Eigentlich hätte am 17. Mai unsere traditionelle Strommeisterschaft stattfinden sollen – ein fester Termin im Vereinskalender und immer ein Highlight zu Saisonbeginn. Doch wie schon in den Vorjahren machte uns der Wasserstand einen Strich durch die Regatta-Rechnung: Bei Pegelständen deutlich unter einem Meter blieb uns nichts anderes übrig, als den sportlichen Wettkampf kurzerhand abzusagen.

Stattdessen hieß es: Segel setzen zur entspannten Ausfahrt! Und das bei besten Bedingungen. Zumindest Rasmus schien uns wohlgesonnen, denn der Wind zeigte sich von seiner besten Seite – 4 Beaufort aus westlicher Richtung, perfekt, um entspannt stromauf bis zur Fähre in Birkwitz zu segeln.

Auf dem Rückweg wartete dann die sportliche Herausforderung auf uns. Zu Beginn versuchten wir zwar noch, gegen den Wind zu kreuzen. Der Wind frischte jedoch immer weiter auf, sodass wir uns auf Höhe des Pillnitzer Schlosses schließlich doch entschieden, die Unterwasserfock zur Hilfe zu nehmen. Ein unfreiwilliges Bad bei 15 Grad Elbtemperatur wäre dann doch etwas zu erfrischend für unseren Geschmack gewesen.

Auch das Anlegen im Hafen bot noch einmal eine kleine Herausforderung – bei dem aufgefrischten Wind war Konzentration gefragt. Doch am Ende legten alle sicher an, die Stimmung war bestens, und die kalten Füße schnell vergessen, als vom Lagerfeuer her der Duft von heißem Kesselgulasch wehte.

Fazit: Trotz der kühlen Temperaturen – wer legt den Termin eigentlich immer in die Nähe der Eisheiligen??? – ein gelungener Samstagsausflug.

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