Am 13. September 2025 fand bei strahlendem Wetter die beliebte Zwei-Städte-Fahrt auf der Elbe statt. Ausgangspunkt war der Segelclub Dresden Wachwitz, Ziel der Hafen des SSV Planeta Radebeul. Die Fahrt wurde mit einer bunt gemischten Flotte durchgeführt - ein Jollenkreuzer aus dem Segelverein Fortschritt Pirna, zwei Jollenkreuzer und ein weiteres Boot vom Meißner Segelverein 1931, zwei Rügenjollen, ein Jollenkreuzer und drei Ixylon vom SSV Planeta Radebeul sowie zwei Jollenkreuzer, zwei Piraten und drei Ixylon vom SCW Dresden Wachwitz waren gemeinsam auf dem Wasser unterwegs – insgesamt 16 Boote.
Um 10:30 Uhr begrüßten Jens und Conny Tusche vom SC Dresden Wachwitz alle Teilnehmer offiziell und eröffneten die Veranstaltung. Pünktlich um 11:00 Uhr legten alle Boote gemeinsam vom Steg ab und begaben sich bei optimalen Segelbedingungen – 1,20 Meter Pegel. Sonnenschein pur und S 2-3 - elbabwärts.
Die Route führte die Segler durch die imposanten Dresdner Brücken. Ein besonderer Moment war das stille Gedenken an die vor einem Jahr eingestürzte Carolabrücke, die nun einen freien Blick in den Himmel bot und allen Beteiligten ein surreales Bild hinterließ. Im weiteren Verlauf genossen die Teilnehmer die eindrucksvolle Kulisse der Dresdner Altstadt. Viele Menschen am Elbufer beobachteten die farbenfrohe Segelflotte, spendeten Beifall und winkten uns Seglern zu.
Entgegen dem weitverbreiteten Glauben, dass das Segeln auf der Elbe einfach sei, forderten wechselnde Windrichtungen und -stärken sowie reger Schiffsverkehr die Crews immer wieder heraus. Die Dresdner Dampferflotte war ebenfalls zahlreich unterwegs, was zusätzliche Aufmerksamkeit erforderte. Dennoch meisterten alle Teilnehmer die Herausforderungen mit Bravour.
Nach etwas mehr als drei Stunden erreichten die Boote das Ziel in Radebeul. Einige nutzten das perfekte Segelwetter und drehten noch ein paar Runden auf dem Wasser. Im Anschluss wurden die Boote aufgeräumt, der Grill entzündet, gemeinsam gegessen, getrunken und gelacht. Für musikalische Unterhaltung sorgte eine Einlage auf der Mundharmonika von Armin M.. Dieser Tag war rundum gelungen und macht Lust auf eine Wiederholung.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren Beatus Klose vom SSV Planeta Radebeul und Kornelia Tusche vom SC Dresden Wachwitz, die diesen wunderschönen Tag ermöglicht haben. MM (Fotos MM, JT, KT)












