Absegeln

Am 06. Oktober veranstalten wir unsere diesjährige Absegelveranstaltung. Hier die Ausschreibung.

Sportbootführerschein

Am 06.02.2020 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

  • 96
  • 110
  • 144
  • 127
  • 251

Finde uns auf Facebook

unterstützt durch:

webit

esi iti

Zebra Musikschule Dresden

FS Prozess Automation

Schaltanlagenbau Hocke GmbH

Login

Wir hatten es uns schon lange Mal vorgenommen, einfach in Wachwitz auf Langstrecke gehen, mal sehen, wie weit wir kommen, allerdings nicht mit dem Segelboot, sondern mit dem SUP. Wir - das
sind Benni, Tommy E. und ich. Benni schob es mit den Worten an: "am Wochenende ist nicht viel Wind". Darauf komme ich nochmal zurück.

Also ging es am Sonntag 10.00 Uhr los. Das Wetter war besten: warm, bewölkt und kein Wind. So genossen wir die SUP-Sichtweise auf die Elbschlösser, das Stadtzentrum und das Treiben links- und
rechtselbisch. Wir fuhren zwar zu Dritt aber eigentlich waren wir immer im Pulk. Ein Meissner Paddlerehepaar und mehrere Wanderruderer aus Berlin-Grünau trafen sich mit uns unterwegs
immer wieder, weil jeder mal Pause machte. Da gab es einen netten Gruß aus dem Biergarten oder ein "Sport frei" der Ruderer an die SUPler.

Unsere erste Pause legten wir am Ruderbootshaus Cotta ein. Thomas versprach uns dort Getränke. Doch die gibt es wohl nur zum großen Dresdner Paddeltag. Als wir uns dem Bootshaus näherten,
sahen wir eine Ixylon. Zwei Radebeuler Segler hatten einen Sonntagstörn stromauf unternommen. Es gibt sie also auch unterhalb Dresdens, die Elbsegler. Wir waren ehrgeizig und wollten vor der
Ixylon in Radebeul sein und wir gewannen, obwohl jetzt der Westwind leicht zu nahm. Das erfreute die Segler und machte es uns nicht leichter. In mancher Böe standen wir gefühlt. Diverse
Techniken wurden ausprobiert, auf dem Brett liegend und Beine im Wasser treiben ist man genauso schnell wie mit Paddeln, zumindest zeitweise. Soviel zum Thema: ... ist nicht viel Wind.
Die Sichtweise des Surfers ist doch eine ganz andere wie die des SUPlers.

15.30 Uhr erreichten wir dann unser Tagesziel Scharfenberg. Hier wartete unser Rücktransport mit Kati und Conny sowie einem kühlen Blonden und einem deftigen Essen, was wir uns wohl verdient hatten. 29 km paddeln lag hinter uns, ohne Gegenwind wären wir sicher bis Meißen oder gar bis ins Spaargebirge gekommen, dies halt das nächste Mal. Jens

201909 SUP Stadtzentrum

201909 SUP Treiben bei West

 In der ersten Woche der großen Ferien 2019 fand wieder einmal eine Ausbildungswanderfahrt der Dresdener Segler und Seesportler statt. Die Vorfreude war bei den Kindern groß, bis zuletzt gab es Interessenten die auf den Vereinsbooten untergebracht werden wollten. Auch deshalb entschieden die Verantwortlichen sich am Ende, den Wachwitzer Jollenkreuzer „Gräfin Cosel“ – besetzt mit Jugendlichen, mitzunehmen statt sie mit einer kleineren Segeljolle segeln zu lassen. So wurde am Abreisetag ein schockierend großer Berg Gepäck – darunter auch viel Brennholz – verladen. Pünktlich legte der Schleppzug unter den Augen einiger Eltern auch ab. Während der Reise waren die Kinder auf Ruckswilli in Wachen eingeteilt, die sich im Halbstundenrhythmus ablösten. Zuerst war jeder Schleppwache, dann wechselte er ans Steuer und schloss seinen Dienst als Ausguck ab! Den Rest der Zeit konnte man entspannen, spielen, lesen, essen, trinken, ausruhen; mit Ausnahme des Bootsführers Bert, der während der gesamten Fahrt unter Spannung stand. Der niedrige Elbpegel zwang die Boote, die Fahrrinne zu nutzen. Am ersten Abend erreichte die kleine Flotte Postelwitz. In dieser Nacht musste auf dem Kutter geschlafen werden – es ging recht eng zu. Die Fahrt am nächsten Tag führte die Boote wiederum durch die wunderschöne Sächsisch-Böhmische Schweiz. Höhepunkt war für alle sicher die Schleuse unterm Schreckenstein in Usti. Auf der gestauten Labe ging es dann etwas schneller voran, es wurden auch Segel gesetzt. Die beiden nächsten Tage zelteten die Teilnehmer beim Yachtclub Lovosice, ein kleiner Segelausflug zum Zernoskysee stand auf dem Programm und viele Badepausen wurden natürlich auch gut genutzt. Die täglichen Statusmeldungen über Whatsapp interessierten nicht nur die Eltern. Gut in Erinnerung war scheinbar vielen noch der gemeinsam vorbereitete und über dem Feuer zubereitete Bauerntopf. Am Montag ging es weiter gen Melnik, die Zwischenstation in Roudnice war auch gleichzeitig der Zeltplatz für die nächsten Nächte. Der Wendepunkt „Melnik“ wurde am Dienstag erreicht. Ein Blick auf die schöne Stadt und die wunderschöne Schleuse Horin, ein Foto zur Erinnerung und schon ging es zurück. Dabei wurde viel gesegelt, unterbrochen wurden die Törns nur durch die Schleusen, bei denen jeder Teilnehmer wechselnd eine Aufgabe übernahm. Für die Zeit der Manöver wurde von allen absolute Aufmerksamkeit und aktives Handeln gefordert. Und je länger die Fahrt dauerte wurde aus den jungen unerfahrenen Crewmitgliedern eine handfeste, aktive Gruppe. Nicht nur das Schleusen, Anlegen, Segeln, Zelten und die vielen kleinen Handgriffe an Bord wurden erlernt – wichtig war auch das Gemeinschaftsgefühl, die Fairness untereinander, das Helfen und bewusste und aktive Zupacken. Der letzte Tag hielt noch eine kleine Havarie für die Mannschaften bereit, der Ruderbolzen des Jollenkreuzers verbog bei einem Manöver. So kam es zu Verspätung bei der Ankunft und einem aufregenden Seitenschlepp-Anlegemanöver. Aber auch das gehört zu einer solchen Fahrt dazu – die Erkenntnis, dass es für (fast) alles eine Lösung gibt und man sie nur finden muss!

Unser diesjähriger Lehrgang zum Erwerb des amtlichen Sportbootführerscheins ist nun schon wieder Geschichte.
Die Praxisausbildung fand am 30.05. – 02.06 und 14.06./15.06. und 22.06.2019 am Stausee Quitzdorf statt. Ein Team von 6 Trainern hatte alle Hände voll zu tun um den Ansturm aller Segelschüler zu bewältigen. Es waren 7 wunderbare Segeltage mit ausreichenden und zum Teil stürmischen Wind, viel Sonnenschein und jede Menge Spaß. Für viele war es das erste Mal auf einer Jolle zu segeln. Es wurde fleißig auf dem Wasser trainiert, Kommandos geübt und auch die Knotenlehre kam nicht zu kurz.
Gerade am letzten Ausbildungswochenende und zum Prüfungstag hat der Wind mit Windstärken bis 5 Bft den Segelneulingen und auch uns Trainern alles abgefordert. Der Wind wurde zum Ende des Prüfungstages immer stärker. Eine Kenterung zum Prüfungstörn der letzten Mannschaft 50m vor dem Steg tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Unsere SCW Jugend Anselm und Fabian haben schnell reagiert und in perfekter seemännischer Leistung die Ixylon binnen 5 Minuten wieder aufgerichtet noch bevor das Rettungsmotorboot eintraf. Segelschüler Sebastian der Unglückrabe durfte aber sofort noch mal ran und hat natürlich seinen Prüfungstörn auch bestanden.
Wir können mit Freude berichten, dass 28 Lehrgangsteilnehmer mit der praktischen Prüfung am 23.06.2017 den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben und nunmehr im Besitz des Sportbootführerscheins Segeln sind.
Wir wünschen unseren Lehrgangsteilnehmern viele schöne Segelerlebnisse und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
Gern freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren Segelneulingen in der Gruppe der Jollensegler zu den Terminen 26.-28.07 in Quitzdorf oder 23.- 25.08.19 am Partwitzer See.

 

20190622 153931

 

Stürmische Winde - Zwangspause

 

20190622 153847

 

Knotenlehre während der Sturmpause

 

20190623 121040

 

Aufräumen viele Hände - schnelles Ende ...

 

Gruppenfoto

 

Nach bestandener Prüfung - alle sind einfach nur glücklich....

Am Wochenende fanden zwischen Wachwitz und Loschwitz die diesjährigen Dresdner-Kinder- und Jugendspiele statt - die im Segeln und Seesport. Der Stadtsportbund organisiert diese Veranstaltung vor allem unter dem Aspekt der breitensportlichen Ausrichtung. Auch deshalb waren vor allem die Jüngeren und Neugierige am Start. Schade, dass viele Parallelveranstaltung mit deutlich leistungsorientierten Anspruch  das Starterfeld beim Segeln zusätzlich dezimierten!  Der Aufwand für die Organisation blieb trotzdem der Gleiche! Nach einem Eröffnungstraining am Freitag und Vorbereitung fanden die Wettkämpfe vor allem am Sonntag statt. In Wachwitz starteten 6 Segelboote bei leichtem Westwind stromab nach Loschwitz! Gestartet wurde im Zeitfenster, jedes Boot also für sich, am Start und Ziel wurde jeweils die Zeit genommen! Es wurde in Yardstickwertung gesegelt!  Am Ende siegte Gustav aus Wachwitz vor Friedrich aus Loschwitz. Nach dem Zieldurchgang segelten die Boote in den Hafen und wechselten zum Seesportwettkampf. Knoten und Wurfleine wurden gewertet, das Dingiwriggen und Schlauchbootfahren waren auf Grund des ständigen Nieselregens nicht so begehrt, dafür wurde intensiv unter dem Stelzenhaus Tischtennis gespielt. In der Gesamtwertung "Seesport" gewann ebenfalls Gustav  (SCW) vor Oskar (MC Elbe).
16 Teilnehmer aus 3 Vereinen kämpften miteinander um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Am Ende glänzten Kinderaugen und Medaillen an den kleinen Sportlern - für manche war es wahrscheinlich die Erste und somit eine besonders schöne Erfahrung! Neben den Wettkämpfern, der Jüngste war 4 Jahre alt waren viele Eltern und Geschwisterkinder dabei.
Für die vielen Erwachsenen und jugendlichen Organisatoren und Helfer war der Tag vor allem auch von Arbeit geprägt - jedoch auch erlebnisreich. Ohne sie gäbe es derartige Höhepunkte nicht - auch deshalb ist ihnen herzlich zu danken. 
Während die Loschwitzer noch eine kleine Kutterausfahrt machten segelten die Wachwitzer bei schönem Westwind  stromauf in ihren Heimathafen zurück.

Das Jugendseglertreffen 2019 ist erfolgreich verlaufen - es war das 20te am Zernosekysee. Mehr als 100 Segler und Seesportler aus 5 Vereinen trafen sich mit ihren Angehörigen über die Pfingsttage in Pistany. Die Jollenkreuzer und Motorboot Christa starteten bereits am Donnerstag nachmittag auf der Elbe stromauf. Nach Zwischenstopp in Postelwitz wurde die Fahrt am Freitag auf der Elbe fortgesetzt. Gegen 18 Uhr trafen die Boote fast zeitgleich mit den Landtransporten ein!
Ca. 40 Boote segelten an 2 Tagen auf dem kleinen Zernosekysee. Neben einzelnen Trainingseinheiten für die Optis und 420er  und Ixylon gab es viel Freizeit. Aber auch besondere Höhepunkte standen auf dem Programm. Neben der gemeinsamen Eisfahrt nach Lovosice wurde am Sonntag eine gemeinsame Regatta aller Boote gesegelt. Außerdem war wie immer die Langstreckenfahrt zur Schleuse in Usti besonders beeindruckend. In den freien Zeiten gab es viel Zeit und Gelegenheit miteinander zu reden, sich auszutauschen und zukünftige Veranstaltungen zu planen! Vor allem das Miteinander von Trainern, Eltern, Junioren und älteren Vereinsmitgliedern und das gemeinsame generationsübergreifende Segeln und Erleben macht das besondere Flair dieses traditionellen Treffens aus.  Auch wenn die jährlich wechselnden Betreiber des Campingplatzes bei der organisation viele Unbekannte bescheren und auch einige Unstimmigkeiten zwischen den Wachwitzer Trainern und Junioren einige Turbulenzen erzeugten waren die gemeinsamen Tage einprägsam und schön. Während die Einen schon zu den nächsten seglerischen Höhepunkten (Regatten, Segelausbildung ....) unterwegs sind werden auch die nächsten Pläne geschmiedet.  Es soll auch ein 25. Jugendseglertreffen geben sofern die Möglichkeiten am Zernosekysee weiterhin bestehen! 

 

Es gibt manchmal Entscheidungen, die fallen einem nicht leicht. Und dennoch gibt es gute Gründe, so eine Entscheidung trotzdem zu treffen. So eine Entscheidung war sicherlich auch die Absage der Strommeisterschaft. Aber bei einem Pegel von 1m ist die Elbe auf der geplanten Regattastrecke (Pirna bis Wachwitz) einfach zu schmal und zu flach um in einem ordentlichen und fairem Wettkampf gegeneinander zu fahren. Nichts desto trotz kam das Segeln und der Spaß am Wochenende nicht zu kurz. Aus einem Wettkampf gegeneinander wurde kurzerhand eine gemeinsame Ausfahrt bis nach Pillnitz. So bestand die Möglichkeit, uns gegenseitig auszuweichen, hintereinander zu bleiben und nicht auf Krampf um den letzten Meter zu kämpfen. Um elf eröffnete Fahrtenobfrau Conny Tusche bei schönstem Sonnenschein das diesjährige Frühlingsfest. Kurz darauf legten 8 Boote Richtung Pillnitz ab. Sehr gefreut haben wir uns, dass sich auch Sportfreunde vom DSC unserer Ausfahrt angeschlossen haben. Hinter Pillnitz (oder auch am „Äquator“) zogen wir dann die Segel. In entspannter Atmosphäre ging es gemeinsam stromab, der mäßige Ostwind reichte sogar aus, um vor dem Steg noch einmal stromauf zu Segeln. Die Sonne spiegelte sich im Wasser, ein leichter Wind umspielte die Haut… so kam glatt Urlaubsfeeling auf. Für alle, die es lieber sportlicher mögen, ging es am Nachmittag noch einmal aufs Wasser, diesmal mit einem SUP- Brett unter den Beinen. Die perfekte Alternative bei Niedrigwasser in der Elbe. Auch einige Neulinge trauten sich, ein (unfreiwilliges) Bad in der Elbe blieb dabei dann auch nicht aus. Am Abend trafen sich nochmal alle in der Bootshalle, angelockt von frischen Duft nach Bratwürsten. Schon traditionell findet bei der Strommeisterschaft auch immer eine Abendveranstaltung statt-mit Essen, Trinken und guter Musik. Auch wenn es dieses Jahr keine Strommeisterschaft ist, die Abendveranstaltung lassen wir uns davon nicht verderben. Für Essen und Trinken war gesorgt und eine junge talentierte Band aus Birkwitz steuerte die musikalische Unterhaltung bei. Schon nach den ersten Liedern kam Stimmung in der Bootshalle auf und je später der Abend wurde, desto mehr Leute begannen zu tanzen. Es war eine gelungene Mischung aus flotter Tanzmusik und ruhigeren Liedern zum Träumen. Spätestens beim „Halleluja“ war der Stress der Arbeitswoche vergessen. Auch wenn es am Anfang eine traurige Entscheidung war, die Strommeisterschaft abzusagen, dass „Ersatzprogramm“ war definitiv gleichwertig. Und die Band drückte es am Ende mit den Worten von Campino (die Toten Hosen) völlig richtig aus: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit. An Tagen wie diesen haben wir noch ewig Zeit. In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht, erleben wir das Beste, keine Ende ist in Sicht“.

Es lässt sich nicht leugnen, dass der Frühling schon seit einiger Zeit in Dresden und damit auch bei uns im Verein Einzug hält. Überall blühen Blumen und Bäume, die Vögel wecken einen mittlerweile eher und die ersten warmen Tage erfreuen alle. Im Segelclub wurde währenddessen noch fleißig gearbeitet. In den letzten Wochen war in der Bootshalle größeres Gedränge als sonst und das Brummen der Poliermaschine vermischte sich mit dem der Bohrmaschine. Überall wurde noch fleißig geschraubt, geschliffen, lackiert, poliert und mit den letzten Handgriffen das Boot für die Saison vorbereitet. Letztendlich ging ein Boot nach dem anderen aus der Halle ins Wasser oder auf den Trockenliegeplatz und wartete samt Besatzung sehnsüchtig auf den Saisonstart.

Am 1. Mai war es dann endlich soweit. Mittlerweile schon traditionell fand an diesem Tag unser Ansegeln gemeinsam mit der Dampferparade statt. Auch wenn einige bereits zwischen Ab- und Ansegeln auf dem Wasser waren – zum Beispiel auf der Ostsee oder in Kroatien, bei der ersten Regatta oder im Trainingslager in Bautzen- für die meisten war es der erste Törn in diesem Jahr.
Dieser begann zunächst mit einer zünftigen Bootstaufe mehrerer neuer Vereinsboote sowie 2 neuer Boote von Vereinsmitgliedern. Allen Eignern, Steuermännern und Vorschotern auch an dieser Stelle nochmal Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Pünktlich um 11 kamen die ersten Dampfer am Steg vom SSCD in Sicht und die Flottille aus 12 Segelbooten und 2 Motorbooten startete. Zumindest zahlenmäßig waren wir damit der Weißen Flotte überlegen. Petrus war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht so wohlgesonnen, immer wieder schauerte es. Wohl ein Grund, dass die Dampferparade anders als sonst dieses Jahr nicht von so vielen privaten Boote begleitet wurde. Der guten Laune an Bord tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Schlepp wurden zwischen den Booten Kekse und Schokolade ausgetauscht, später kamen Brötchen mit Würstchen und Senf hinzu. Sehr zur Erheiterung aller landeten dabei leider auch einige Kekse im Wasser (mit Gegenwind auf ein Boot zu treffen ist manchmal schwieriger als gedacht) und Conny stellte völlig richtig fest; „Großer Mist, wenn Senf auf dem Segel ist“.
Satt und zufrieden erreichten alle die Wesenitzmündung, von wo aus es segelnder Weise Richtung Wachwitz zurückging. Petrus und auch Rasmus waren scheinbar mittlerweile gut gelaunt (oder haben sich von unseren „Opfergaben“ milde stimmen lassen), denn der Regen hatte sich verzogen, die Sonne schien und der Wind wehte angenehm kräftig. So ging es in raschem Tempo elbabwärts und zurück zum Wachwitzer Steg. 3 Dampfer und auffrischender Wind machten das Anlegen zwar noch einmal spannend, letztendlich erreichten aber alle ohne Schäden, erholt und mit einem breiten Grinsen das Ufer. Schnell waren die Boote wieder abgebaut und warten nun auf ihren nächsten Einsatz, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Mit einem dreifachen „Good Wind- Ahoi“ aus Wachwitz in die Segelsaison 2019- möge sie für alle Segler und Motorbootfahrer viele schöne Augenblicke auf dem Wasser, ausreichend Wind und Sonne bereithalten.

2019Ansegeln

Mit 8 angemeldeten 420ern und 12 angemeldeten Optis aus 5 Vereinen hatte das Trainingslager Ostern 2019 durchaus Potential, als Trainingslager mit Rekordbeteiligung in die über 20 Jahre dauernde Traditionsgeschichte einzugehen! 3 krankheitsbedingte Absagen reduzierten die Teilnehmerzahl zwar am Ende, aber trotzdem war die Veranstaltung ein Erfolg. 6 Tage lang segelten die Aktiven unter der Betreuung von 9 Trainern und Helfern auf dem Bautzener Stausee. Der stürmische Wind bereitete dabei in den ersten Tagen einige Probleme. Für die Jüngsten zwischen 7 und 10 war der stürmische Start in die neue Saison eine besondere Herausforderung. Das noch aprilkalte Wasser auch für die 420er nicht unbedingt angenehme bei den nicht ausbleibenden Kenterungen! Trotzdem wurden die Tage gut genutzt. In den ersten Tagen standen dabei die Manöver im Vordergrund. Ab Wochenmitte spielten dann auch segeltaktische Übungen und der Trimm eine größere Rolle. Jeder Trainer brachte dabei seine besonderen Erfahrungen ein. Die erfahrenen Langzeittrainer und die jungen, bootsklassenerfahrenen Jungtrainer ergänzten sich hervorragend, ihnen standen 6 Sicherungsboote zur Verfügung. Die beiden Damen in der Küche verwöhnten die Kinder bei den Mahlzeiten mit frischem und reichhaltigen, sehr leckerem Essen.
Die Zeit wurde gut genutzt, manchmal ging die Auswertung am Abend fast bis zur Nachtruhe. Spiel und Spaß kamen trotzdem nicht zu kurz und auch der vereinsübergreifende Austausch der Segler und Trainer miteinander war sehr wirkungsvoll! Die täglichen Wertungsregatten wurden am Ende zu einer Gesamtwertung mit 2 Streichern zusammengefasst. Bei der Siegerehrung am Samstag wurden im Beisein der Eltern die Besten geehrt und für jeden Teilnehmer eine Urkunde und Preis übergeben! Eine kleine persönliche Motivation jedes Einzelnen beendete die Ausbildung. Das Abladen in den Heimatvereinen ging dann zügig und problemlos voran.
Für das nächste Jahr wurde bereits die Unterkunft beim Seesportclub Bautzen Oehna reserviert, so dass auch im nächsten Jahr - sofern Schnee und Eis er nicht verhindern - dem nächsten saisonvorbereitenden Trainingslager nichts im Wege steht!

Hier gibt es die Tagesberichte der Aktiven.

Unter dem Motto, man lernt nie aus und vor allem immer etwas dazu, machten sich Susanne, Stephanie, Thomas E., Steffen, Marek und Holger für eine Woche auf nach Vrsar zum Skippertraining. Los ging es am ersten Tag gleich mit Übungen zum An- und Ablegen. Für viele war es das erste Mal, dass sie im engen Hafenbecken eine Yacht steuerten und so übernahmen alle nacheinander mit Respekt und Konzentration das Steuerrad. Das sollte sich die gesamte Woche dann so wiederholen. Sowohl beim Segeln, als auch bei den Hafen-, Anker- und Mann-über-Bord-Manövern wurde nach kurzer Zeit gewechselt, so dass jeder sämtliche Positionen ausprobieren konnte.

Das Regattatraining kam natürlich auch nicht zu kurz. Unser Skipper Jochen gab uns viele Tipps für den richtigen Segeltrimm, den Umgang mit dem Blister und plauderte hier und da aus seinem reichhaltig gefüllten Nähkästchen. Bei den Übungen zur Navigation und dem Umgang mit dem Funkgerät konnten die Kenntnisse aus den absolvierten Lehrgängen getestet und in der Praxis erprobt werden. Abgerundet wurde die Woche mit einem Ausflug nach Rovinj mit einem wunderschönen abendlichen Stadtrundgang.

Die Woche hat uns gezeigt, dass es für uns nun nicht mehr unmöglich aber immer noch ganz schön knifflig ist, eine 14 Meter Yacht in eine Box zu bekommen. Da hilft nur wiederkommen und üben, üben, üben... Danke an alle für die schöne und lehrreiche Woche und an Thomas E. für die Idee und die perfekte Organisation.

Bericht Montag (LN)

Der erste Tag vom Ostertrainingslager. Zeitig Aufstehen, um dann um 8 Uhr im Verein zu sein, dass ist nicht so meins. Aber die Vorfreude auf das vielversprechende Wetter war dann doch größer. Im Verein ging es dann zum Glück alles ziemlich schnell, da schon alles vorbereitet war. Selbst die typischen Probleme, fehlende Hängerpapiere oder nicht funktionierendes Licht, wurden sehr schnell behoben. Am Stausee angekommen haben wir natürlich zuerst die Boote aufgebaut und dabei konnten wir den Wind und das Wetter beobachten. Und ja die Aufregung stieg, da man Schaumkronen und viel Wind erkennen konnte.

Doch vor dem Rausfahren gab es noch Mittag, was  wie immer sehr lecker war. Als wir uns anschließend umziehen gehen wollten, wurden wir von einer Schwalbe im Sportraum überrascht. Die konnten wir zum Glück, ohne dass sie was hinterlassen hat, aus dem Fenster verscheuchen. So konnten wir endlich Segeln, aber leider nur mit Fock da der Wind doch zu stark war, um noch mit Großsegel zu fahren. Trotzdem war es witzig und auch eine interessante Erfahrung nur mit der Fock bei Windstärke 5-6 zu segeln. Aber natürlich hatte der viele Wind am Schluss Kenterungen zu verantworten.

Endbilanz: Drei Optikenterungen und eine 420er-Kenterungen. Doch nach warme Dusche danach und natürlich das leckere Essen  kam die übliche Auswertung. Und jetzt sitzen wir gemütlich im Sportraum, ich schreibe den Bericht und wir quatschen und spielen noch UNO bevor wir ins Bett müssen. Mit allem Drum und Dran ein schöner Tag und toll wieder mit allen zu sitzen.

Tagesbericht 23.04. (GH)

Um 7.30 Uhr Aufstehen und 7.45 Frühsport. Dann fuhren wir gegen 9.30 Uhr los. Wir sind erst ein bisschen zwischen ein paar Bojen hin und her gefahren. Gegen Mittag sind wir wieder rein und es gab leckeres Essen. So dass wir keine ewig lange Mittagspause hatten. Wieder in den nassen Neopren zu steigen fanden wir alle nicht so gut. Am Nachmittag sind wir Opti's erst im Dreieck und später dann ein paar mal weit raus gefahren. Mitten beim Segeln ist mein Spritbaumspanner kaputt gegangen. Beim letzten mal raus auf den See fahren ist unser Trainer Lukas dann auch gesegelt. Danach sind wir reingefahren.

Dienstag

Mein Tagesbericht (SP)

Ich bin früh am Morgen aufgestanden, danach gab es Frühstück. Als ich auf dem Wasser waren es 1-2 Windstärken. Nach dem Mittagessen (was sehr lecker war!) bin ich wieder rausgefahren. Dann gab es Wertungsregatten. Später gabs Abendbrot, danach bin ich schlafen gegangen.

Tagesbericht (JS)

Nach dem Aufstehen um halb acht ging es als erstes nach draußen zum Frühsport. Direkt danach haben wir gefrühstückt. Nachdem wir uns umgezogen hatten sind wir zum Sattelplatz gegangen (eine Wiese auf dem die Boote klar gemacht werden) gegangen. Nach dem wir unsere Segel aufgebaut und in die Boote gestellt hatten, sind wir aufs Wasser gefahren. Wir haben als erstes eine Reporterregatta gemacht, das ist eine Wettfahrt in der die erfahrenen Segler den Anfängern helfen und Tipps geben. Leider war auf dem See nur ein bis zwei Windstärken, also fast gar kein wind. Gegen Mittag sind wir dann weiter auf dem See gefahren und haben dort Übungen wie „Pumpen“, rückwärts- und ohne Ruder fahren ausprobiert. Kurz vor dem Mittagessen sind wir wieder ans Ufer gefahren.

Nachdem wir alle Boote abgebaut hatten, sind wir Mittag essen gegangen!

Das Mittagessen wird natürlich, wie jeden Tag, selbst gekocht. Nach dem Essen hatten wir erst eine kurze Pause und sind danach wieder los gesegelt. Als wir wieder auf dem Wasser waren, haben wir die Tageswettfahrt gemacht, danach gab es Abendessen. Dann sind wir ins Bett gegangen.