Sportbootführerschein

Am 31.01.2019 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

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Wegen einer unsicheren Wetterprognose waren in diesem Jahr nur vier Boote des SCW am Nachmittag des 20. August zur traditionellen Sommerlochausfahrt aufgebrochen. Bei einer schwachen Brise aus West, die in Böen auch schon einmal mäßig auffrischte, und bei einem Elbpegel von um die zwei Meter waren die Bedingungen für eine Kreuz elbabwärts geradezu ideal, auch wenn zwei Boote an den innerstädtischen Elbbrücken vorsichtshalber den Mast legen oder zumindest "anklappen" mußten.

Als wir gegen 18:00 Uhr am Ziel eintrafen, wurden wir von den Segelkameraden des SSV Planeta Radebeul bereits am Steg erwartet. Nach einem ausgiebigen Plausch stand dann ein Rundgang um den wunderschön restaurierten Altkötzschenbrodaer Dorfanger auf dem Programm. Die folgenden, doch recht heftigen Gewittergüsse konnten die Laune nicht trüben, sondern wurden unter einem großen Schirm vor der "Weiberwirtschaft" abgewettert. Bis spät in den Abend wurden dort bei flinker Bedienung, gutem Essen und dem einen oder anderen guten Tropfen Urlaubstörns ausgewertet und Pläne für zukünftige Segelreisen geschmiedet.

Am nächsten Morgen war die Gewitterfront abgezogen und die Sonne schien immer wärmer. Leider hatte auch der Westwind abgenommen und drehte im Laufe des Tages sogar recht bis auf Nordost, so daß die Motoren die Hauptarbeit gegen den Strom und - in der Innenstadt - quer durch das Getümmel des Dresdner Stadtfestes leisten mußten.
Am Freitag, dem 22.7.05, begann die Fahrt Richtung Travemünde. Nachdem Max und mein Vater abgeholt wurden, starteten wir pünktlich um 12 Uhr, um noch vor der Schließung des Regattabüros eingecheckt zu haben. Dank der wenigen Baustellen und der zügigen Fahrt schafften wir die 500km an die Lübecker Bucht innerhalb von 6,5 Stunden. Etwas überwältigt von der Größe des Hafens, machten wir uns auf die Suche nach dem Race-Office. 20 Minuten später befanden wir uns auf der anderen Seite der Trave, im Büro, und wurden mit allem wichtigen Schreiben versorgt. Wieder zurück auf den Priwall sollte sich die Frage des Stellplatzes als schwieriger gestalten. Nachdem wir vergebens eine dreiviertel Stunde auf den Platzwart warteten, beschäftigten uns lieber mit dem Aufbau des Boote und mussten uns ständig mit der Frage herumschlagen: "Wo kann man in Dresden eigentlich segeln?". Nachdem auch nun schon der Hunger gegen 20 Uhr gestillt war, trudelte endlich der Platzwart ein. Als die Zelte endlich aufgebaut waren, widmeten Max und ich uns dem Studium der Segelanweisung. Die einzige Unklarheit blieb trotzdem bestehen- woher wissen welchen von den 8 Kursen wir absegeln müssen?
Zur diesjährigen Stadtfestregatta in Pirna sind zwei 20er Jollenkreuzer aus dem austragenden Verein (SV Fortschritt Pirna), vier 15er Jollenkreuzer und ein Pirat vom SCW angetreten. Wir Wachwitzer sind (fast) die gesamte Strecke bis zum Start gesegelt, bei einer 3-4 aus West. Gestartet wurde gegen 14.00 Uhr ab Pirna bis nach Zeichen, dort gab es ein Wendesignal und es wurde wieder zurückgekreutzt. Iris Buhle und Bert Bönisch gewannen die Regatta. Der Abend wurde noch sehr gemütlich.
Das diesjährige Pieschener Hafenfest begann für die zwei Jugendmannschaften des SCW (Johannes Weihermüller / Judith Glück / Tamrit und Benjamin Krull / Max Eggerichs / Gustel) am Freitag mit einem gemütlichen Vorwindkurs, der sie schnell an ihr Ziel- und Übernachtungsort, den Pieschener Hafen, brachte.
Dort wurden sie, wie vergangenes Jahr, freundlich von dem dortigen Hafenmeister empfangen und abends in das am nächsten Tag startende Showprogramm integriert.
Bei Windstärken von 4-5 ging es am Sonntag vor der Showbühne unterhalb des Hafens die Elbe hoch und runter. Auch der Kutter Ruckswilli des WDL mit Fred Kala als Bootsführer (Besatzung: Paul, Agnes Sarah) präsentierte sich mit einigen Spinackermanövern vor der Menge.
Gegen 22.00 Uhr begann die geplante Lichterfahrt mit Fackelschwimmen.Der Abend klang mit einem Feuerwerk aus, welches die 4 wachwitzer Segler vom Wasser aus beobachten konnten.
Nach einer letzten Segeleinlage vor dem Publikum brachen alle am Sonntag gemeinsam auf und die 2 Ixylons legten die 11 km Heimweg Vorwind bei 4-5 zurück.
Insgesamt hatten wir alle viel Spaß an diesem Wochenende und wir würden uns freuen, wenn die Anzahl teilnehmender Mannschaften nächstes Jahr etwas höher ausfallen würde.
Zwischen Strommeisterschaft und Elbhangfest, parallel zum Aktionssegeln beim Pieschener Hafenfest und Regatta in Bautzen waren 15 (!) fleißge Helferinnen und Helfer am Sonnabend den 04.06.05 zum Arbeitseinsatz erschienen. So konnte der Seitenhof (Ostseite) aufgefüllt und gepflastert werden. Im Hof vor dem Clubhaus verschwand die Wasserleitung im Erdreich und die hier zwischengelagerten Erdmassen konnten wesentlich dezimiert werden.
Nach einem schmackhaften Mittagessen wurde die Interimsküche ausgeräumt und es konnten somit die Voraussetzungen für die neue Kücheneinrichtung gerade noch vor dem Elbhangfest geschaffen werden.
Näheres ist im clubinternen Teil zu lesen.
Am letzten Mai-Wochenden fand die traditionelle Strommeisterschaft auf der sächsischen Elbe in drei Etappen zwischen Pirna und Dresden statt, veranstaltet vom Segelclub Dresden- Wachwitz (SCW).

Zwei Etappen am Sonnabend als Hitzeschlacht bei Temperaturen bis 32 Grad (wohlgemerkt: im Schatten !!) - und zur Versöhnung am Sonntag Wind für eine "richtige" Wettfahrt mit Kreuz elbabwärts - und zurück zum Steg vorm Wind gegen den Strom, wer hatte, unter Spinnacker. - So lautet die wettermäßige Bilanz der Strommeisterschaft in diesem Jahr.

Natürlich gibt es weitere "Bilanzen". Zunächst natürlich die sportliche: Heiß umkämpfte Plätze in den Bootsklassen der "Piraten" und der 15er Jollenkreuzer. In der Klasse 15er waren die beiden ersten Boote nach allen drei Wettfahrten punktgleich - nur mit dem knappen Sieg in der letzten Wettfahrt sicherten sich die "Altmeister" Claudia und Lothar Blüher den Gewinn gegen die Titelverteidiger, die Mannschaft Lutz Steudel/ Johannes Weihermüller - alle vom veranstaltenden SCW.

Ein klaren "Drei-Satz-Sieg" ersegelten die Teams Benjamin Krull / Max Eggerichs (SCW) bei den Ixylons und Wolfgang und Anne Scheffler vom Lausitzer SC bei den Piraten.

In der offenen Klasse, die nach Yardstick gewertet wurde, ging der erste Preis an den Vorsitzenden des Thüringer (!) Seglerverbandes Uwe Scholz und Sohn Alexander von der SC Turbine Bleiloch. Dies ist nicht nur ein Zeichen für das seglerische Können, sondern auch für das Interesse an "unserer" Regatta über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus.

Und schließlich die dritte "Bilanz": Durch eine leicht veränderte Streckenführung, eine geschlossene Geschwaderfahrt um die Pillnitzer Insel und am Sonntag durch ein nachträgliches "Schau-Segeln" unter Spi an den Elbschlössern vorbei zurück zum Steg des SCW wurde den Dresdnern und Ihren Gästen vorgeführt, was als Motto auch schon wieder für die Strommeisterschaft 2006 gelten könnte: Die Elbe gehört zu Dresden. Und Segeln gehört zur Elbe.
Es war lange geplant, jetzt ist es fertig, wir haben ein erstes Stegruder. Unterstützt wurde die Initiative unseres Technischen Leiters von Boote und Bau R.Colditz. Erste Erfolge waren schnell zu erkennen, der Abstand zwischen Steg und Uferbefestigung wurde größer und nun hoffen wir auch die uferseitigen Stegplätze besser nutzen zu können.
10. Jugendseglertreffen in Lovosiče erfolgreich beendet
Mit einer Rekordbeteiligung fand auch in diesem Jahr das traditionelle Jugendseglertreffen der IG Juniorensegeln Oberelbe am Zernoseky- See bei Lovosiče statt. Die Anreise erfolgte wie immer individuell. 8 Boote nutzten den Wasserweg. Sie begaben sich bereits Donnerstag auf die Reise. Bittere Nachtkälte und ein undurchdringlicher Morgennebel stellte alle vor eine große Herausforderung. Trotzdem waren die ca. 100 km stromauf wie immer ein Erlebnis. Die meisten Jollen reisten am Freitag über Land an. So entstand auf dem altbekannten Platz beim Dorf Pistany schnell eine große Zeltstadt. Knapp 30 deutsche Boote nutzen den See vorrangig zum Segeln. Sieben Optimisten, die meisten von ihnen waren Anfänger, trafen sich jeden Tag zum Training.
Besonders ereignisreich war der Sonntag. Während 5 Wachwitzer Jugendjollen bereits am Vormittag zur zweitägigen Heimreise ablegten, bereitete eine Frauenmannschaft den Kutter "Westward Ho" für einen Segeltörn vor. Trotz aller Vorurteile segelten die Frauen unter dem wechselnden Kommando von Simone und Iris völlig problemlos ihre Runden und legten danach souverän unter Rudern an.
Der traditionelle Törn der Optimisten zur Eisdiele in Lovosiče fand am Sonntag Nachmittag statt, leider war auch diese Fahrt verregnet. Unter der Beobachtung von Trainern und Eltern auf Kutter und Schlauchboot ging es für die Kinder zum ersten Mal auf die Elbe hinaus. Nach einem anstrengenden und nassen Schlepp stromauf und einer kurzen Pause an der Eisdiele segelten die meisten Kinder zum ersten Mal auf dem Fluss. Entsprechend schwierig war vor allem der erste Kilometer. Starker, böiger und drehender Wind machte allen zu schaffen. Die Jugendjollen segelten nach Deutschland, ihr Ziel war Postelwitz. Leider traf am Abend eine unerwartete kurze Böe (gemessene Windstärke 8 !!) ein noch aufgetakeltes Segel so hart, dass der Mast verbog.
Am Montag packten auch die letzten am Zernoseky- See ihre Zelte ein und machten sich auf die Heimreise, Fast alle Boote nahmen den Wasserweg. Die 15 Kilometer bis zur Schleuse waren für die 6 Optis noch einmal eine Bewährungsprobe. Trainerin Iris hatte ordentlich zu tun, die Boote zusammen zu halten. Alle Kinder meisterten aber die Strecke mit Bravour und ohne Pause. In Usti wurden die kleinen Boote auf den Trailer geladen und den 5 Anfänger-Kindern die Seebärchenurkunde überreicht. Während die Landtransporte in kurzer Zeit in Dresden ankamen, benötigten die Boote auf dem Wasserweg 2 Tage und trafen erst am Dienstag in Dresden ein. Die beiden Wachwitzer Jollenkreuzer segelten auch am letzten Tag konsequent weiter, die Kutter machten auf Grund des kalten Wetters und gewisser zeitlicher Zwänge nur "Strecke".

Mehr als 75 Teilnehmer fast aller Altersklassen nahmen in diesem Jahr am Jugendseglertreffen teil, fünf Vereine der Oberelbe trafen sich auf dem See. Wie in jedem Jahr waren auch viele Verwandte, Freunde und Bekannte der Segler mit von der Partie. Viele Neugierige nutzten auch die Angebote der Seesportler, einmal auf einem Kutter mitzusegeln. Die Eltern betreuten ihre teilnehmenden Optikinder an Land selbst und lernten die Höhen und Tiefen des Seglerlebens kennen. Bleibt zu wünschen, dass auch das 11. Jugendseglertreffen am Zernoseky- See bei Lovosiče ein Erfolg wird. Vielleicht sind bis dahin auch die Kontakte zu den tschechischen Seglern aufgefrischt und damit die Möglichkeit gegeben, dass es zu einem gemeinsamen, internationalen Event kommt.
Nach einer rundum gelungenen Dankeschönveranstaltung und anschließendem "Tanz in den Mai" hat der dann folgende Tag gleich noch einen Höhepunkt gesetzt:

Bei sommerlichem Wetter starteten Boote des Clubs und seiner Mitglieder traditionell parallel zur Parade der Sächsischen Dampfschiffahrt zum "Ansegeln".
Bis zum Mittag ließen die müde in der Sonne baumelnden Vereinswimpel allerdings zunächst keine seglerischen Höhepunkte erwarten. Nach der Mittagspause vor Anker an der Mündung der Wesenitz in die Elbe frischte der Wind dann jedoch - wie auf Bestellung - auf. Bei gutem Wasserstand der Elbe und einer ordentlichen Brise machte die Kreuz elbabwärts bis zum Steg in Wachwitz dann schon Appetit auf die neue Saison 2005 - auf "unserer" Elbe, auf den Binnenseen Deutschlands und auf See, wohin es die Segelfreunde unseres Clubs in diesem Jahr auch immer ziehen wird.
Nach 9-monatiger Bauzeit konnten wir am Sonnabend, den 30.04.05 nach einigen Kraftanstrengungen unserer Mitglieder den vorläufigen Abschluß unserer großen Baumaßnahme feiern. Dazu hatten wir Vertreter uns unterstützender Institutionen und Behörden, sowie die bei uns tätig gewesenen 12 Baubetriebe eingeladen.

Das Vorbereitungskomitee hatte alles im Griff: Die Segelboote waren fertig und zu Wasser gebracht, die große Bootshalle beräumt, gesäubert und geschmückt, ein leckeres kaltes Büffet vorbereitet, reichlich Getränke, Musik und eine kleine Bildershow – ja selbst der Wettergott spielte mit. So konnten bereits ab 15:00 Interessierte eine kleine Segeltour unternehmen.

Nachdem dann bis 18:00 sich so langsam der Saal (Bootshalle) mit Gästen und Mitgliedern gefüllt hatte, wurde vom Clubvorsitzenden in einer kleinen Rede die Leistungen der Beteiligten gewürdigt:
  • Das ehrenamtliche Bauteam des SCW (J. Tusche, R. Morgenstern, Th. Eggerichs, H. Loebe und L. Blüher)
  • Ingenieurbüro Stein (Statik)
  • Regierungspräsidium Dresden (ca. 25% Förderung)
  • Landeshauptstadt Dresden (ca. 25% Förderung)
  • Ostsächsische Sparkasse (Kreditgeber)
  • Kreissportbund Dresden und Landessportbund Sachsen (Beratende Unterstützung)
  • Fa. Schornsteinbau Forker (Rohbau)
  • Fa. Holzbau Heber (Dachstuhl und Holzdecken)
  • Fa. Richter (Dachdecker)
  • Fa. Schmidlin (Innen- und Außenputz)
  • Fa. Hörner und Fa. Gabriel (Trockenbau)
  • Fa. Kirschner (Holzschutz am historischen Fachwerk)
  • Fa. Seifert (Traditioneller Lehmputz)
  • Fa. Th. Krause (Fenster, Türen und Holztreppen)
  • Fa. Boote und Bau R.Colditz (Holzdielenfußböden)
  • Fa. Schleinitz (Fliesenleger)
  • Fa. Altenberger Heizungs- Sanitär- Brandschutz GmbH (Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation)
  • Fa. S-M-P Kommunikation (Elt- und Fernmeldeinstallation)
  • ...und selbstverständlich auch alle unendgeldlich mithelfenden Sportfreunde

Infolge des erhöhten Aufwandes für die Erhaltung und Ertüchtigung wesentlicher Teile der historischen Bausubstanz (die Schäden waren nach der Freilegung größer als angenommen) sind die Finanzen erst mal erschöpft und wir warten auf eine beantragte Unterstützung um dann auch die restlichen Ausbauten fertig stellen zu können.

Das Wesentliche ist aber geschafft:
Unser Haus steht wieder
  • stabil,
  • für unsere Bedürfnisse optimal gestaltet
  • und auch noch schön in seinem historisch angepassten Stil !!!
Darauf wurde dann auch unter dem Beifall aller angestoßen.

Bereichert wurde der feierliche Akt durch eine unerwartete Ehrung des Bauteams mit selbstgebastelten Bau-Erinnerungs-Medaillen und Glückwünsche von Fa. Forker und Bert Böhnisch (Vorsitzender des Wasserportclub Dresden-Loschwitz).

Der Abend war geprägt von gemütlichen Gesprächen, erstaunlich vielen tanzenden Paaren (Dank an den „Animateur“ Kuno Tauscher) und weiteren Gästen.

Wie geht’s weiter?
Zuerst wollen wir natürlich die Segelsaison optimal nutzen.
Nach Entscheidung über die Finanzen (hoffentlich in den nächsten Tagen), wird der restliche Ausbau nach einem Konzept des Bauteams erfolgen: Vergabe an Betriebe oder Eigenleistung oder beides gemischt.