Sportbootführerschein

Am 06.02.2020 startet unser Lehrgang zum amtlichen Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor. Auch der Erwerb des amtlichen Sportbootführerschein See ist möglich. Unser Verein bietet eine vom Deutschen Segler Verband ausgezeichnete Ausbildung. Unser Markenzeichen ist die angenehme persönliche Atmosphäre und die Erfahrungsvielfalt unserer Trainer.
-> Hier gibt es die Informationen.

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Blauwasser- und Elbsegeln, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Zweimal im Jahr laden die "Blauwassersegler" des Segelclub Dresden-Wachwitz (SCW) zum Gedanken- und Informationsaustausch an die Elbe ein. Im Frühjahr und im Herbst finden die Treffen des "Blauwasserclubs" des SCW statt. Die SCWler segeln überwiegend auf der Ostsee und im Mittelmeer, aber nicht nur dort. Zum Herbsttreffen erzählte Felix Lentz über seine Regatta-Saison im offshore-Bereich. Felix ist erfolgreicher Europesegler aus unserem Verein. Im Jahre 2013 wurde er deutscher Vizejugendmeister in der Klasse Europe, im Jahre 2018 belegte er Platz 4 bei der IDM. 2019 verbrachte er an Bord der SY Ginkgo als Boatman auf dem Vorschiff. Bester Platz war dabei Platz 1 bei dem Sydbank Cup 2019, Teil 1 von Kiel nach Kopenhagen. Sehr eindrucksvoll erzählte er von seinen Erfahrungen, auch den negativen, wie zum Beispiel seinem Seekrankheit- bedingten Ausfall bei Gotland-Rund. Neben Felix seinem Vortrag gab es weitere Kurzberichte vom AMS-Cup in Kroatien sowie vom 3. Jahr des Rund-Ostsee-Törns von Andreas Metzner mit Frau Sabine. Knapp 25 Segler fanden den Weg in das schöne SCW-Clubhaus zum diesjährigen Herbsttreffen des SCW-Blauwasserclubs. Fast schon traditionell nahm Dr. Markwart Hoffmann vom Pirnaer Segelverein teil. Aber auch drei nichtorganisierte Wassersportfreunde fanden den Weg zum SCW, hoffendlich nicht zum ersten und letzten Mal. Conny Tusche hat wieder mit viel Liebe das Frühstücksbüfett vorbereitet und Hardy Mittag unterstützte in bewährter Weise in der SCW- Kombüse. Das Frühjahrtreffen am 15.3.2020 steht schon fest, auch der Referent: Tibor Elke von der SSV Planeta Radebeul wird über das Segeln in den Tiddengewässern berichten. Gäste sind wie immer gern willkommen.

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Anfang November steht bei den Wachwitzer Seglern immer ein wichtiger Termin an. Rumpokal. Am Sonntag früh trafen sich Segler aus Dresden, Pirna, Werdau, Zittau und Bautzen bei Temperaturen um 2 Grad Celsius und dichtem Nebel am Wachwitzer Ufer. Richtige Herbststimmung, aber trocken sollte es bleiben. Die Auswärtigen brachten auch die Kunde mit, dass auf den Höhen um Dresden die Sonne scheint. Es sollte aber noch Mittag werden ehe der Nebel sich verzog. Aus dem Nebel tauchte irgendwann der Kutter aus Loschwitz auf, so dass die Eröffnung beginnen konnte. Zünftig gibt es dazu auch einen Schluck Rum. SVS-Präsident Dr. Reinhard Bläser brachte auch ein Grußwort vom Seglerverband aus Leipzig mit. Gegen 10:30 sollte Start sein. In der kurzen Zeit auf dem Wasser nahm es nicht jeder wahr, dass eine schräge Startlinie mit einer bevorzugten Seite gelegt wurde, die ein Jugendlicher am Tolkewitzer Ufer markierte. Im dichten Nebel mit Sichtweiten um die 200 m ging es unter Vorwind stromab. Vom Ufer kam nicht so jeder gleich gut weg, so dass das Feld sich doch etwas auseinanderzog. Freisegeln war trotzdem schwierig. Begleitet von zwei Sicherungsbooten vom WDL ging es ins Nebelmeer. Rote und grüne Tonnen wurden passiert und irgendwann kam das Blaue Wunder in Sicht. Passanten in Blasewitz und Loschwitz staunten sicher etwas, was auf der Elbe vorging. Immerhin war ein Feld aus 23 Booten aus 7 Vereinen auf dem Wasser. Neben dem harten Kern sind auch immer mal neue Gesichter dabei. Die Winddrehungen am Blauen Wunder fielen diesmal etwas geringer aus. Die ersten Zieldurchgänge waren schon eindeutig. Thomas Landgraf ging vor Iris Bönisch und Jürgen Woitaske ins Ziel.
Danach ging es Schlag auf Schlag, so dass anschließend der Zieldurchgang zusätzlich mit Videobeweis ausgewertet wurde. Bei Pegelstand 88cm kam man auch ohne Grundberührung durch die Hafeneinfahrt. Nach dem Anlegen wartete gleich die Waage. Wie später zu erfahren war, war die Grenze bei 95 kg, oberhalb dieser es die Sonderwertung Schwergewicht geben sollte. Gegen einen Wollfaden am Optichip konnten die Teilnehmer und die jugendliche Wettfahrtleitung bei der Küchencrew Bockwurst mit Kartoffel- oder Nudelsalat eintauschen.

Gegen 12:30 wurde zum zweiten Start aufgerufen. Diesmal bei angenehmer Wärme und viel Sonne. Fast in einem Pulk ging es vom Start weg. Manche meinen die zweite Etappe ist anspruchsvoller. Zeit blieb keine die goldenen Elbhänge mit den Schlössern, dem sanierten Wasserwerk usw. zu genießen. Strömungsänderungen oder Wind oder beides mischten das Feld dann doch zumindest im Vorder- und dem Mittelfeld noch etwas durcheinander. Jürgen Woitaske ging vor Alexander Franz und Thomas Baumgart ins Ziel. Trocken kamen alle ans seichte Sandufer. Während sich die Jugendlichen um Bea zurückzogen, um die Wettfahrten auszuwerten, luden die Segler bereits ihre Boote auf. Dank hier an Wolfgang für den Sammeltransport stromauf.
In der Gesamtwertung nahm Jürgen Woitaske (SSCD) den Pokal mit nach Hause. Zweiter wurde Thomas Landgraf (SCW) vor Alexander Franz (WWS). Sieger in der Holzbootwertung wurde Jens Tusche (ebenfalls SCW). In der Klasse über 95 kg gewann Uwe Finsterbusch (SSCD) die Wertung.
Abschließend einen großen Dank an alle Helfer, angefangen beim Küchenteam, über die Mannschaft vom WDL, die die beiden Sicherungsboote besetzte, bis hin zu der jugendlichen Wettkampfleitung um Wettkampfleiter Anselm Heilmann. Besonderer Dank geht vor allem an die Organisatoren um Iris und Bert, die viele Dinge immer wieder im Hintergrund organisieren, u.a. Urkunden und auch so einige individuelle Preise vorbereiten, und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Einen Termin für nächstes Jahr gibt es übrigens auch schon- am 08. November 2020 findet der 25. Rumpokal statt. Wir hoffen, dass wir wieder so ein buntes und zahlreiches Teilnehmerfeld in Wachwitz begrüßen dürfen.

Bereits zum 4. Mal fand an diesem Wochenende die Sächsische Vereinsmeisterschaft statt, bei dieser Anzahl kann man also durchaus schon von einer Tradition sprechen. Und zwar von einer schönen Tradition. Und da Segeln bekanntlich umso mehr Spaß macht, desto mehr mitmachen, wurde die Teilnehmerzahl in diesem Jahr direkt erhöht.
Insgesamt 17 Teams samt Fanclubs haben sich dieses Jahr auf den Weg nach Zwenkau gemacht. Die einzige Bedingung für die Teams, mind. 1 Teammitglied muss jünger als 18 Jahre sein. So war es eine bunte Mischung bei der Eröffnung am Samstag, von Leipzig über Pöhl bis nach Dresden war Sachsen gut vertreten und auch Vereine aus Sachsen-Anhalt und Thüringen schlossen sich dem Aufruf des SVS an.
Auch wir waren mit einem Team dabei, hochmotiviert reisten Conny, Leo, Marek und ich (Bea) bereits am Freitag an und genossen das leckere Abendessen zum Begrüßungsabend.
Los ging es dann am nächsten Morgen erst einmal mit dem bekannten Ziehen der Lose. Wie in den letzten Jahren erprobt, zog jede Mannschaft einen Buchtstaben – damit stand fest, in welcher Gruppe wir starten werden. Nach einem ausgeklügelten Plan, der dem Beweis der Relativitätstheorie nahekommt, stand nun auch fest, wer wann, gegen wen und auf welchem Boot segeln wird.
Die Rennen selbst muss man sich wie folgt vorstellen: 3 Teams segeln auf J70s einen Up-and-Down gegeneinander, danach werden die Teams gewechselt. Um die Wechsel optimal zu gestalten, werden die neuen Teams mit dem Motorboot aufs Wasser gebracht.
Der Rest beobachtet die Rennen von Land aus, zum Teil im Partyzelt, da es am Anfang noch leicht regnet. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, die Spannung war trotzdem mindestens so hoch wie bei dem Finale der Fußball WM.
Wir greifen in Rennen 2 das erste Mal in das Geschehen ein und müssen uns eingestehen, dass wir mit den Teams, die diese Bootsklasse öfter segeln, als unerfahrenes und neues Team aktuell nicht ganz mithalten können.
Aber vor dem Rennen ist ja bekanntlich nach dem Rennen und bereits in Runde 7 sind wir erneut am Start. Diesmal kommen wir mit dem Boot und den Bedingungen besser zurecht, der Abstand zu den anderen Booten ist schon nicht mehr so groß.
Und seit diesem Wochenende ist die Nummer 13 unsere neue Glückszahl– denn in Rennen 13 sind wir erneut dran und diesmal können wir endlich auch den anderen zeigen, was Dresdner Segler drauf haben. Sehr zufrieden beenden wir das Rennen als 2.
Am nächsten Morgen werden noch die letzten Vorläufe ausgesegelt, aber so langsam macht sich auch erste Skepsis breit. Grund: der Wind, der am Samstag noch zuverlässig da war, wurde von Rennen zu Rennen weniger. Nach dem letzten 18. Vorlauf war der Wind dann komplett weg- eigentlich sollten nochmal die Gruppenersten gegeneinander das Finale aussegeln.
Ein wenig Wind kam dann zwar noch, der reichte aber fürs Finale leider nicht mehr. So wurden die Ergebnisse aus den Vorläufen gewertet, so dass zumindest ein eindeutiges Ergebnis vorhanden ist.
Abschließend bleibt natürlich noch der verdiente Glückwunsch an den Sieger, in diesem Jahr sind es aufgrund von Punktgleichheit sogar zwei. Ralf Bundel und sein Team (SSGR) und Thomas Schreppfer samt Crew dürfen sich nun 1. Mitteldeutscher Vereinsmeister nennen. Mit insgesamt Platz 12 von 17 sind wir sehr zufrieden, auch wenn noch Platz noch oben ist, stand für uns vor allem der Spaß im Vordergrund und den hatten wir auf jeden Fall.
Nächstes Jahr wird es wieder eine Vereinsmeisterschaft geben – wir sind definitiv wieder mit dabei!

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Wir hatten es uns schon lange Mal vorgenommen, einfach in Wachwitz auf Langstrecke gehen, mal sehen, wie weit wir kommen, allerdings nicht mit dem Segelboot, sondern mit dem SUP. Wir - das
sind Benni, Tommy E. und ich. Benni schob es mit den Worten an: "am Wochenende ist nicht viel Wind". Darauf komme ich nochmal zurück.

Also ging es am Sonntag 10.00 Uhr los. Das Wetter war besten: warm, bewölkt und kein Wind. So genossen wir die SUP-Sichtweise auf die Elbschlösser, das Stadtzentrum und das Treiben links- und
rechtselbisch. Wir fuhren zwar zu Dritt aber eigentlich waren wir immer im Pulk. Ein Meissner Paddlerehepaar und mehrere Wanderruderer aus Berlin-Grünau trafen sich mit uns unterwegs
immer wieder, weil jeder mal Pause machte. Da gab es einen netten Gruß aus dem Biergarten oder ein "Sport frei" der Ruderer an die SUPler.

Unsere erste Pause legten wir am Ruderbootshaus Cotta ein. Thomas versprach uns dort Getränke. Doch die gibt es wohl nur zum großen Dresdner Paddeltag. Als wir uns dem Bootshaus näherten,
sahen wir eine Ixylon. Zwei Radebeuler Segler hatten einen Sonntagstörn stromauf unternommen. Es gibt sie also auch unterhalb Dresdens, die Elbsegler. Wir waren ehrgeizig und wollten vor der
Ixylon in Radebeul sein und wir gewannen, obwohl jetzt der Westwind leicht zu nahm. Das erfreute die Segler und machte es uns nicht leichter. In mancher Böe standen wir gefühlt. Diverse
Techniken wurden ausprobiert, auf dem Brett liegend und Beine im Wasser treiben ist man genauso schnell wie mit Paddeln, zumindest zeitweise. Soviel zum Thema: ... ist nicht viel Wind.
Die Sichtweise des Surfers ist doch eine ganz andere wie die des SUPlers.

15.30 Uhr erreichten wir dann unser Tagesziel Scharfenberg. Hier wartete unser Rücktransport mit Kati und Conny sowie einem kühlen Blonden und einem deftigen Essen, was wir uns wohl verdient hatten. 29 km paddeln lag hinter uns, ohne Gegenwind wären wir sicher bis Meißen oder gar bis ins Spaargebirge gekommen, dies halt das nächste Mal. Jens

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201909 SUP Treiben bei West

 In der ersten Woche der großen Ferien 2019 fand wieder einmal eine Ausbildungswanderfahrt der Dresdener Segler und Seesportler statt. Die Vorfreude war bei den Kindern groß, bis zuletzt gab es Interessenten die auf den Vereinsbooten untergebracht werden wollten. Auch deshalb entschieden die Verantwortlichen sich am Ende, den Wachwitzer Jollenkreuzer „Gräfin Cosel“ – besetzt mit Jugendlichen, mitzunehmen statt sie mit einer kleineren Segeljolle segeln zu lassen. So wurde am Abreisetag ein schockierend großer Berg Gepäck – darunter auch viel Brennholz – verladen. Pünktlich legte der Schleppzug unter den Augen einiger Eltern auch ab. Während der Reise waren die Kinder auf Ruckswilli in Wachen eingeteilt, die sich im Halbstundenrhythmus ablösten. Zuerst war jeder Schleppwache, dann wechselte er ans Steuer und schloss seinen Dienst als Ausguck ab! Den Rest der Zeit konnte man entspannen, spielen, lesen, essen, trinken, ausruhen; mit Ausnahme des Bootsführers Bert, der während der gesamten Fahrt unter Spannung stand. Der niedrige Elbpegel zwang die Boote, die Fahrrinne zu nutzen. Am ersten Abend erreichte die kleine Flotte Postelwitz. In dieser Nacht musste auf dem Kutter geschlafen werden – es ging recht eng zu. Die Fahrt am nächsten Tag führte die Boote wiederum durch die wunderschöne Sächsisch-Böhmische Schweiz. Höhepunkt war für alle sicher die Schleuse unterm Schreckenstein in Usti. Auf der gestauten Labe ging es dann etwas schneller voran, es wurden auch Segel gesetzt. Die beiden nächsten Tage zelteten die Teilnehmer beim Yachtclub Lovosice, ein kleiner Segelausflug zum Zernoskysee stand auf dem Programm und viele Badepausen wurden natürlich auch gut genutzt. Die täglichen Statusmeldungen über Whatsapp interessierten nicht nur die Eltern. Gut in Erinnerung war scheinbar vielen noch der gemeinsam vorbereitete und über dem Feuer zubereitete Bauerntopf. Am Montag ging es weiter gen Melnik, die Zwischenstation in Roudnice war auch gleichzeitig der Zeltplatz für die nächsten Nächte. Der Wendepunkt „Melnik“ wurde am Dienstag erreicht. Ein Blick auf die schöne Stadt und die wunderschöne Schleuse Horin, ein Foto zur Erinnerung und schon ging es zurück. Dabei wurde viel gesegelt, unterbrochen wurden die Törns nur durch die Schleusen, bei denen jeder Teilnehmer wechselnd eine Aufgabe übernahm. Für die Zeit der Manöver wurde von allen absolute Aufmerksamkeit und aktives Handeln gefordert. Und je länger die Fahrt dauerte wurde aus den jungen unerfahrenen Crewmitgliedern eine handfeste, aktive Gruppe. Nicht nur das Schleusen, Anlegen, Segeln, Zelten und die vielen kleinen Handgriffe an Bord wurden erlernt – wichtig war auch das Gemeinschaftsgefühl, die Fairness untereinander, das Helfen und bewusste und aktive Zupacken. Der letzte Tag hielt noch eine kleine Havarie für die Mannschaften bereit, der Ruderbolzen des Jollenkreuzers verbog bei einem Manöver. So kam es zu Verspätung bei der Ankunft und einem aufregenden Seitenschlepp-Anlegemanöver. Aber auch das gehört zu einer solchen Fahrt dazu – die Erkenntnis, dass es für (fast) alles eine Lösung gibt und man sie nur finden muss!

Unser diesjähriger Lehrgang zum Erwerb des amtlichen Sportbootführerscheins ist nun schon wieder Geschichte.
Die Praxisausbildung fand am 30.05. – 02.06 und 14.06./15.06. und 22.06.2019 am Stausee Quitzdorf statt. Ein Team von 6 Trainern hatte alle Hände voll zu tun um den Ansturm aller Segelschüler zu bewältigen. Es waren 7 wunderbare Segeltage mit ausreichenden und zum Teil stürmischen Wind, viel Sonnenschein und jede Menge Spaß. Für viele war es das erste Mal auf einer Jolle zu segeln. Es wurde fleißig auf dem Wasser trainiert, Kommandos geübt und auch die Knotenlehre kam nicht zu kurz.
Gerade am letzten Ausbildungswochenende und zum Prüfungstag hat der Wind mit Windstärken bis 5 Bft den Segelneulingen und auch uns Trainern alles abgefordert. Der Wind wurde zum Ende des Prüfungstages immer stärker. Eine Kenterung zum Prüfungstörn der letzten Mannschaft 50m vor dem Steg tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Unsere SCW Jugend Anselm und Fabian haben schnell reagiert und in perfekter seemännischer Leistung die Ixylon binnen 5 Minuten wieder aufgerichtet noch bevor das Rettungsmotorboot eintraf. Segelschüler Sebastian der Unglückrabe durfte aber sofort noch mal ran und hat natürlich seinen Prüfungstörn auch bestanden.
Wir können mit Freude berichten, dass 28 Lehrgangsteilnehmer mit der praktischen Prüfung am 23.06.2017 den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben und nunmehr im Besitz des Sportbootführerscheins Segeln sind.
Wir wünschen unseren Lehrgangsteilnehmern viele schöne Segelerlebnisse und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
Gern freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren Segelneulingen in der Gruppe der Jollensegler zu den Terminen 26.-28.07 in Quitzdorf oder 23.- 25.08.19 am Partwitzer See.

 

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Stürmische Winde - Zwangspause

 

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Knotenlehre während der Sturmpause

 

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Aufräumen viele Hände - schnelles Ende ...

 

Gruppenfoto

 

Nach bestandener Prüfung - alle sind einfach nur glücklich....

Am Wochenende fanden zwischen Wachwitz und Loschwitz die diesjährigen Dresdner-Kinder- und Jugendspiele statt - die im Segeln und Seesport. Der Stadtsportbund organisiert diese Veranstaltung vor allem unter dem Aspekt der breitensportlichen Ausrichtung. Auch deshalb waren vor allem die Jüngeren und Neugierige am Start. Schade, dass viele Parallelveranstaltung mit deutlich leistungsorientierten Anspruch  das Starterfeld beim Segeln zusätzlich dezimierten!  Der Aufwand für die Organisation blieb trotzdem der Gleiche! Nach einem Eröffnungstraining am Freitag und Vorbereitung fanden die Wettkämpfe vor allem am Sonntag statt. In Wachwitz starteten 6 Segelboote bei leichtem Westwind stromab nach Loschwitz! Gestartet wurde im Zeitfenster, jedes Boot also für sich, am Start und Ziel wurde jeweils die Zeit genommen! Es wurde in Yardstickwertung gesegelt!  Am Ende siegte Gustav aus Wachwitz vor Friedrich aus Loschwitz. Nach dem Zieldurchgang segelten die Boote in den Hafen und wechselten zum Seesportwettkampf. Knoten und Wurfleine wurden gewertet, das Dingiwriggen und Schlauchbootfahren waren auf Grund des ständigen Nieselregens nicht so begehrt, dafür wurde intensiv unter dem Stelzenhaus Tischtennis gespielt. In der Gesamtwertung "Seesport" gewann ebenfalls Gustav  (SCW) vor Oskar (MC Elbe).
16 Teilnehmer aus 3 Vereinen kämpften miteinander um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Am Ende glänzten Kinderaugen und Medaillen an den kleinen Sportlern - für manche war es wahrscheinlich die Erste und somit eine besonders schöne Erfahrung! Neben den Wettkämpfern, der Jüngste war 4 Jahre alt waren viele Eltern und Geschwisterkinder dabei.
Für die vielen Erwachsenen und jugendlichen Organisatoren und Helfer war der Tag vor allem auch von Arbeit geprägt - jedoch auch erlebnisreich. Ohne sie gäbe es derartige Höhepunkte nicht - auch deshalb ist ihnen herzlich zu danken. 
Während die Loschwitzer noch eine kleine Kutterausfahrt machten segelten die Wachwitzer bei schönem Westwind  stromauf in ihren Heimathafen zurück.

Das Jugendseglertreffen 2019 ist erfolgreich verlaufen - es war das 20te am Zernosekysee. Mehr als 100 Segler und Seesportler aus 5 Vereinen trafen sich mit ihren Angehörigen über die Pfingsttage in Pistany. Die Jollenkreuzer und Motorboot Christa starteten bereits am Donnerstag nachmittag auf der Elbe stromauf. Nach Zwischenstopp in Postelwitz wurde die Fahrt am Freitag auf der Elbe fortgesetzt. Gegen 18 Uhr trafen die Boote fast zeitgleich mit den Landtransporten ein!
Ca. 40 Boote segelten an 2 Tagen auf dem kleinen Zernosekysee. Neben einzelnen Trainingseinheiten für die Optis und 420er  und Ixylon gab es viel Freizeit. Aber auch besondere Höhepunkte standen auf dem Programm. Neben der gemeinsamen Eisfahrt nach Lovosice wurde am Sonntag eine gemeinsame Regatta aller Boote gesegelt. Außerdem war wie immer die Langstreckenfahrt zur Schleuse in Usti besonders beeindruckend. In den freien Zeiten gab es viel Zeit und Gelegenheit miteinander zu reden, sich auszutauschen und zukünftige Veranstaltungen zu planen! Vor allem das Miteinander von Trainern, Eltern, Junioren und älteren Vereinsmitgliedern und das gemeinsame generationsübergreifende Segeln und Erleben macht das besondere Flair dieses traditionellen Treffens aus.  Auch wenn die jährlich wechselnden Betreiber des Campingplatzes bei der organisation viele Unbekannte bescheren und auch einige Unstimmigkeiten zwischen den Wachwitzer Trainern und Junioren einige Turbulenzen erzeugten waren die gemeinsamen Tage einprägsam und schön. Während die Einen schon zu den nächsten seglerischen Höhepunkten (Regatten, Segelausbildung ....) unterwegs sind werden auch die nächsten Pläne geschmiedet.  Es soll auch ein 25. Jugendseglertreffen geben sofern die Möglichkeiten am Zernosekysee weiterhin bestehen! 

 

Es gibt manchmal Entscheidungen, die fallen einem nicht leicht. Und dennoch gibt es gute Gründe, so eine Entscheidung trotzdem zu treffen. So eine Entscheidung war sicherlich auch die Absage der Strommeisterschaft. Aber bei einem Pegel von 1m ist die Elbe auf der geplanten Regattastrecke (Pirna bis Wachwitz) einfach zu schmal und zu flach um in einem ordentlichen und fairem Wettkampf gegeneinander zu fahren. Nichts desto trotz kam das Segeln und der Spaß am Wochenende nicht zu kurz. Aus einem Wettkampf gegeneinander wurde kurzerhand eine gemeinsame Ausfahrt bis nach Pillnitz. So bestand die Möglichkeit, uns gegenseitig auszuweichen, hintereinander zu bleiben und nicht auf Krampf um den letzten Meter zu kämpfen. Um elf eröffnete Fahrtenobfrau Conny Tusche bei schönstem Sonnenschein das diesjährige Frühlingsfest. Kurz darauf legten 8 Boote Richtung Pillnitz ab. Sehr gefreut haben wir uns, dass sich auch Sportfreunde vom DSC unserer Ausfahrt angeschlossen haben. Hinter Pillnitz (oder auch am „Äquator“) zogen wir dann die Segel. In entspannter Atmosphäre ging es gemeinsam stromab, der mäßige Ostwind reichte sogar aus, um vor dem Steg noch einmal stromauf zu Segeln. Die Sonne spiegelte sich im Wasser, ein leichter Wind umspielte die Haut… so kam glatt Urlaubsfeeling auf. Für alle, die es lieber sportlicher mögen, ging es am Nachmittag noch einmal aufs Wasser, diesmal mit einem SUP- Brett unter den Beinen. Die perfekte Alternative bei Niedrigwasser in der Elbe. Auch einige Neulinge trauten sich, ein (unfreiwilliges) Bad in der Elbe blieb dabei dann auch nicht aus. Am Abend trafen sich nochmal alle in der Bootshalle, angelockt von frischen Duft nach Bratwürsten. Schon traditionell findet bei der Strommeisterschaft auch immer eine Abendveranstaltung statt-mit Essen, Trinken und guter Musik. Auch wenn es dieses Jahr keine Strommeisterschaft ist, die Abendveranstaltung lassen wir uns davon nicht verderben. Für Essen und Trinken war gesorgt und eine junge talentierte Band aus Birkwitz steuerte die musikalische Unterhaltung bei. Schon nach den ersten Liedern kam Stimmung in der Bootshalle auf und je später der Abend wurde, desto mehr Leute begannen zu tanzen. Es war eine gelungene Mischung aus flotter Tanzmusik und ruhigeren Liedern zum Träumen. Spätestens beim „Halleluja“ war der Stress der Arbeitswoche vergessen. Auch wenn es am Anfang eine traurige Entscheidung war, die Strommeisterschaft abzusagen, dass „Ersatzprogramm“ war definitiv gleichwertig. Und die Band drückte es am Ende mit den Worten von Campino (die Toten Hosen) völlig richtig aus: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit. An Tagen wie diesen haben wir noch ewig Zeit. In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht, erleben wir das Beste, keine Ende ist in Sicht“.

Es lässt sich nicht leugnen, dass der Frühling schon seit einiger Zeit in Dresden und damit auch bei uns im Verein Einzug hält. Überall blühen Blumen und Bäume, die Vögel wecken einen mittlerweile eher und die ersten warmen Tage erfreuen alle. Im Segelclub wurde währenddessen noch fleißig gearbeitet. In den letzten Wochen war in der Bootshalle größeres Gedränge als sonst und das Brummen der Poliermaschine vermischte sich mit dem der Bohrmaschine. Überall wurde noch fleißig geschraubt, geschliffen, lackiert, poliert und mit den letzten Handgriffen das Boot für die Saison vorbereitet. Letztendlich ging ein Boot nach dem anderen aus der Halle ins Wasser oder auf den Trockenliegeplatz und wartete samt Besatzung sehnsüchtig auf den Saisonstart.

Am 1. Mai war es dann endlich soweit. Mittlerweile schon traditionell fand an diesem Tag unser Ansegeln gemeinsam mit der Dampferparade statt. Auch wenn einige bereits zwischen Ab- und Ansegeln auf dem Wasser waren – zum Beispiel auf der Ostsee oder in Kroatien, bei der ersten Regatta oder im Trainingslager in Bautzen- für die meisten war es der erste Törn in diesem Jahr.
Dieser begann zunächst mit einer zünftigen Bootstaufe mehrerer neuer Vereinsboote sowie 2 neuer Boote von Vereinsmitgliedern. Allen Eignern, Steuermännern und Vorschotern auch an dieser Stelle nochmal Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Pünktlich um 11 kamen die ersten Dampfer am Steg vom SSCD in Sicht und die Flottille aus 12 Segelbooten und 2 Motorbooten startete. Zumindest zahlenmäßig waren wir damit der Weißen Flotte überlegen. Petrus war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht so wohlgesonnen, immer wieder schauerte es. Wohl ein Grund, dass die Dampferparade anders als sonst dieses Jahr nicht von so vielen privaten Boote begleitet wurde. Der guten Laune an Bord tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Schlepp wurden zwischen den Booten Kekse und Schokolade ausgetauscht, später kamen Brötchen mit Würstchen und Senf hinzu. Sehr zur Erheiterung aller landeten dabei leider auch einige Kekse im Wasser (mit Gegenwind auf ein Boot zu treffen ist manchmal schwieriger als gedacht) und Conny stellte völlig richtig fest; „Großer Mist, wenn Senf auf dem Segel ist“.
Satt und zufrieden erreichten alle die Wesenitzmündung, von wo aus es segelnder Weise Richtung Wachwitz zurückging. Petrus und auch Rasmus waren scheinbar mittlerweile gut gelaunt (oder haben sich von unseren „Opfergaben“ milde stimmen lassen), denn der Regen hatte sich verzogen, die Sonne schien und der Wind wehte angenehm kräftig. So ging es in raschem Tempo elbabwärts und zurück zum Wachwitzer Steg. 3 Dampfer und auffrischender Wind machten das Anlegen zwar noch einmal spannend, letztendlich erreichten aber alle ohne Schäden, erholt und mit einem breiten Grinsen das Ufer. Schnell waren die Boote wieder abgebaut und warten nun auf ihren nächsten Einsatz, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Mit einem dreifachen „Good Wind- Ahoi“ aus Wachwitz in die Segelsaison 2019- möge sie für alle Segler und Motorbootfahrer viele schöne Augenblicke auf dem Wasser, ausreichend Wind und Sonne bereithalten.

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