Das Jugendseglertreffen fand mit über 100 Teilnehmern traditionell zu Pfingsten statt. 4 Vereine aus Dresden und Bautzen waren an der Organisation beteiligt. Teilnehmer waren wie immer nicht nur Kinder und Jugendliche. Neben Übungsleiter und Familienmitgliedern genießen inzwischen auch erwachsene Segler, Freunde und Bekannte das besondere Erlebnis der Veranstaltung. Die Übungsleiter des SCW hatten sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, sie wollten durch eine gut abgestimmte und qualifizierte Ausbildung in 3-4 Trainingsgruppen das ausgefallene Trainingslager ausgleichen. Als Ausbilder hatten sich 14 Segler bereit erklärt, so dass jeder auch einmal Freizeit hatte. Das war auch nötig, war es doch für einige Trainerratsmitglieder das dritte Ausbildungs-Wochenende in Folge! Besonders beeindruckend waren für mich als Koordinator der Übungsleiter die ausbildenden hochmotivierten Regattasegler, die vor allem für die 420er auf dem Wasser waren. Mit Sicherheit haben die Jugendlichen dabei viel gelernt! Schade nur, dass es Besetzungsprobleme auf 2 Jugendbooten gab! Einer der Höhepunkte war eine Trainingsregatta in 4 Bootsklassen. Neben 11 Optis starteten auch 5 Ixylon und jeweils 3 Piraten und drei Kutter rund um die Inseln des Sees. Die Wachwitzer Segler zeigten in ihren Bootsklassen deutlich, dass sie das Regattasegeln beherrschen. Besonders beindruckend waren für mich als Trainer die Leistungen der Mädchen-Ixylon mit Laura und Anna, die einen guten 2.Platz belegten, Paul Simundt gewann in der stärksten Bootsklasse (Optimist). Am Abend trafen sich dann viele Wachwitzer Segler am Lagerfeuer und sangen zur Gitarre. Der Montag war wie immer der Tag der Rückreise. Die JC-Jollen (Opti/420er) segelten bei leider schwachen Wind bis zur Schleuse mit. Dort wurden sie aufgeladen. Zum Glück für die Optimistensegler hat uns (nicht nur dabei) die Familie Simundt besonders unterstützt. Ihr Transporter war bis unters Dach voll, nachdem Sicherungsboote, 4 Optimisten und das komplette Zubehör verladen waren! Nach dem Verladen legten auch die Ausbilder wieder ab und folgten den vorausfahrenden Ixylon und Jollenkreuzern. So auch der Loschwitzer Kutter Ruckswilli, auf dem 3 Wachwitzer Optimisten mitfuhren. In Postelwitz traf man sich wieder und verlebte einen angenehmen Abend. Am Ferien-Dienstag trafen dann auch diese Boote in Dresden ein.
Der Tanz in den Mai wurde in diesem Jahr vom Tänzerpaar Kuno und Frau gestaltet. Gute Musik und eine mitreißende Animation brachten fast alle Teilnehmer auf den Tanzboden! Neue Tanzschritte und eine gute Stimmung ließen den Abend wunderschön werden. Traditionell fand am folgenden Tag (1.Mai) das Ansegeln statt. Wie immer ging es gemeinsam mit den Dampfern der Weißen Flotte stromauf bis zur Kirche "Maria am Wasser". Dort ankerten die Wachwitzer und warteten die Umkehr der Weißen Flotte ab. Nachdem alle Dampfer wieder auf dem Weg ins Stadtzentrum waren, fuhr die Flotte von immerhin 15 SCW-Booten weiter stromauf bis zur Wesenitzmündung. Gemeinsam ging es dann unter Segeln zurück.
In Wachwitz angekommen, gab es viel zu tun, mussten doch die Ausbildungsjollen für den A-Schein verladen werden. Am 2.Mai begann die praktische Segelausbildung in Quitzdorf. 3 Tage wurde auf 5 Booten bei gutem Wetter ausgebildet. Auch diese Veranstaltung verlief ausgeglichen und ohne Probleme!
25 Segler und Seesportler aus vier Vereinen (SCW, WDL, BSC, 1.WSVLS) nahmen an den 8. Kreis-Kinder und Jugendspielen Segeln auf dem Kiessee Pratzschwitz bei Pirna teil. Betreut wurden die Segler von bis zu 8 Übungsleitern mit drei Sicherungsbooten.
Während am Samstag Training und Übungsläufe absolviert wurden fanden am Sonntag bei wenig Wind aber sonst guten Bedingungen drei Wettfahrten zum 1. Lauf zur Ostsachsenliga statt. An den Start gingen die Bootsklassen Optimist sowie Europe, 420er und Filius, die im Yardsticksystem gewertet wurden.
Die Regatta gilt somit als erste Sächsische Regatta 2008. Mit 18 Optimisten beim 1. Lauf zur OSL konnte fast der Rekord von 2000 mit 20 Optis erreicht werden.
Wertungen zur Optiregatta
Gesamtwertung (U15) 1) Felix Lentz – Segelclub Dresden-Wachwitz e.V. (SCW), 2) Paul Simundt - SCW, 3) Max Witke - Bautzner Segelclub e.V. (BSC), 4) Philipp Roitsch 1.Wassersortverein Lausitzer Seenland (WSVLS), 5) Peter Hauschild (BSC)
Jüngstenwertung (U10) 1) Franziska Kühn - SCW, 2) Clara Bude - BSC, 3) Jonas Landgraf - SCW
Yardstickwertung 1) Tobias Pietsch, 2) Johanna Hackler/Peer Beckmann, 3) Felix Hempel/Franz Eggerichs, 4) Tobias Scheidig/Sebastian Schiffel
Mittlerweile wird seit 30 Jahren auf den Pirnaer Kiesseen gesegelt. Erste Anfänge gehen bis 1978 zurück. Damals wurde die erste Regatta auf der Copitzer Kiesgrube ausgetragen. Im Jahr 1986 siedelte die Veranstaltung auf das benachbarte größere Revier Pratzschwitz über. Seit dem hat sich das Segelwochenende als Einstieg in die neue Saison im sächsischen Segelsport etabliert. Herbstveranstaltungen gab es seit 1989. Auch die Idee vom Senioren-Optisegeln wurde hier Anfang der 90er Jahre verwirklicht, bevor die Regatta auf die Elbe zog.
Der 1996 in Leben gerufe Wesenitzpokal wurde erstmals nicht ausgetragen, waren doch die entfallenen Trainingslagertage teilweise zu kompensieren. Am Ende waren sich die Beteiligten einig, dass die Trainingsziele weitgehend erreicht wurden, auch wenn nicht alle Junioren teilnehmen konnte.
Dank der Aktiven gilt dem Kreissportbund Dresden für die Unterstützung und der Betreibergesellschaft Pohle und Dipp GBR für die Geländenutzung, sowie für das Engagement der eigenen Mitglieder (Abstimmungen Gelände, Presse, Transporte, Essenversorgung, Training einschl. Koordinierung, Preise etc.).
Als Wermutstropfen bleibt, dass die bestellten Teilnehmerpreise zum Jubiläum wegen Druckfehler nicht ausgegeben werden konnten.
Am 08.04.2007 fand die Preisverleihung "Verein des Jahres 2007" der Ostsächsichen Sparkasse statt. Unser Verein war eingeladen, Iris Bönisch und Thomas Eggerichs waren anwesend.
Vorab, es hat leider nicht gereicht. Es war schon eine Ehrung, dass wir an der Galaveranstaltung teilnehmen durften, schließlich waren wir mit in der engeren Auswahl unter den 6 nominieren Sportvereinen der Stadt Dresden dabei. Das Rennen in der Kategorie Sport hat der VfB Hellerau-Klotzsche e.V. gemacht.
Wir brauchen uns aber nicht zu verstecken, damit mußte man ja auch rechnen, denn die Auswahl war auch für die Jury bestimmt nicht einfach. Es wurden unter 780 Einsendungen 376 Vereine vorgeschlagen für die Kategorien Sport, Kultur und Soziales. Der Preis wurde gestiftet von der Ostsächsischen Sparkasse. Bewerben konnten sich alle ehrenamtliche Vereine welche ihre Sitz im Geschäftsgebiet, d.h. Stadt Dresden sowie der Region Landkreis Bautzen und Weißereritzkreis haben.
Es war trotzdem eine tolle Galaveranstaltung im Park Plaza Hotel mit dem Gastgeber Sparkasse sowie Vertretern des Kreissportbundes Dresden und der Sächsischen Zeitung. Alle 36 nominierten Sportvereine wurden auf 2 Beamerleinwänden kurz vorgestellt.
Wir bleiben dran - und machen weiter so. Schließlich gibt es nächstes Jahr wieder eine Chance sich zu bewerben.
Dieses Jahr trafen sich wieder 66 Segler zur traditionellen Osterregatta "Preis der Malche" in Berlin-Tegel Trotz der angesagten winterlichen Temperaturen hingen wir den Piraten am Donnerstag ans Auto und fuhren nach Berlin. An diesem Wochenende sind wir 5 Wertungsläufe gesegelt.
Freitag:
1. Lauf
7,5 sm
Platz 19
2. Lauf
5,0 sm
Platz 21 jedoch DSQ auf Grund eines Protestes in der Startphase, welcher währen des Laufes nicht bekannt war.
Samstag:
3. Lauf
6,1 sm
Platz 22
4. Lauf
5,8 sm
Platz 19
Sonntag:
5. Lauf
6,4 sm
Platz 22
Temperaturen Luft 2-4° C Wassertemperatur 7,6° C
Am Start waren 23 Piraten. Von den Seglern wurden durch die niedrigen Temperaturen, Regen und Schneefall Höchstleistungen abgefordert. Die Organisatoren bemühten sich die Regatta zu einem Höhepunkt zu gestalten, was Ihnen auch gelungen ist. Insgesamt belegten wir den 22.Platz. Es war ein schönes, aber auch lehrreiches Wochenende.