Ob klirrende Kälte, Regensturm oder Schneefall – die Piratensegler Deutschlands zieht es bei jeder Wetterlage auf die See. So auch in diesem Jahr. Der Potsdamer Segelverein PSC Wiking hatte am Wochenende nämlich wieder zur traditionellen Nikolausregatta geladen. Also haben wir Piraten 4143 „Perle aus Sachsen“ verladen und uns am Freitagnachmittag nach Potsdam auf den Weg gemacht. Zwischenstopp war kurz in Dresden, um unseren Vorschoter Aaron Vogel mit an Bord zu nehmen. Am Samstag ging es dann bei einer Außentemperatur von 2°C zum Liegeplatz um den Piraten aufzuriggen. Die gefrorene Oberpersenning wurde vorsichtig abgenommen und der Mast gestellt. Um 9:30 Uhr wurde die 30.Nikolausregatta eröffnet. 116 Seglern und Seglerinnen mit Ihren 58 Piraten folgten den Ruf nach Potsdam. 10:30 Uhr wurde bei einer Lufttemperatur von 4°C, Windstärke 2-3 die erste Wettfahrt gestartet. Es folgten die weiteren 3 Wettfahrten bei guten Segelbedingungen, leichte Bewölkung und vor allem “ von Oben“ trocken. Mit der Showeinlagen „ Nikolaus auf Wasserski“, überraschte der Veranstalter das Publikum auf dem Dampfer der Weißen Flotte, welcher die Regatta mit begleitete. An diesem Wochenende erreichten wir den Platz 40 (von 58 Piraten). Die Platzierungen in den Wettfahrten waren: 41/29/41 (45= Streicher). Mit den 32,76 RL-Punkten wurde eine gute Startvoraussetzung für das Segeljahr 2010 gesetzt. Als Schiedsrichter war mein Vater aktiv bei der Durchführung der Regatta mit beteiligt. Ich wünsche allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf zur Segelsaison 2010 André / Pirat 4143
Trainer wissen - der Winter kann für die Wassersportler arg lang sein, kleine Höhepunkte sind deshalb neben der Athletikausbildung in der Turnhalle besonders wichtig. Bei schönsten Wetter trafen sich also 25 Kinder und eine ganze Menge Eltern und Trainer am 5.Dezember im Loschwitzer Hafen zum Basteln und Wriggen. Zu Gast war auch Trainer Eike und seine Familie von der Talsperre Pöhl. Drei Dingis standen samt Trainer zur Verfügung. Während die Einen im Hafenbecken unterwegs waren, bastelten andere im Vereinshaus unter Anleitung von Kristin (SCW) und Bert (WDL) kleine Geschenke! Am Lagerfeuer wurden Knüppelkuchen gebacken und Würstchen gerillt.
15 erwachsene Segler aus 5 Elbevereinen starteten am 8. November mit Optimisten zur traditionellen Rumpokal- Regatta! Mehr als die Hälfte der Boote kämpften zusätzlich um den Holzboot-Pokal, der erstmals ausgeschrieben war. Der Wanderpokal wurde von Uwe Bönisch gebaut und ist ein weltvolles Schmuckstück - ein maßstabsgetreues Optimodell aus Holz (1:10). Wie immer war die Jugend von WDL und SCW für die Absicherung und Wettkampfleitung verantwortlich! Sie meisterte ihre Aufgabe mit Bravour - natürlich unterstützt von Trainern und erwachsenen Mitgliedern beider Vereine! Die Wettkampfleitung hatte alle Hände voll zu tun mit der ungewöhnlichen Aufgabe - einmal auf der anderen Seite zu stehen - den Start zu gestalten und den Unmut der Segler zu spüren, weil nicht alles optimal lief! Besonders hilfreich waren die vielen jugendlichen Betreuer, die den Startern beim Einsteigen und Ablegen in die ungewohnte Bootsklasse halfen. Leider war der Wind etwas schwach, so dass sich die teilweise über 100 kg schweren Segler über den Kreuzkurs quälen mussten - jede Wende war in den engen Booten schwierig und vor allem die Knie spüren die meisten sicher in den nächsten Tagen deutlich. Aber Spaß hatte jeder - es war ein fairer und sportlicher Wettkampf. Nach der ersten Wettfahrt wurde im Hafen Loschwitz eine kleine Pause gemacht. Linda Liebscher hatte einen großen Topf Soljanka gekocht. Sie schmeckte allen sehr gut. Die Pause nutzen die Einen zum Schwatz mit der Wasserschutzpolizei, die im Hafen anlegte, andere wärmten sich am Lagerfeuer auf oder trimmten ihr Boot für die nächste Wettfahrt! Gegen 12:30 Uhr ging es auf zur zweiten Wettfahrt, Start war im Rückstau des Hafenbeckens, das Ziel war der Sandstand in Johannstadt. Wer nicht im großen Pulk hängen blieb und schnell in die Strömung kam, hatte eine gute Position. Sieger wurde Matthias Finsterbusch vom Sächsischen Seesportclub Dresden. Den Holzbootpokal nahm Thomas Landgraf mit nach Hause. Die meisten Boote fanden übrigens bei der Rückfahrt auf dem Transport von Wolfgang Beyer Platz. Er stellte glücklicherweise Transporter und einen großen Hänger zur Verfügung. Die Platzierungen:
Am ersten Herbstferienwochenende (10.-11.10.2009) fuhren Elias und Aaron (beide Neueinsteiger) sowie Anissa und ich (beide Opti-Umsteiger) voller Erwartung zu einem 420er-Training an den Bautzener Stausee. Als Trainer konnten wir Carsten gewinnen, der von Max unterstützt wurde. Mit etwas Verspätung ging es am Samstag um 8.15 Uhr vom SCW los. Wir hatten die beiden 420er Elbling und Reblaus mit. Nachdem wir im Segelverein Bautzen unsere Zelte aufgebaut hatten, erklärten uns Carsten und Max schrittweise an einem Boot, wie ein 420er aufzubauen ist. Das 2. Boot war dann unsere Sache. Als endlich diese Hürde geschafft war, ging es zum ersten Mal auf das Wasser, einer kräftig grünen Brühe. Wir haben Achten gesegelt, um uns an das neue Boot zu gewöhnen. Ich finde, dass es schon einen Unterschied macht, ob man 420er oder Opti segelt. In der Mittagspause stärkten wir uns mit Nudeln und Tomatensoße, die meine Mutter für uns vorbereitet hatte. Reichlich verwöhnt wurden wir mit Kuchen, den Anissa und Aaron beisteuerten. Anschließend werteten wir die erste Trainingseinheit aus und übten dann weiter Achten fahren. Wir versuchten, das Besprochene umzusetzen, diesmal aber auch mit Spi. Am Abend ist Aaron leider schon nach Hause gefahren, sodass wir nur noch zu Dritt waren. Dafür übernachteten die Eltern von Elias im Segelverein und unterstützten uns bei der Landversorgung sowie beim Packen und Aufräumen am Sonntag. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ist Max als Schotte auf einem Boot mitgefahren und wir haben die Steuermänner getauscht. Als dann der Wind auffrischte, mussten wir das Training unterbrechen. Wir überbrückten die Zeit mit Theorie und gingen später mit nur einem Boot wieder aufs Wasser, diesmal aber in eine geschützte Bucht. Dort haben wir dann weiter trainiert. Mittags gab es leckere Gulaschsuppe, die Elias Eltern mitgebracht hatten. Leider ist die Zeit wie im Flug vergangen. Die Boote und Zelte mussten wieder abgebaut werden und gegen 17.00 Uhr kehrten wir nach Wachwitz zurück. Das Wochenende hat mir viel Spaß gemacht und wir haben eine Menge gelernt. Vielen Dank an unsere beiden engagierten Trainer Carsten und Max für ihre Bereitschaft, mit uns ein herbstlich kühles Trainingswochenende zu verbringen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in der nächsten Segelsaison.
Das Absegeln ging mit 11 Wachwitzer Segelbooten sowie zwei Sicherungs- bzw. Schleppbooten am 3.10. stromab bis zum Stadtzentrum. Zum Glück waren Wind und Wetter besser als erwartet. So konnten die 7 Jollen und 4 Jollenkreuzer Segel zeigen, stromab wurde gekreuzt, die meisten segelten auch stromauf bis zum Steg. Diesmal war übrigens auch ein Opti mit von der Partie (schade, dass es die Einladung für die anderen vier zu kurzfristig war). Anissa meisterte die Strecke mit Ruhe und Spaß, immer in der Nähe von Jollenkreuzer Äolus, der die Betreuung übernommen hatte! Der Vereins-15er "Gräfin Cosel" fand leider keine Besatzung und auch der Holz-20er konnte nicht starten, weil ein Besatzungsmitglied fehlte. Schade eigentlich! Am Abend wurde gegrillt und geklönt und am Tag darauf die ersten Boote aufgeslippt. Dabei stellte sich leider auch heraus, dass ein weiterer Bootsmotor im Visier von Dieben war. Zum Glück misslang die Demontage vom Boot ... aber Vorsicht ist in Zukunft geboten!
Vom 03.10.-04.10.2009 habe ich an der „Halali“ Ranglisten-Regatta der Piraten beim PCB Berlin auf der Havel teilgenommen. Das war für dieses Jahr neben der Teilnahme an der IDJM in Travemünde meine 5. Regatta. An diesem Wochenende mussten wir lt. Wettervorhersage mit sehr viel Wind rechnen.Am 3. Oktober wurde bereits, von Beginn an, von den 14 Piraten die maximalen seglerischen Kenntnisse und Fertigkeiten abverlangt, da wir ständig Windstärken von 4 – 5, in Böen 6, zu meistern hatten. Der erste Lauf startete um 11 Uhr. Es war ein Up & Down Kurs mit 3 Runden, wofür wir knapp 2 Stunden gebraucht hatten. Der 2. Lauf wurde nach einer kurzen Verschnaufpause gestartet. Für die Pause hatten wir uns hinter einer Insel im Windschatten aufgehalten. Der Wind frischte weiter auf und es wurde wieder ein Up & Down Kurs jetzt mit 4 Runden gesegelt, wofür wir ca. 2 1/4 Stunden gebraucht hatten. Der 3. Lauf wurde mit Bahnverkürzung gesegelt, da der Wind weiter zunahm und alle durch den starken Wind mittlerweile am Ende Ihrer Kräfte waren. Somit waren wir bereits gegen 17 Uhr wieder an Land. Nachdem die „Piraten“ abgeplant waren konnten wir uns einem wohl verdienten 3. Oktober am Brandenburger Tor gönnen. Die Tagesplatzierungen waren 1. Lauf Platz 11 von 14 2. Lauf Platz 10 von 14 3. Lauf Platz 9 von 14 Am 4. Oktober waren 9 Windstärken angesagt, die aber glücklicherweise nicht eintraten. Der Start war wieder auf um 11 Uhr festgelegt. Als wir aus der Bucht raus gefahren waren, hatten wir die volle Stärke des Windes gespürt, welche selbst erfahrene Seglern ins Schwitzen brachte. Es wurde alles für einen 4. Lauf vorbereitet. Dann wurde jedoch die unausbleibliche Startverschiebung angezeigt, Die Wettfahrtleitung hatte noch gehofft, dass sich der Wind etwas legen würde. Jedoch hatte sie sich darin getäuscht. Der Wind wurde stärker und erreichte kurzzeitig nach Messung der Wettfahrtleitung bis zu 65 km/h, welches die Windstärke 8 bedeutete. Aus Sicherheitsgründen wurde der 4. Lauf abgebrochen. Da wir ja am Samstag bereits 3 Läufe gesegelt waren hatten wir die Bedingungen für eine Rangliste erfüllt. Nachdem wir unter Segel an Land angekommen waren, begannen wir mit dem Abbauen und Putzen des Bootes, danach wurde verladen. An diesem Wochenende erreichten wir nach 3 Wettfahrten insgesamt den 10. Platz von 14 Teilnehmern, was für uns ein gutes Ergebnis ist. Nach der Siegerehrung begann die Heimfahrt, welche durch den Wind bedingt nicht so eintönig gewesen war. Jetzt stehen noch 2 Regatten ins Haus. Am 17./18 Oktober geht es noch nach Güstrow zur 6.Nebelbeilregatta und am 5./6. Dezember findet in Potsdam die 30.Nikolausregatta als Jahresabschluss statt. Danach kann dann der Pirat für die Winterpause untergebracht werden. Gut Wind André Loebe (Pirat 4143)
Das letzte Wassertraining 2009 fand am Vortag des Absegelns bei Kälte und gutem Westwind statt. Wie zu erwarten waren neben den erfahrenen Optiseglern des Vereins wieder viele Neulinge (7) mit von der Partie. Das stellte die Trainer ohne Motorboot (der Motor des Triton wurde ja im Juli geklaut) vor eine große Herausforderung. Ohne die Unterstützung weiterer erwachsener Bootsführer wäre ein Wassertraining nicht möglich gewesen. Geduldig teilten die Trainer am Trainingsbeginn die Mannschaften ein. Die Piraten Oltimer und Knurrhahn wurden mit den Seglern besetzt, die am kommenden Wochenende erstmals in ein 420er-Trainingslager starten. Auf der Ixylon Maxl steuerten 2 erfahrene B-Segler (Opti), 3 weitere segelten Opti, auf dem 20er-Jollenkreuzer bestand die Mannschaft aus den drei Jüngsten des Vereins. In der Auswertung gab es viel Lob - insgesamt war das Training sehr erfolgreich und hoffentlich eine gute Motiviation für die Neulinge, im nun kommenden langen Winter durchzuhalten und im nächsten Jahr weiterzusegeln. Für 8 der 22 Segler des Juniorenclubs ist die Saison damit übrigens nicht zu Ende. 5 Jugendliche, die im nächsten Jahr in den 420er einsteigen, werden am nächsten Wochenende am Bautzener Stausee trainieren. Und die Regattasegler Felix (Opti-A), Viktor und Paul (Opti-B) starten Ende Oktober beim Internationalen Herbstpokal in Schwerin. Für Felix wird es die letzte Regatta im Opti sein, er wechselt nach einer erfolgreichen Optizeit als erster A-Segler des Vereins in eine andere Bootsklasse. Dafür werden Viktor und Paul im nächsten Jahr in der A-Wertung starten. Dafür wünschen wir ihnen von Herzen viel Erfolg.
Auf Grund des extremen Niedrigwassers hatten die Organisatoren schweren Herzens beschlossen, die Strommeisterschaft abzusagen. Erstmals sollten auch 7 Optis aus drei Elbevereinen teilnehmen, auch bei den Kindern war die Enttäuschung groß. Aber - auch wenn das Kreuzen auf einer Elbe mit Pegel 69 cm (!) nicht schadlos möglich ist, kann man doch wunderbar Boot fahren. Und das taten einige Unverdrossene aus immerhin 6 Vereinen, ein Pirat war von weit her, aus Celle, angereist. Gegen 10 Uhr legten die Boote ab. Gemeinsam ging es unter Motor stromauf. Später gesellten sich 2 Pirnaer Mannschaften dazu, so dass am Ende immerhin 16 Boote das schöne Wetter nutzten. Am Sandstrand von Zeichen legten die Boote an oder ankerten. Gegen 14 Uhr ging es dann unter Segeln stromab. Ein leichter Ostwind gestattete, trotz Niedrigwasser vor dem Wind laufend Segel zu zeigen. Natürlich war dabei keine Mannschaft frei von dem Bedürfnis, schneller zu sein als die anderen Boote. Da wurde taktisch gekämpft und getrimmt, ab und an klirrten Schwerter, weil Untiefen auftauchten, wo man sie gar nicht erwartete. Die segelnden Boote boten als Gruppe eine wunderschöne Kulisse für die Zuschauer an Land und auf den Dampfern, die Stimmung war ausgeglichen und gut! Nach dem Eintreffen in Wachwitz wurde in der Bootshalle noch lange gefeiert, geschwatzt und getanzt! Hardy, Helmut, Kuno und André sorgten für Essen, Trinken und Musik. Das Quitz zu den neuen Wettfahrtregeln, eine Idee von Schiedsrichter Helmut, brachte so manchen ganz schön ins Schwitzen, darunter auch Wettkampfleiter und Jugendtrainer. Die Mannschaft des Piraten "Oldtimer" gewannen souverän mit den meisten richtigen Antworten. Die Gemeinschaft der Elbsegler stand an diesem Tag sicherlich im Vordergrund, während das Regattasegeln dem Niedrigwasser zum Opfer fiel. Die große Anzahl teilnehmender Jollenkreuzer war aber beeindruckend und ungewöhnlich und lässt hoffen, dass auch bei der nächsten Strommeisterschaft ein großes Feld Elbsegler dabei sein wird. Die verschwindend geringe Anzahl Jollen (3) ist hoffentlich nur auf die ausgefallenen Wettfahrten zurückzuführen....
Nachdem sich alle 7 Segelneulinge zum freitäglichen Training im Segelclub eingefunden hatten wurde gepackt... Viel gehört dazu, wenn man ein Trainingswochenende machen will. Viel ist neu. Nicht nur diese eckigen Boote, auch große Bojen, Hänger die wie Baukasten sind und dann noch ein junger Trainer. Schon Freitag ging es mit 2 Autos und einem großen Hänger zum Segelclub nach Bautzen. Alle machten sich so ihre Gedanken: Würde man viel segeln? Was machen bei Regen und kein Wind? Wie sollte man die ganzen Sachen, die man endlich einmal ohne Eltern machen wollte, in einem Wochenende unterbringen? Am See angekommen hieß es zu allererst Zelte aufbauen - schließlich war nicht mehr wirklich Sommer und es wurde früher dunkel. Nachdem dies geschafft war (Trainer können sich zum Glück in fast jedes Zelt hinein denken) gab es Abendbrot unter freiem Himmel - diesem entflohen wir bis zum Sonntag nicht mehr. Zum Ausklang der anstrengenden Schul- und Arbeitswoche wurden dann noch verschiedene Gespräche geführt bis es unter die schützende Schicht der Zelte ging. Zumindest die Schulwoche schien nicht so anstrengend gewesen zu sein - als die beiden Erwachsenen einen Gang durch die Zelte zum Wecken machten konnten sie schon einige Stimmen vernehmen. Somit konnte direkt das Frühstück hinter sich gebracht und der eigentlich interessante Teil begonnen werden. Es begann wieder einmal mit Tragen von vielen Sachen - vom Auto zu den Booten. Damit konnte dann endlich der Aufbau der Optis beginnen - wieviel da doch dazu gehört und auf was man alles achten muss lernten die 2 Mädchen und 5 Jungs ganz schnell - sie wollten ja endlich aktiv werden. Nachdem auch der freundlicherweise von den Bautzner Seglern zur Verfügung gestellte Ruderkahn zum Trainerboot ausgerüstet war und der Wind stimmte (genau richtig für erste Schritte alleine in einem Segelboot) konnten endlich die Boote aufs Wasser und der Spaß begann - immer 4 segelten und 3 sahen sich die anderen während ihrer Pause mit dem Trainer an. An Land stand bei Bedarf ein Vater bereit, der auch mal die eine oder andere segeltechnische Hilfe gab. Bis zum Mittag hatten alle den ersten Schritt getan und schon einiges gelernt - die Boote machten schon größtenteils das, was die jeweilige Kapitänin bzw. der Kapitän von ihm wollte. So war der Empfang von einigen Eltern, die das schöne Wetter für einen Ausflug genutzt hatten, umso schöner - konnten doch erste Erfolgserlebnisse berichtet werden. Mit den Eltern war auch eine sehr leckere Käse-Lauch-Suppe mitgekommen, die allen mundete. Nachdem genug Konversationen mit den Eltern geführt worden waren ging es wieder zurück zum Wind - der inzwischen sogar etwas mehr geworden war. Dadurch wurde der Schwierigkeitsgrad noch einmal etwas erhöht, aber auch dies meisterten alle mit Bravour. Der Nachmittag verging wie im Fluge und vielen kam eine Stunde segeln wie 10 Minuten vor. Viel zu früh ging es wieder an Land - doch auch das "versorgen" der Boote am Abend gehört dazu. Zu allererst mussten die viel zu viel vorhandenen Algen von den Booten verschwinden, wenn man nicht von weiß zu grün wechseln wollte. Danach wurde das Lagerfeuer angezündet und auch dem letzten kam zu Ohren, dass es Knüppelkuchenteig gab. Dieser wurde dann bis nach dem Dunkelwerden zubereitet (dabei gaben natürlich die Erfahrenen den Anderen Tipps). Der Teig schien ein Serum enthalten zu haben, welches bei manchen die Stimmbänder lockerte und so wurde es ein schöner Abend, bei welchem sich die Erwachsenen nicht um Unterhaltung kümmern mussten. Am nächsten morgen musste der Trainer die Stimmen beim Wecken etwas mehr fordern und das Frühstück fast ganz alleine vorbereiten - doch schließlich stand nur noch der Vormittag zum Segeln zur Verfügung und dieser wollte genutzt werden. Nach einem kräftigen Frühstück ging es heut flotter mit dem Aufbau der Boote - gelernt ist gelernt und mit dem Zuwasserlassen des ersten Bootes kam der Wind - genau in der gewünschten Stärke damit vorher noch einmal durchgesprochenes geübt werden konnte. Die verfügbare Zeit um am Ende wieder pünktlich in Wachwitz zu sein nutzen alle Segler ausgiebig und so klappten die meisten Wenden am Ende problemlos. Als dann die Nudeln zum Mittag riefen mussten die Boote nach dem inzwischen routinemäßigen aufslippen ordentlich geputzt werden - man wollte einen guten Eindruck bei der Heimkehr hinterlassen. Die Nudeln stärkten noch einmal und so wurde gefühlt schnell alles wieder aufgeladen und für die Rückfahrt vorbereitet. Diese startete trotzdem etwas verspätet - auch Trainer lernen noch - und so ging es wieder auf nach Dresden, zurück zu den Eltern, zurück zu dem Punkt wo 2 Tage zuvor alles begann. Die Fahrt gab Raum das Erlebte zu verarbeiten (das sah man manchen Kinder direkt an) oder aber die nötigen Schulaufgaben nachzuholen. Zurück in Wachwitz ging das Abladen auch durch die Unterstützung der abholenden Eltern schnell und ruhig von statten. Damit endete ein schönes Wochenende, bei welchem 7 Kinder Erfahrung sammeln konnten wie es ist alleine ein Segelboot zu führen und lernten erste Tücken zu überwinden. Vielen Dank dem Bautzener Seglerclub für die gastfreundliche Aufnahme und den Eltern für die Unterstützung bis zur Hilfe während der kompletten Zeit. Jakob Glück, Trainer beim SCW
Die Expovita bei Starkwind und tückischen Böen war am Samstag schon eine Herausforderung, und das nicht nur nicht nur für die Opti-Segler. Die Wachwitzer Teilnehmer konnten mit den Bedingungen in unterschiedlicher Weise umgehen. Der starke Wind bei den ersten Wettfahrten war für das Schwergewicht Felix kein Problem. Er fuhr souverän Erstplatzierungen (Samstag) ein. Nach einer WF vor und einer WF nach der Mittagspause an Land wurde der Wettfahrttag schon vor 15 Uhr für viele Eltern überraschend beendet ... zu kräftezehrend .... entschied die Wettfahrtleitung. Unsere Segler hatten noch nicht genug, sie wollten die seltene Traniningsmöglichkeit aufdem See nutzen und baten Trainer Andrè um eine Trainingseinheit. So blieben die Wachwitzer bei herrlichem Segelwind und etwas Sonnenschein noch 2 Stunden auf dem Wasser, hatten viel Spass miteinander und beeindruckten so manche Eltern, Trainer und Zuschauer an Land. Ganz anders war der 2. Wettfahrtstag: Bei schwächeren Wind nutzen die eher leichtgewichtigen Opti-Segler wie Viktor ihre Chance. Leider war schon nach nur 2 Wettfahrten gegen 12 Uhr Schluss. Schade, denn eigentlich waren 5 Wettfahrten ausgeschrieben und die hätte man locker schaffen können. In der Gesamtwertung war Felix mit dem 2. Platz der erfolgreichste Wachwitzer Segler, wobei die Plätze 1-3 die gleiche Punktzahl hatten. Auch die Anderen erkämpften sich gute Plätze in einem starken Feld. Nach einer Auswertung mit Andre wurden die Segelgespräche beim Grillabend in fröhlicher Runde fortgeführt. Dabei konnten die Trainer André und Jakob die aktuelle Stimmung innerhalb der Regattagruppe aufnehmen und werden so manches Angesprochene und einige Anregungen in den Trainerrat einbringen.