Der Saisonausklang hat begonnen. Das Segeldaddeldu war erfolgreich auch wenn die erwachsenen Teilnehmer nur geringes Interesse an der Veranstaltung zeigten.

Bereits am Freitag reisten die ersten Junioren und Trainer an. Doch richtig los ging es dann am Samstagmorgen. Insgesamt 13 kleine Optimisten, zwei flinke Filius, vier sportliche 420er und zwei robuste Ixylon standen bereit und wollten startklar gemacht werden. Bei so vielen Segelanfängerinnen und -anfängern gab es schon beim Aufriggen viel zu tun. Doch das 9köpfige Trainerteam bewahrte die Ruhe und half tatkräftig mit. So waren überraschend schnell die ersten Boote auf dem Wasser.
Zugegeben: Das Wasser hätte besser sein können, ein Algenteppich färbte es grün. Der niedrige Wasserstand sorgte zudem für manche steinige Überraschung. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Die Gastfreundschaft der Seesportler in Bautzen-Oehna, die angenehmen Temperaturen und vor allem der stetige Wind machten das Wochenende zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Viele helfende Elternhände unterstützten die Aktiven und sorgten dafür, dass alles reibungslos lief.
Zum Auftakt wurden drei Ausbildungsgruppen gebildet. Besonders herausfordernd war dabei die Gruppe der jüngsten Teilnehmer, sodass schon zur Mittagszeit einige Segler in die nächsthöhere Gruppe wechselten, um den Jüngsten bessere Bedingungen zu schaffen.
Die erfahrenen Opti-Segler arbeiteten intensiv am Segel- und Bootstrimm, übten das Kreuzen bei Am-Wind-Kursen und trainierten den Umgang mit den Windbändseln. Für Abwechslung sorgten kreative Übungen wie Rückwärtssegeln über längere Distanzen oder die sogenannte „Reporterregatta", bei der jüngere Segler durch erfahrene Skipper über den Kurs gebracht wurden. Auch Spiele auf dem Wasser und Entensegeln, bei dem die Geschwindgkeitskontrolle und konzentriertes Segeln trainiert wird, lockerten das Training gut auf.
In den 2-Mann-Booten stand das Erlernen und Festigen von Manövern im Vordergrund. Es wurde fleißig an der Kommunikation im Team und den richtigen Handgriffen gearbeitet. Zwar gibt es hier noch einiges zu tun – aber die glücklichen Gesichter nach dem Training sprachen Bände: Die jungen Jugendtrainer leisteten tolle Arbeit.
Verpflegt wurde sich am Wochenende in Eigenregie, doch am Samstagabend stand ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Eltern organisierten Essen und Grill – so konnten die Trainer entspannt den Tag auswerten, etwas zur Ruhe kommen und den Sonntag planen.
Der Sonntag startete deutlich ruhiger. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es natürlich aufs Wasser. Der Wind fehlte und so übten sich die Segler vorerst im Pumpen - eine seglerische Fertigkeit, die bei Regatten nicht zulässig, für das Vorankommen bei abflauendem Wind durchaus wichtig ist. Am Nachmittag wurde das Wochenende mit dem üblichen geordneten Verladen der Boote beendet. Die ersten Boote wanderten dann in Wachwitz schon ins Winterlager. Andere werden zum letzten Wassertraining auf der Elbe noch mal zum Einsatz kommen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, Trainer und Eltern – ohne ihren Einsatz wäre dieses gelungene Segelwochenende nicht möglich gewesen!