos - ich bin begeistert!
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Übrigens ist bereits die Reservierung für das Trainingslager im nächsten Jahr erfolgt, nachdem alle Teilnehmer ihr Interesse angemeldet haben (Termin: 04.-10.04.2010).
Traditionsgemäß haben die Piraten (23 Boote) und die 420er (13 Boote) die Osterfeiertage gemeinsam bei der Regatta auf dem Tegeler See verbracht. Nachdem im Jahre 2008 die Regatta bei schlechtesten Witterungsbedingungen, wie Regen, Schnee und Kälte, durchgeführt wurde, hat uns das Wetter diesmal richtig verwöhnt. Neptun und Rasmund luden uns zu einem herrlichen Segelwochenende ein.
Bei Sonnenschein und Windstärken von 3-5 Bft wurden bei den Piraten an den 3 Tagen 5 Wertungsläufe durchgeführt. Insgesamt wurde eine Strecke von 34,4 Seemeilen (Bahnlängen gesamt) gesegelt. André erreichte mit seinem Nachwuchsschotten Benjamin ( 13 Jahre alt vom SVUH- Umsteiger vom Opti) insgesamt den 21.Platz. (Serie [22]-20-20-21-21)
Als Schiedsrichter mussten wir insgesamt 4 Protestverhandlungen bei den 420ern durchführen. Hauptproblem war die WR 10, sowie das Vergessen der Anmeldung eines Protestes beim Zielschiff, wobei in diesem Falle der Protest, lt. Berliner Segelanweisung 2009-2012, abgelehnt werden musste.
Wir wünschen allen Seglern einen guten Start in die Saison 2009
André (Pirat 2331) & Helmut ( SR )
Felix hat seinen Einstand bei den Opti-A-Seglern gemeistert. Vom 28.-29. März 2009 nahm er an der beliebten Ostereierregatta auf dem Salbker See bei Magdeburg teil. Etwas aufgeregt war er schon, zum ersten Mal wieder auf dem Wasser und unter einer starken Berliner und Brandenburger Opti-Truppe. Es ist schon beeindruckend, wenn zum Beispiel der "Verein Seglerhaus am Wannsee" mit 12 Optis auf einem Hänger anreist.

Mit einigen A-Umsteigern, die Felix vom DODV-Trainingslager kannte, kämpfte er in der zweiten Hälfte. Nach 5 Wettfahrten bei überwiegend mäßigen Wind, Kälte und Regen erreichte er Platz 39 von 49 A-Seglern. Es war eine neue Erfahrung, in einem großen Feld zu starten und zu spüren, wie schwer es ist, sich eine gute Ausgangsposition zu erkämpfen.

Die gut organisierte Regatta endete mit einer gemeinsamen segelnden Ostereiersuche der A- und B-Segler, wobei sich jeder eine Trinkflasche aus dem Wasser fischen durfte. Ein herrlicher Anblick, 87 Optimisten auf einem See, nicht viel größer als der Pratzschwitzer!
Der Clubabend am Freitag stand ganz im Zeichen eines Vortrages über den Segeltörn "Kap Horn" einer Mannschaft um Skipper Stepfan Großwig. Der Clubraum war gut gefüllt und der Vortrag interessant. Eindrucksvolle Filmaufnahmen faszinierten die anwesenden Segler und ließen sie ein wenig an der großen Fahrt teilhaben. Vielen Dank - Stephan Großwig.

Außerdem wurden planmäßig die Juniorenclubmannschaften 2009 bekannt gegeben. Die Optimisten des Vereins sind gut besetzt:
Felix Lentz (Opti-A) segelt auf Elbbiber
Jacob Draheim (Opti-B) auf Elbatros
Viktor Waldleben (Opti-B) auf Elbkiesel
Till Sureck (Opti-B) auf dem Weißen Blitz
Paul Simundt (Opti-B) Nepomuk
Franziska Kühne (Opti-B) auf Elbfloh
Nikolas Voigt (Opti-C) segelt Krümel
Anissa Renner (Opti C) segelt Galak
Die 420er sind in diesem Jahr nicht vollständig ausgelastet. Felix Hempel (St) segelt mit Peer Beckmann (V) auf Elbling. Die Reblaus steht für Johannes Richter (St) und Franz Eggerichs (V) bereit.
Im Anschluss an die Theorieausbildung und eine kurze Trainerratssitzung bildeten sich die Wachwitzer Trainer und Übungsleiter gestern selbst weiter. Dabei ging es im Wesentlichen um Trainingmethoden und Feinheiten beim Manövertraining der 420er, aber auch um Trimm und Taktik. Vorbereitet hatten die Ausbildung Carsten und Max. Den Abend selbst gestaltete Carsten. Mit Hilfe von Filmausschnitten vergangener Trainingseinheiten zeigte er kleine Details von Manövern und beschrieb die Fehler! Seine Hinweise und Tipps waren teilweise für die Anwesenden neu, sie kamen eben von erfahrenen Regattaseglern selbst.
Es war für mich beeindruckend, welch' großes Potential in unseren Jugendlichen steckt und wie gut sie ihr Wissen auch weitergeben können.
Der lange Abend jedenfalls hat sich gelohnt, vielen Dank Carsten für die interessanten Ausführungen und vielen Dank, Max, für die interessanten Hinweise!