Nachdem bereits am Donnerstag vor Pfingsten die ersten Boote stromauf in Richtung Tschechien abfuhren, kamen die Jugendboote und anderen Jollen zum großen Teil per Trailer zum traditionellen (Jugend)Seglertreffen am Zernosekysee!
Was vor 19 Jahren erstmals als Sternfahrt der Kinder und Jugendlichen im Dresdner Revier begann, hat sich inzwischen zu einem beliebten und immer wieder stattfindenden Treffen von Wassersportlern aller Altersstufen entwickelt. Mehr als ein Drittel der rund 90 Teilnehmer aus drei Vereinen waren aber Junioren, 32 Boote nahmen am Treffen teil, darunter 13 Jugendboote.
Nach der Eröffnung am Samstag vormittag ging es trotz schwachem Wind aufs Wasser. Während die Junioren in drei Gruppen segelten, genossen die anderen Boote die Wärme und das klare Wasser zum Entspannen! Für die Optisegler waren vor allem Spiele auf dem Wasser angesagt.
Am Nachmittag war Zeit zur traditionellen Eisfahrt. Eine ganze Gruppe von Booten fuhr vom Zernosekysee durch einen kleinen Kanal auf die Elbe und dort weiter stromauf. Im idyllischen Yachthafen von Lovosice wurde festgemacht und ein kleiner Spaziergang in die Stadt mit einem leckeren Eis gekrönt! Manche nutzten auch die Gelegenheit zur Beschaffung neuer Getränke, die vorherrschenden Temperaturen ließen die Vorräte schneller als gedacht schmelzen! Unter Segeln ging es dann wieder zurück!
Am Abend trafen sich die Segler und ihre Angehörigen zu Sport und Spiel auf der Wiese vor dem Zeltplatz, später dann zum Schwatzen am Lagerfeuer!
Der nächste Tag brachte für die Optitrainer eine kleine Überraschung, vor dem Training standen eine große Gruppe Geschwisterkinder bereit und wollten mitsegeln. So wurden alle Boote doppelt besetzt. Ein prächtiges Bild! Draußen auf dem See gab es mehrere Badepausen, so lernten die Kinder vor allem das Einsteigen ins Boot spielerisch! Kurz vor dem Mittag wurde das beliebte Kentertraining absolviert. Natürlich schafften alle Mannschaften das selbständige Aufrichten. Das Reinklettern ins Boot ging dann etwas schwerer, die Schwimmweste ist dabei schon etwas hinderlich!
Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es am Nachmittag noch einmal zum Training hinaus, auch die fünf Wachwitzer 420er absolvierten ein anspruchsvolles Training.
Einige unverdrossene Optis nutzten auch den Abend noch einmal zum Segeln.
Am Pfingstmontag wurde die Heimreise angetreten. Nach einem Gruppenfoto starteten 16 Boote in Richtung Ausfahrt, die anderen Boote wurden auf die Trailer geladen!
Auf der Elbe ging es dann unter Segeln stromab, auch einige Optianfanger waren mit dabei, sie wechselten sich bei dem 3stündigen Vorwindkurs ab!
3 Kilometer vor der Schleuse Usti war der Treff mit den Angehörigen geplant, diesmal waren die Segler vor den Autos da! Beeindruckend schnell erfolgte dann das Aufslippen, in Windeseile waren die kleinen Jollen aus dem Wasser, wurden abgebaut und aufgeladen. Die Jollenkreuzer segelten bis zur Schleuse weiter und trafen am Abend in Postelwitz ein! Nach einem entspannenden Abend im Yachtclub und einer sehr heißen Rückreise trafen die Boote am Dienstag wieder am Heimatsteg ein.
Ein entspanntes, sehr heißes und leider auch sehr windarmes Jugendseglertreffen ging damit zu Ende.