Gleich 7 Boote vom SCW (5 420er, Conni und Jens mit „Take it Easy“ und Andre und Felix mit „Perle aus Sachsen“) plus Trainer wollten das Wochenende nutzen, um vor Saisonende noch mal schön zu segeln. Typisches Kulkwitzwetter (also viel Sonne, warme Temperaturen und wenig Wind) war zwar schon vorausgesagt, aber dass es dann doch so wenig Wind wurde, war uns nicht bewusst. Dabei hatten doch eigentlich alle aufgegessen... Der Samstag begann mit Startverschiebung, also gingen wir Baden, spielten Volleyball und versuchten doch noch mal zu segeln, wobei wir uns wider erwarten sogar vorwärts bewegten. Als dann der Wind kam (in Böen immerhin 26kn) durften wir aufgrund einer Gewitterwarnung nicht raus. Es kam dann aber nicht wirklich, nur ein bisschen Donner war zu hören. Das angesagte Gewitter hatte sich komplett verzogen... und der Wind auch. Der Abend endete mit Lagefeuer und einem z.T kläglich gescheiterten Versuch bei lauter Musik doch noch einzuschlafen. Der Sonntag brachte einen kaum merklichen Unterschied beim Wetter, so dass wir Dresdner als verrückt erklärt wurden, als wir 9.15 Uhr pünktlich zum ersten Start ablegten. Der Wettfahrtleitung reichte der Wind und unser Segelversuch nicht aus, so dass an diesem Wochenende nicht eine Wettfahrt gestartet wurde . Beim späteren Auslosen der Preise hatten vor allem Susanne und Finn und Elin und Ludwig Glück, die den 2./3. „Platz“ ergatterten. Alles in allem was es wieder ein schönes Wochenende, ohne Segel, aber mit viel Gelegenheit zum Baden.
Die Sommerferien neigten sich langsam aber sicher dem Ende und während andere noch die allerletzten Ferientage nutzten um zu entspannen, fuhren Anissa und ich nach Jesser (am Schwielochsee). Praktisch, wenn man vor der Regatta noch keine Schule hat und alle anderen Teilnehmer (z.B. aus Brandenburg) schon- da kann man ganz entspannt und ohne Stau gegen 16:30 Uhr ankommen, Boot aufbauen und Abendbrot essen, während alle anderen erst ankommen. Der nächste Morgen begann mit obligatorischem Müsli, Cappuccino und eine Aussicht auf wenig Wind. Nach der Eröffnung ging es raus aufs Wasser, wo uns 3 Wettfahrten bei Sonne und Wind um die 5 Knoten erwarteten. Ein 13., ein 3. und ein 18. Platz bedeutete als Zwischenstand 12. von insgesamt 31 gestarteten 420ern. Zufrieden krochen wir am Abend in die Schlafsäcke und konnten trotz lauter Seglerparty einschlafen- wir waren wohl doch ziemlich müde. Der Sonntag war dann nichts für Schönwettersegler. Regen und sehr wenig Wind-eigentlich will man da im Schlafsack bleiben, aber die Wettfahrtleitung war anderer Meinung. Pünktlich auslaufen- Startverschiebung- und dann doch noch eine Wettfahrt, in der wir dann einen 6. verbuchen konnten. So belegten wir am Ende Platz 11. Glückwunsch an Andre, der bei den Piraten ebenfalls Platz 11 belegte (15 Starter) und an Aaron und Linus, die zur selben Zeit in Bleiloch Platz 9 (17 gestartete Boote) erreichten!
Gestern ist der diesjährige A- Scheinlehrgang erfolgreich abgeschlossen worden. Alle haben die praktische Prüfung bestanden. Die Stimmung war gut, es gibt auch positive Folgeereignisse, z.B. evtl ein neues Mitglied. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass mit dem Lehrgang auch ein neuer Skipper für den altbekannten Meißner P-Kreuzer Libell (vormals Skipper Willy und Spitzname Postdampfer) seinen Schein hat und damit in Meißen wieder 2 15er aktiv sind. der Kern der Truppe möchte wohl auch gerne im September eine Nachfeier im Verein mit Wildschwein und Faßbier machen. DAs passt gut, denn es gibt auch für die Trainer etwas zu feiern - es war der 30. Lehrgang seit 1983 ! Nun bleibt vor allem, allen Beteiligten zu danken!
Beim Vogtlandpokal in diesem Jahr (vom 05.07. bis 06.07.2014) war sehr wenig Wasser in der Talsperre Pöhl, dafür waren 80 Boot am Start: 21 420er, 17 Ixylons, 13 O-Jollen und 33 Optimisten. Am Samstag war es leicht bewölkt, der Wind blies mit etwa 3 bft. Wir segelten vier Wettfahrten. Am Sonntag waren es nur 2 bft mit Sonne. Es kam eine Wettfahrt am Vormittag zustande. Die Mannschaften unseres Vereins belegten bei den 420 die Plätze 3, 4, 15, und 19 und bei den Optimisten den 26. Platz.
Am Wochenende der Kieler Woche, bei der 3 Wachwitzer Mannschaften um gute Platzierungen kämpften, war in Wachwitz besonders viel los! Wenige Tage nach Abschluss der hochwasserbedingten Sanierung von Clubhaus und Bootshalle wurde aus dem Vereinsgelände ein (Elbhang)- Festgelände! Die Angebote waren vielfältig, neben kulinarischen Genüssen konnten sich Neugierige über den Verein informieren und selbst einmal eine Bootsfahrt machen! Die Schatzsuche wurde auch in diesem Jahr von den Kinder gut angenommen, mit Schatzkarte bewaffnet sah man sie durch das Gelände flitzen und die einzelnen Tafeln suchen, auf denen interessante Fragen zu beantworten waren! Beim Kinderfest lockte dann ein kleiner Preis, an 2 Knotenbahnen wurden ganze Familien beschäftigt, es konnten kleine Segelboote gebastelt werden und auch die großen Bausteine fanden bei den Jüngeren Gefallen. Müde gewordene entspannten inzwischen im Kinderkuschelzelt oder ließen sich dort von Mama etwas vorlesen! Die Mondscheinfahrt am Samstagabend fand trotz leichtem Regen auch in diesem Jahr wieder viel Beifall. Leider nur 8 Boote aus 2 Vereinen trafen sich in Pillnitz und fuhren dann illuminiert bis Loschwitz stromab. Das Ballett im Wachwitzer Raum war dabei ein besonderer Höhepunkt. in leichten Kreisen trudelten die Boote stromab! Nach einem warmen und sonnigen Samstag wurde es am Sonntag leider ungemütlich, Regen und Kälte ließ die Besucherzahlen schwinden! Trotzdem war die Bootshalle voll, die Besucher wurden vom Sommerkonzert der Musikschule Zebra angelockt - eine trockene musikalische Insel mit zarten Klängen im Elbhangfestgetümmel war scheinbar genau das Richtige! Ein herzliches DANKESCHÖN geht an alle Tellerwäscher, Brötchenbeleger, Kuchenbäcker, Kaffeeausschenker, Bootsfahrer, Biertresenbesetzer, Kinderbetreuer, an das Info-Personal an den Clubtoren, an die Gulaschkanoniere und dem Räucherofen, und, und, und ....der Verein hat dank vieler fleißiger Hände in diesen Tagen Offenheit und Gastfreundschaft gezeigt.
Geierswalde hatte diesmal wieder wettertechnisch alles zu bieten: von Sonne, leichtem Regen/ Gewitter und Wind am Samstag bis hin zu Sonne und Flaute am Sonntag. Typisch Geierswalde halt. Nur eins fehlte: die Konkurrenz. Das sonst immer um die 10-12 Boote starke Feld war nicht da. Aber auf uns Wachwitzer ist Verlass, 4 der 5 gemeldeten Boote reisten aus Wachwitz an, um Paulina wie im Vorjahr ein bisschen zu ärgern. Das gelang leider nicht so wie geplant, so dass wir unsere eigene Regatta aufmachten. Unfreiwillige Kenterungen verhinderten dabei für manche bessere Platzierungen. So konnten sich am Ende vor allem Elin und Ludwig, die am Ende Platz 2 belegten, und Susanne und Finn freuen, die ihre erste Regatta im 420er bestritten. Alles in allem war es aber eine schöne Veranstaltung. Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr wieder mehr 420er anreisen!
Endergebnis Goldener Geier aus Sicht des SCW Platz 2 Elin und Ludwig Platz 3 Anissa und Bea Platz 4 Susanne und Finn Platz 5 Jonas und Justus
Während die Wachwitzer Jugend beim Goldenen Geier um vordere Plätze kämpfen, starteten 4 Wachwitzer Boote bei der Regatta zum Pirnaer Stadtfest! Beste Wachwitzer (Platz 2) wurde die Mannschaft des Piraten Oldtimer mit Steuermann Thomas Eggerichs! Herzlichen Glückwunsch!
Nachdem bereits am Donnerstag vor Pfingsten die ersten Boote stromauf in Richtung Tschechien abfuhren, kamen die Jugendboote und anderen Jollen zum großen Teil per Trailer zum traditionellen (Jugend)Seglertreffen am Zernosekysee! Was vor 19 Jahren erstmals als Sternfahrt der Kinder und Jugendlichen im Dresdner Revier begann, hat sich inzwischen zu einem beliebten und immer wieder stattfindenden Treffen von Wassersportlern aller Altersstufen entwickelt. Mehr als ein Drittel der rund 90 Teilnehmer aus drei Vereinen waren aber Junioren, 32 Boote nahmen am Treffen teil, darunter 13 Jugendboote. Nach der Eröffnung am Samstag vormittag ging es trotz schwachem Wind aufs Wasser. Während die Junioren in drei Gruppen segelten, genossen die anderen Boote die Wärme und das klare Wasser zum Entspannen! Für die Optisegler waren vor allem Spiele auf dem Wasser angesagt. Am Nachmittag war Zeit zur traditionellen Eisfahrt. Eine ganze Gruppe von Booten fuhr vom Zernosekysee durch einen kleinen Kanal auf die Elbe und dort weiter stromauf. Im idyllischen Yachthafen von Lovosice wurde festgemacht und ein kleiner Spaziergang in die Stadt mit einem leckeren Eis gekrönt! Manche nutzten auch die Gelegenheit zur Beschaffung neuer Getränke, die vorherrschenden Temperaturen ließen die Vorräte schneller als gedacht schmelzen! Unter Segeln ging es dann wieder zurück! Am Abend trafen sich die Segler und ihre Angehörigen zu Sport und Spiel auf der Wiese vor dem Zeltplatz, später dann zum Schwatzen am Lagerfeuer! Der nächste Tag brachte für die Optitrainer eine kleine Überraschung, vor dem Training standen eine große Gruppe Geschwisterkinder bereit und wollten mitsegeln. So wurden alle Boote doppelt besetzt. Ein prächtiges Bild! Draußen auf dem See gab es mehrere Badepausen, so lernten die Kinder vor allem das Einsteigen ins Boot spielerisch! Kurz vor dem Mittag wurde das beliebte Kentertraining absolviert. Natürlich schafften alle Mannschaften das selbständige Aufrichten. Das Reinklettern ins Boot ging dann etwas schwerer, die Schwimmweste ist dabei schon etwas hinderlich! Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es am Nachmittag noch einmal zum Training hinaus, auch die fünf Wachwitzer 420er absolvierten ein anspruchsvolles Training. Einige unverdrossene Optis nutzten auch den Abend noch einmal zum Segeln. Am Pfingstmontag wurde die Heimreise angetreten. Nach einem Gruppenfoto starteten 16 Boote in Richtung Ausfahrt, die anderen Boote wurden auf die Trailer geladen! Auf der Elbe ging es dann unter Segeln stromab, auch einige Optianfanger waren mit dabei, sie wechselten sich bei dem 3stündigen Vorwindkurs ab! 3 Kilometer vor der Schleuse Usti war der Treff mit den Angehörigen geplant, diesmal waren die Segler vor den Autos da! Beeindruckend schnell erfolgte dann das Aufslippen, in Windeseile waren die kleinen Jollen aus dem Wasser, wurden abgebaut und aufgeladen. Die Jollenkreuzer segelten bis zur Schleuse weiter und trafen am Abend in Postelwitz ein! Nach einem entspannenden Abend im Yachtclub und einer sehr heißen Rückreise trafen die Boote am Dienstag wieder am Heimatsteg ein. Ein entspanntes, sehr heißes und leider auch sehr windarmes Jugendseglertreffen ging damit zu Ende.
Manche glaube ja, dass die Holzmöbel im Clubraum von ganz allein wieder an ihren Platz zurückwandern oder dass das "eine Firma allein schafft".... wer die Geschichte der Möbel kennt oder sie schon einmal montiert, demontiert oder gar nach 2002 mit saniert hat weiß, dass das nicht geht! So wie alle Sanierungs- und Aufräumarbeiten im Verein nur mit Hilfe fleißiger und unermütlicher Hände und Organsation von Mitgliedern gelingen, ist es auch mit der endgültigen Wiederherstellung unseres Erdgeschosses (Küche, Clubraum). Deshalb gilt meine Hochachtung den Mitgliedern unseres Club, die seit Monaten so fleißig im Verborgenen und bis an die Grenze der Belastbarkeit arbeiten. Ich wage nicht, Namen zu nennen, um keinen zu vergessen, bitte verzeiht mir, ihr fleißigen Heinzelmänner!
In diesen Tagen läuft in bewährter Weise die jährliche 4tägige Segelausbildung in Quitzdorf! Der erste Tag (Himmelfahrt) lief trotz Kälte und Regen komplikationslos ab! Zwar war das Verladen etwas aufregend, weil verschiedenste Probleme zu lösen waren, aber die jahrelang zusammenarbeitenden Trainer fanden für alles eine Lösung. Während im Umkreis zahlreiche junge Menschen unglaublich laut und feucht Himmelfahrt feierten, wurde auf dem Wasser mit 4 Ixylon fleißig trainiert. Als einziger Quasi-Trainerneuling beeindruckt mich immer die Routine, mit der die Trainer den gesamten Ablauf meistern und wie reibungslos das Ganze funktioniert. Nichts fehlte beim Aufbau, in kurzer Zeit waren die Boote fahrbereit. Ausgeglichen und ruhig lief das Training ab. Schade, dass ich selbst nur einen Tag dabei war! Aber Jungtrainer Jakob D. wird sicherlich gut als 4. Trainer passen, für ihn ist es der erste Einsatz dieser Art! Viel Erfolg euch noch und besseres Wetter!