Sportbootführerschein

Lehrgang für 2022 ausgebucht.
Nächster Lehrgang Beginn am 26.01.2023

Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.

-> Hier gibt es weitere Informationen.

Das Vereinsleben findet unter Beachtung der jeweils gültigen aktuellen Coronaverodnung des Landes Sachsen statt.

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Auch wenn die meisten Dresdner vom aktuellen Wasserstand (3,84 m) noch nicht beeindruckt waren, gab es in Wachwitz am Wochenende bereits wieder neue Hochwassereinsätze. Das schnell steigende Wasser brachte Unmengen Treibgut, darunter riesige Stämme mit sich. So bliebt den Seglern nichts anderes übrig, als in mehreren Einsätzen den Steg zu beräumen. Ein riesiger Baum machte dabei besonderen Ärger, hatte er sich doch zwischen zwei Stegröhren geschoben und in der Mittelkette verfangen. Mit Hilfe der Kettensäge konnte er erst einmal aus dieser Lage befreit werden, jedoch war es am Sonntag nicht möglich, ihn zu entfernen.
Bleibt zu wünschen, dass die Elbe uns in diesem Jahr nicht noch mehr Hochwasser bietet, damit die Wachwitzer Segler nach den vielen Baumaßnahmen der letzten Jahre (z.B. Rekonstruktion des Clubgebäudes) und der Beseitigung der beim letzten Hochwasser entstandenen Schäden auch mal wieder in Ruhe und mit gewohntem Erfolg zum eigentlichen Hobby, dem Segeln, kommen.
Das 16.Elbhangfest ist Geschichte. Trotz Fußball-Weltmeisterschaft und drückender Hitze haben sich die Wachwitzer Segler wieder einmal einer großen Schar Gäste präsentiert. Zwar war das kulturelle Angebot nicht ganz so groß wie sonst. Der Treidelwettbewerb musste zum Beispiel ausfallen und es gab keine Auftritte des Wachwitzer Shanty-Chores oder historische Szenen. Aber die gut genutzten Mitsegelgelegenheiten, offene Tore und Türen sowie Angebote für Kinder lockten viele Gäste auf das Gelände.
Beim Umzug waren die Segler gleich an zwei Bildern beteiligt. So zog ein SCW-Mitglied den riesigen Schwan aus Folie und andere gestalteten ein lustiges Narrenschiff mit Neptun, Nixe und Piraten. Kulturwart Lutz hatte alle Fäden gut in der Hand und machte seinem schwierigen Posten als Koordinator und Animator (der Mitglieder) ordentlich Ehre.
Die Getränke waren mit Sicherheit der Hauptrenner des Wochenendes. Auch wenn die Eintöpfe aus der Gulaschkanone, der Làngos, der hausbackene Kuchen, die Krautnudeln und der Palatschinken gern gegessen und sehr gelobt wurden.
Die kleine Lichterfahrt am Samstagabend, bei der auch der Schwan mit von der Partie war, fiel verhältnismäßig dürftig aus. Schade, dass die Abstimmung mit den Organisatoren des Elbhangfestvereins nicht ganz geklappt hat. Kurze Zeit später tauchte nämlich ein schwimmendes Grammophon auf. Auf dem vor Wachwitz stehenbleibenden Gefährt spielte Tom Quaas. Als Höhepunkt seines Schauspiels tauchte die Szenerie in Licht und Feuerwerksfunken. Für die vielen Zuschauer am Elbufer ein faszinierendes Erlebnis.
Viele Mitglieder haben wieder einmal geholfen, den Verein als kleine Insel im Elbhangfestgelände mitzugestalten. Neue Gesichter waren dabei, aber auch gestandene "alte Hasen". Bleibt zu wünschen, dass wieder viel Dresdner unseren Verein in guter Erinnerung behalten und spätestens im nächsten Jahr das Gelände als Geheimtipp weiter empfehlen.
Eine 420er-Mannschaft des SCW ist erfolgreich von der Kieler Woche zurückgekehrt. Vielleicht vermag für den flüchtigen Leser der erreichte 114.Platz (von 154 Booten) nicht sonderlich präsentabel klingen. Jedoch erfüllt das Ergebnis die Trainer der Mannschaft mit Stolz, denn trotz der vergleichsweise ungünstigen Trainingsbedingungen auf der strömenden Elbe haben es die beiden Wachwitzer Jugendlichen geschafft, nach der nötigen Qualifikation und den vielen organisatorischen Wichtgkeiten an dieser hochkarätigen Regatta teilzunehmen und gute Ergebnisse zu erzielen. In der Deutschen Jugendrangliste 2006 stehen die beiden übrigens als beste sächsische Mannschaft auf Platz 133 von 223 (Stand vom 20.05.2006).
Die Hochachtung für diese Leistungen gilt übrigens auch den Familien, die die beiden Segler mit hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand unterstützen.
Herzlichen Glückwunsch, Benjamin und Maria!

(Und nun warten wir gespannt auf Euren Bericht!)
Trotz Hochwasser trafen sich ca. 80 Segler und Seesportler über Pfingsten am Žernoseky-See zum 11. Jugendfahrtenseglertreffen der IG Iuniorensegeln Oberelbe. Die ersten Jollen wollten bereits am Mittwoch auf der Elbe von Dresden aus starten. Die starke Strömung ließ sie jedoch nach wenigen Kilometern umdrehen. Am Donnerstag machten sich dann der Kutter Ruckswilli (WDL) und die Gräfin Cosel (SCW) auf den Weg. Nahe des "neuen" Elbufers, also direkt auf überschwemmten Wegen und Wiesen kamen die Boote gut voran und erreichten am Abend den Děčiner Hafen. Die Weiterfahrt am Freitag wurde durch starke Strömung behindert, die auch oberhalb der Schleuse Usti beeindruckend war. Gegen 15 Uhr trafen die Boote am Žernoseky-See ein.
So nach und nach füllten sich Zeltplatz und der Strand. Zur Eröffnung am Samstag begrüßten die Organisatoren (SCW,SSSCD,WDL) eine beachtliche Anzahl Teilnehmer. Dann ging es auf das Wasser. Die SCW-Optimisten trainierten mit Trainerin Iris. Die anderen Jollen, Jollenkreuzer und Kutter nutzten den guten Segelwind zum Freizeitvergnügen. Am Nachmittag wurde auf den Kuttern auch gerudert und einige Wachwitzer Jugendjollen sah man stundenlang an den Inseln liegen. Ganz nebenbei versteckten die Tolkewitzer Seesportler für die jüngsten Teilnehmer eine Schatzkiste, die am nächsten Tag gesucht und gefunden wurde. Die Abende und Nächte waren empfindlich kalt. Trotzdem wurde noch lange geklönt, gesungen und gelacht. Schließlich sieht man sich nicht alle Tage. Bereits am Sonntag verließen zwei SCW-Ixylon und die Wachwitzer Windi den See und traten die Heimreise an. Die Mannschaft des Kutters Ruckswilli bot den Wachwitzer Optieltern am Vormittag einen Segeltörn mit dem Kutter an. Kein leichtes Vorhaben, waren doch 9 Optikinder mit
ihren Eltern und Geschwistern angereist. Und - so groß ist der Kutter nun doch nicht. Also wurde in verschiedenen Mannschaften gesegelt. Am Nachmittag legten mehrere Boote zur traditionellen Eisfahrt nach Lovosice ab. Nicht alle Optis konnten diesmal mitfahren, denn die Strömung auf der gestauten Elbe war enorm und das Ziel lag stromauf, ein
Schleppzug von 8 Booten war unmöglich. Also wurden alle Interessenten auf die mitfahrenden Boote verteilt, auch die Opti-Eltern waren mit von
der Partie. Der Mannschaft des Ruckswilli ist für ihre Unterstützung und die Mitsegelangebote herzlich zu danken.
Am Montag packten alle Mannschaften die Sachen und verließen den See. Die Einen mit dem Auto, die Anderen auf dem Wasser. Auch die Wachwitzer Optis und ein 420er sollten neben sechs anderen Booten die 16 Kilometer bis Usti auf dem Wasser zurücklegen. Starker Gegenwind packte die Boote, als sie aus dem Kanal auf die Elbe kamen. Vor allem für die jüngste Mannschaft auf Opti Karli (Jonas und Till) waren Wind und Weg eine große
Herausforderung. Wie alle anderen meisterten sie den Kurs ohne Probleme. Trainerin Iris, die auf dem Schlauchboot mitfuhr, war begeistert von ihrer Mannschaft. In Usti wurden die 10 Jollen verladen und traten auf Trailern die Heimreise an. Drei Kutter, die Ixylon Mausi und die Gräfin Cosel fuhren auf dem Wasser weiter und trafen nach einer Übernachtung in Postelwitz bzw. Königstein am Dienstag in Dresden ein.
Nach dem anstrengenden und wegen Hochwasser um 2 Wochen verschobenen Arbeitseinsatzes mit Stegaufbau am Sonnabend fand am Sonntag dem 14.05.2006 doch noch das Ansegeln statt. Bei herrlichem Westwind starteten gegen 15:00 acht Segelboote gen Pillnitz. Da hatte selbst Petrus ein Einsehen und stellte das Regengetröpfel ab und wir hatten stromab noch eine trockene und schöne Kreuz.
Zuvor aber hatte Neptun dem Clubchef noch die „Zulassungen“ für vier neue bzw. mit neuem Namen versehenen Jachten mit der Bitte um Übergabe zugespielt:
So wurde die Windy von Jakob Glück auf den Namen „Tux“ getauft, Thomas Eggerichs neuer Pirat „Oldtimer“ begrüßt, Linda Liebscher und Lutz mit dem 15er Jollenkreuzer „Krümel“ gute Fahrt gewünscht und für unsere Kindergruppe lag auch noch eine Plakette für den neuen Opti bereit.
Mehr als 30 junge Segler und Seesportler aus vier Vereinen nahmen am letzten Wochenende an den Kreisjugendspielen Segeln teil. Nach Testläufen am Samstag wurden am Sonntag die Wertungsläufe in den Disziplinen Knoten, Wurfleine und Manövertechnik absolviert. Als Höhepunkt konnten am Nachmittag bei gutem Wind noch vier Wettfahrten in die Wertung aufgenommen werden. An Land beobachteten ganze Familien ihre Kinder beim Wettkampf. Das schöne Wetter einerseits und beste Bedingungen für Zuschauer machen den See für solche Veranstaltungen besonders attraktiv. Stolz nahmen die Sieger zum Abschluss ihre Medaillen in Empfang.
Danke sagen die Aktiven noch einmal den Organisatoren: Helmut Loebe für die Organisation vor Ort, Steffen Böhme für die Gesamtorganisation der Veranstaltung und auch Norbert Colditz für die rechtzeitige Reparatur des Sicherungsbootes "Elbgaleere".
Am Samstag trafen sich einige Mitglieder, um in einem eigentlich kleinen Arbeitseinsatz eine neue Zisterne neben der Bootshalle zu montieren. Nachdem die Grube schon am Freitag ausgehoben wurde, konnten die Mitglieder nun auf den Kran warten. Dieser kam leider etwas verspätet und nach weiteren Verzögerungen durch unwegsames Gelände konnte gegen 14.00 Uhr endlich die Zisterne eingesetzt werden.
Vielen Dank vor allem an die Küche, für das einfache aber sehr passende Mittag. Auch den Organisatoren des Arbeitseinsatzes um Thomas Landgraf und nicht zuletzt Hans Heitmann, für die Bereitstellung des Baggers, sowie die unkomplizierte Organisation von dringend benötigtem Material.
Vom 16.-22.4.2006 fand auf dem Stausee Bautzen das Trainingslager der IG-Juniorensegeln Oberelbe statt. 18 Boote in den Bootsklassen Optimist (7), 420er (5), Pirat (3) und Ixylon (3), insgesamt bis zu 29 Teilnehmer aus 3 Vereinen haben damit die Saison eröffnet und bereiteten sich auf die Regatten in diesem Jahr vor. 6 Trainer und 2 Versorgungs-Damen (Küche) haben den 30 jungen Seglern viel geboten. Zugegeben, viel Freizeit blieb den Aktiven nicht, die Zeit wurde intensiv zum Segeln genutzt. Trotzdem bestätigten die Eltern nach der Veranstaltung, dass die Woche nicht nur von Stress durch Frühsport und Flaute geprägt war. Die meisten Kinder kamen ausgeglichen nach Hause. Kein Wunder übrigens, schließlich waren die Bedingungen beim Seesportclub in Oehna optimal, verwöhnten die Versorgungs-Damen speziell die Jüngsten.
Das Programm war trotz des geringen Windes vielfältig. Manövertraining wechselte mit Start- und Taktikübungen, auch der praktische Bootstrimm wurde trainiert. Am Abend fielen die Theorieausbildungen durch den täglichen Praxisbezug weniger schwer als im Winter.
Leider war die Abschlussregatta durch anhaltende Flaute schlecht geeignet, das Erlernte zu testen. Auch deshalb nahmen sich die Trainer noch vor der obligatorischen Siegerehrung ausreichend Zeit, jedem einzelnen Teilnehmer Anerkennendes und Kritisches mit auf den Weg zu geben. Sie machten dabei deutlich, dass fast jeder Teilnehmer die Zeit gut genutzt hat.
Höhepunkt war für viele jedoch die Ausgabe verschiedener Abschlusszertifikate. Neben dem Jüngstensegelschein konnten im Trainingslager die theoretischen und praktischen Prüfungen zum Optikapitän, Wettkampfschotten und Regattakapitän abgeschlossen werden.
Unser Großer Dank geht hiermit noch einmal an die Gastgeber, die uns voller Vertrauen, völlig unkompliziert und sehr, sehr gastfreundlich aufgenommen haben. Trotz eines wehmütigen Blicks über die Bucht in Richtung Neumalsitz zum langjährigen Gastgeber BSC haben wir uns nun auch bei den Seesportlern sehr wohl gefühlt.

In Bautzen nutzten wir übrigens erstmalig auch den Opti, den uns die Firma "Holzwaren Simundt GmbH" aus Schmölln-Putzkau spendete. Ein schönes und schnelles Boot übrigens!
Inzwischen hat das Wasser das Vereinsgelände verlassen, die Bootshalle und der Parkplatz sind von fleißigen Mitgliedern bereinigt wurden und auch sonst ist im Verein wieder Normalität eingekehrt. Lediglich die Wiese ist noch etwas weich und schlammig.
Jetzt hoffen alle, dass das Wasser schnell genug sinkt, damit wir zum nächsten Einsatz den Steg ins Wasser bringen können, sonst wird es mit dem Saisonbeginn eng.
Das Wasser (Dresdner Pegel 7,35m) hat nun auch die rückwärtigen hölzernen Hallenschiebetore erreicht. Um sie vor Schäden zu bewahren, wurden sie demontiert und in eine höhere Hofregion transportiert. Unserem Aufruf per e-Mail waren die benötigten „kräftigen Männer“ (André, 2x Benjamin, Thomas W., Jens, Lothar) gefolgt und durch die umsichtige Vorbereitung von Tobi (er hatte alle Verschraubungen gelöst) war die Arbeit schnell erledigt.
Sollte sich der prognostizierte höchste Pegel von 7,80 m einstellen, wird auch die obere Bootshalle eingestaut. Unser Grundstück ist schon seit Freitag nur zu Fuß über das Nachbargrundstück von der Pillnitzer Landstraße erreichbar – unsere Hofzufahrt und Parkplatz sind auch mit Gummistiefel nicht mehr trocken zu queren.
Dank der Sicherungsarbeiten halten sich erkennbare Schäden derzeitig in Grenzen – aber erfahrungsgemäß werden diese dann nach sinkendem Pegel sichtbar.
Die Stegröhren schwimmen alle über ihrem Winterlagerplatz in der Strömung. Anker und Stahlseilsicherungen halten. Unsere Techniker haben trotzdem noch zusätzliche Leinen ausgebracht. Die 2 Windenanlagen sind komplett unter Wasser. Schäden sind hier trotz demontierter E-Motoren zu erwarten.

Übrigens, unsere ehemaligen nach Mecklenburg verzogenen Mitglieder Angela und Lutz „Mi-Spi“ haben sich besorgt gemeldet, verfolgen aufmerksam die Berichte und wünschen uns einen möglichst glimpflichen Verlauf.